Aktuelle Zahlen Sieben Landkreise in Sachsen mit 1.000er-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in Sachsen erneut sprunghaft angestiegen. Insgesamt sieben Landkreise haben eine Inzidenz über 1.000. Einen Wert unter 500 hat in Sachsen nur noch die Stadt Dresden.

Intensivpfleger laufen in der Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden über den Gang während im Vordergrund ein Schild mit der Aufschrift "Stop Covid-19" an der Tür zu sehen ist.
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Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in Sachsen erneut sprunghaft angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt sie am Montag mit 960,7 an - rund 100 Punkte mehr als noch am Vortag. Der Bundesschnitt beträgt zum Wochenstart 386,5. Dem RKI wurden binnen 24 Stunden aus Sachsen 5.899 Neuinfektionen gemeldet. Neun weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Sieben Kreise über 1000er-Marke

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat auch weiterhin die bundesweit höchste Inzidenz. Am Montag liegt der Wert mit 1612,4 leicht unter dem vom Sonntag. Dahinter folgen in Sachsen der Landkreis Bautzen mit einer Wocheninzidenz von 1.474,4 und der Landkreis Nordsachsen mit einem Wert von 1.321,9.

Insgesamt sieben Landkreise haben eine Inzidenz über 1.000. In diesen Kreisen greift die neue "Hotspot"-Regel der Landesregierung. Diese sieht vor, dass Landkreise und Kreisfreie Städten, die eine Inzidenz über 1.000 aufweisen, eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 6 Uhr für Ungeimpfte einführen. Einen Inzidenzwert unter 500 hat in Sachsen nur noch die Stadt Dresden (465,5).

Neue Notverordnung

Um den weiter rasant steigenden Infektionszahlen entgegen zu wirken, gilt seit Montag eine neue sächsische Corona-Notverordnung. Wie die Landesregierung mitteilte, sind weite Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen, darunter Diskotheken, Bäder und Fitnesstudios.

Auch Großveranstaltungen, Feste, Messen und Weihnachtsmärkte sind untersagt. Die Gastronomie darf mit der 2G-Regel bis 20 Uhr öffnen. Für Friseure und den Einzelhandel gilt ebenfalls 2G, Supermärkte, Drogerien und Apotheken sind davon ausgenommen. Schulen und Kitas bleiben geöffnet. Die Einschränkungen gelten zunächst bis zum 12. Dezember.

Corona-Patienten in den Krankenhäusern

Am Sonntag lagen 1.700 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Normalstationen sächsischer Krankenhäuser. Das geht aus den Zahlen des sächsischen Gesundheitsministeriums hervor (Stand: 21.11.2021, 13:00 Uhr).

Auf den Intensivstationen in Sachsen müssen aktuell 446 Patientinnen und Patienten behandelt werden.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 20. November 2021 | 19:00 Uhr

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