Corona-Zahlen Mehr als 1.000 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen beträgt am Donnerstag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 92,5 auf 100.000 Einwohner. Sie ist im Vergleich zum Vortag (85,9) angestiegen. Der Freistaat liegt mit seiner Wocheninzidenz über dem Bundesdurchschnitt von 67,0.

Hände halten Röhrchen mit Aufschrift Corona
Innerhalb von 24 Stunden wurden im Freistaat Sachsen 1.041 neue Corona-Infektionen festgestellt. Bildrechte: Colourbox.de

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Sachsen am Donnerstag bei 92,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag (85,9) angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Infektionsrate im Freistaat liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 67,0. Nur Thüringen (109,7) und Bayern (97,7) haben eine höhere Zahl an Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden in Sachsen 1.041 neue Corona-Infektionen festgestellt.

In Mittelsachsen ist die Infektionsrate mit 184,1 weiter am höchsten, gefolgt vom Erzgebirgskreis mit 143,7. Bei einem Wert von mehr als einhundert liegt außerdem die Wocheninzidenz im Landkreis Bautzen (107,0). In den Großstädten betragen die Werte in Leipzig 59,4, in Chemnitz 80,2 und in Dresden 84,5.

329 Covid-Patienten im Krankenhaus

Das sächsische Sozialministerium informiert, dass 329 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern liegen (Stand 13.10.2021, 13:30 Uhr). 97 von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Laut RKI-Intensivregister werden 30 Erkrankte invasiv beatmet (Stand 14.10.2021, 05:15 Uhr).

Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung" beträgt 2,76. Sie liegt deutlich unter dem Grenzwert zur Vorwarnstufe von sieben. Die Hospitalisierungsrate und die Bettenbelegung sind neben der Wocheninzidenz die entscheidenden Faktoren für den Gesamtumfang von Corona-Beschränkungen.

Vorwarn- und Überlastungsstufe Zusätzlich zu den Inzidenzwerten sieht die neue Schutzverordnung eine Vorwarnstufe und eine Überlastungsstufe aufgrund der Bettenbelegung in den sächsischen Kliniken vor. Die Vorwarnstufe gilt nun, wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens sieben liegt und 650 Betten auf der Normalstation oder wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens sieben liegt und 180 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Die Überlastungsstufe ist erreicht, wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens 12 liegt und 1.300 Betten auf der Normalstation oder wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens 12 liegt und 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind. Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung und der 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen die 5+2-Regel.

Keine kostenlosen Schnelltests mehr

Seit dem 11. Oktober müssen Corona-Schnelltests etwa für den Friseurbesuch oder das Essen im Restaurant selbst bezahlt werden. Die Kosten für die sogenannte Bürgertestung trägt nicht mehr der Bund. Aber für bestimmte Bevölkerungsgruppen gelten Ausnahmen und auch einige Kommunen gehen einen Sonderweg. Ein Überblick über die Regelungen in Sachsen finden Sie hier.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | MDR SACHSENSPIEGEL | 14. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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