Corona-Zahlen Wocheninzidenz steigt in Sachsen auf 200 - mehr als 2.000 neue Corona-Infektionen

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen beträgt am Mittwoch nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 200,8 und damit mehr als am Vortag. Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Der Freistaat liegt mit seiner Wocheninzidenz weit über dem Bundesdurchschnitt von 118,0.

Proben von Patienten für die Virus-Diagnostik
In Sachsen wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden mehr als 2.000 neue Corona-Infektionen festgestellt. Bildrechte: dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Sachsen am Mittwoch bei 200,8 und ist damit im Vergleich zum Vortag (191,7) angestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Infektionsrate im Freistaat liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 118,0. Nur Thüringen (241,8) hat eine höhere Zahl an Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

2.028 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden in Sachsen 2.028 neue Corona-Infektionen festgestellt. Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

677 Covid-Patienten im Krankenhaus

Das sächsische Sozialministerium informiert, dass 528 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern auf Normalstationen liegen (Stand 26.10.2021, 12:00 Uhr). 149 Patientinnen und Patienten müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Laut RKI-Intensivregister werden 63 Erkrankte invasiv beatmet (Stand 27.10.2021, 05:15 Uhr).

Die Sieben-Tage-Inzidenz Hospitalisierung beträgt 3,65. Sie liegt unter dem Grenzwert zur Vorwarnstufe von sieben. Die Hospitalisierungsrate und die Bettenbelegung sind neben der Wocheninzidenz die entscheidenden Faktoren für den Gesamtumfang von Corona-Beschränkungen.

Vorwarn- und Überlastungsstufe Zusätzlich zu den Inzidenzwerten sieht die neue Schutzverordnung eine Vorwarnstufe und eine Überlastungsstufe aufgrund der Bettenbelegung in den sächsischen Kliniken vor. Die Vorwarnstufe gilt nun, wenn 650 Betten auf der Normalstation oder 180 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Die Überlastungsstufe ist erreicht, wenn 1.300 Betten auf der Normalstation oder wenn 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind. Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel.

In der aktuellen Corona-Schutzverordnung wird auch die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen" als Kenngröße genannt. Sie ist aber nicht ausschlaggebend für das Eintreten der Vorwarn- und Überlastungsstufe. Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen" beschreibt die Anzahl der ans Robert-Koch-Institut übermittelten Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | MDR SACHSENSPIEGEL | 27. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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