Corona-Statistik Landkreis Zwickau drohen verschärfte Corona-Regeln

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Die höchste Inzidenz hat mit 53,2 weiterhin der Landkreis Zwickau. Dem Landkreis drohen nun verschärfte Corona-Regeln.

Impfnachweis
Im Landkreis Zwickau drohen Verschärfungen der Corona-Regeln. Dann muss in vielen Bereichen ein Test-, Geimpft- oder Genesenen-Nachweis vorgezeigt werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die kommunalen Gesundheitsbehörden in Sachsen haben innerhalb eines Tages 198 Corona-Neuinfektionen registriert. Laut aktueller Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat mit 29,0 weiter leicht angestiegen. Außerdem wurden drei neue Todesfälle gemeldet. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 83,1. Allerdings melden am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Zahlen.

Zwickau droht 3G-Regel

Den höchsten Wert verzeichnet bei der Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI der Landkreis Zwickau mit 53,2. Damit liegt der Landkreis den vierten Tag in Folge über dem Inzidenz-Schwellenwert von 35. Sollte der Trend am Montag anhalten, muss der Landkreis am Mittwoch die Corona-Regeln verschärfen. Dann gilt zum Beispiel in der Innengastronomie, in kulturellen Einrichtungen und bei körpernahen Dienstleistungen die sogenannte 3G-Regel. Zugang haben dann nur noch diejenigen, die einen tagesaktuellen Negativtest, einen Geimpft- oder Genesenen-Nachweis vorweisen können.

117 Corona-Patienten in sächsischen Krankenhäusern

Die Inzidenz der Neuinfektionen war bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit 117 Covid-Patienten behandelt, 26 von ihnen auf Intensivstationen (Stand 4.9., 12 Uhr).

Vorwarnstufe und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt ab sofort die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind. Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind. Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 05. September 2021 | 19:00 Uhr

4 Kommentare

martin123 vor 6 Wochen

Also verschärfte Regeln. Nun möchte ich mal spekulieren. Wenn es diesen Monat keine BW geben würde, dann wäre der ,Laden „ schon wieder zu. Das Kinder in der Schule Masken tragen müssen ist eine Zumutung für die Jüngsten. Ich bin geimpft und finde das richtig. Wer sich aber nicht impfen lässt, den respektiere ich zu 100%. Das ist gelebte Demokratie. Was ich aber nicht akzeptiere sind weitere Einschränkungen. Es wurde großspurig gesagt, dass Geimpfte keine Einschränkungen mehr haben werden. Gesagt von mehreren fähigen Politikern im Frühjahr. Für mich ist die Maske eine Zumutung. Ich kann mich erinnern, dass ich ohne Maske auf die Welt gekommen bin. Ich setze nur noch dienstlich eine Maske auf aber privat nirgendwo mehr. Und weitere Einschränkungen akzeptiere ich auch nicht mehr. So nun können sich alle auslassen.

Webs72 vor 6 Wochen

Hast du Kinder?

Harry20 vor 6 Wochen

Ach herrje, na wenn so was vom wütenden Bürger schon als Verbrechen bezeichnet wird....

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