Weitere Lockerungen Kabinett berät in Dresden über neue Corona-Regeln ab Juli

Die Inzidenz in Sachsen sinkt weiter. Am Dienstag trifft sich in Dresden die Landesregierung, um über weitere Lockerungen zu beraten. Auch die Abschaffung der Testpflicht in vielen öffentlichen Bereichen steht zur Debatte.

 FOTOMONTAGE, Maskenpflicht-Schild hinter Absperrband
Das sächsische Kabinett berät am Dienstag über weitere Lockerungen. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/Christian Ohde

Das sächsische Kabinett kommt am Dienstag zusammen, um neben anderen Tagesordnungspunkten auch über die neuen Corona-Regeln ab dem 1. Juli zu beraten. Die derzeitige Landesverordnung läuft am 30. Juni aus, ebenso die Bundesnotbremse, die das Verhalten im Fall steigender Inzidenzen geregelt hat.

Die geplante neue Schutzverordnung sieht erstmals eine Wocheninzidenz unter 10 pro 100.000 Einwohner als Basis weitreichender Lockerungen vor, die Maskenpflicht soll aber wohl beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn bestehen bleiben.

Grüne besorgt über Wegfall der Testpflicht

Die Grünen-Fraktion hatte sich angesichts der wegfallenden Testpflicht in vielen öffentlichen Bereichen besorgt gezeigt. Es müsse gelingen, die Teststationen flächendeckend auch im Sommer offen zu halten, hieß es mit Blick auf neue Virusvarianten. Derzeit gibt es einige Fälle der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante in Dresden. Nachweise dieser Variante gibt es auch in den Landkreisen Leipzig, Bautzen und Görlitz.

Andere Themen im Kabinett

Das Kabinett will aber nicht nur über Corona sprechen, sondern auch über die Unterstützung für Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 und eine neue Förderrichtlinie informieren.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 22. Juni 2021 | 08:00 Uhr

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