Morgenüberblick Corona: Wocheninzidenz in Sachsen steigt leicht

Dresden im Morgenlicht
In Dresden sind innerhalb der vergangenen sieben Tage die meisten Corona-Neuinfektionen in Sachsen festgestellt worden. Zudem gilt seit heute eine neue Corona-Schutzverordnung im Freistaat. Bildrechte: dpa

Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstagmorgen für Sachsen eine Inzidenzrate von 17,9 ausgewiesen. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 16,2 in Sachsen. Bundesweit liegt die Inzidenz laut RKI bei 66. Innerhalb eines Tages meldeten Gesundheitsämter und Labore 69 Corona-Infektionen im Freistaat. Innerhalb der vergangenen Woche waren es insgesamt 728 bestätigte Corona-Neuinfektionen.

Ein Mensch ist am Mittwoch an oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Sachsen auf 10.160 seit Beginn der Pandemie.

Anstiege in fast allen Städten und Landkreisen

Nur noch zwei Landkreise liegen in Sachsen unter der Zehner-Marke bei den Inzidenzwerten: Görlitz (7,9) und Bautzen (8,7). Der Landkreis Meißen, der am Mittwoch noch unter zehn lag, hat laut RKI nun einen Inzidenzwert von 10,3. Die höchste Zahl an Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner hat weiterhin Dresden mit 32,9. Tags zuvor lag der Wert noch bei 30,4.

Ab heute neue Corona-Schutzverordnung

Ab heute gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung. Darin ist kein Lockdown mehr vorgesehen. Einschränkungen richten sich nicht mehr nur nach Inzidenzzahlen, sondern auch nach der Belegung der Krankenhausbetten mit Corona-Patienten. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warn- und eine Überlastungsstufe. Hygieneregeln wie Mindestabstand und Maskenpflicht bleiben im Wesentlichen in Kraft. Geimpfte, Genesene und Getestete erhalten mehr Freiheiten zurück. Die neue Verordnung gilt bis zum 22. September.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 26. August 2021 | 19:00 Uhr

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