Umgang mit Coronavirus Kommunalverbände verlangen Lockerungen für Geimpfte und Getestete in Sachsen

Impfpass mit erster und zweiter Corona-Impfung
Nach Forderungen Sächsischer Kommunalverbände sollen Corona-Geimpfte bald wieder mehr Freiheiten bekommen. (Symbolbild) Bildrechte: Imago images/Die Videomanufaktur

Der Städte- und Gemeindetag sowie der Landkreistag in Sachsen fordern einen anderen Umgang mit der Pandemie. In einer gemeinsamen Pressemitteilung schlagen die Kommunalverbände vor, Kontakte zuzulassen und Bereiche des öffentlichen Lebens für Menschen zu öffnen, die einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch für Menschen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und für Diejenigen, die vom Coronavirus genesen sind, sollte das den Forderungen nach gelten.

Der Vorschlag sei an Ministerpräsident Kretschmer geschickt worden, teilten die Verbände mit. Die derzeit auf Bundesebene angestellten Überlegungen, negativ getestete und doppelt geimpfte Personen gleichzustellen, gingen in die richtige Richtung.

Gebhardt: Tests alleine erlauben keine Öffnungen

Ein Mann am Schreibtisch
Rico Gebhardt, Die Linke Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Vorsitzende der Linken im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, sieht umfassende Lockerungen auch mit einer Teststrategie kritisch. Die nach wie vor angespannte Infektionslage in Sachsen zeige, dass es zu viele Kontakte gebe. Außerdem sei die Impfkampagne noch nicht ausreichend vorangeschritten, sagte Gebhardt.

Erst wenn die Fallzahlen gesunken seien, könne über Lockerungen mit Teststrategie nachgedacht werden. Er erwarte deshalb mehr "Sensibilität" von den Kommunalverbänden.

Quelle: MDR SACHSEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 03. Mai 2021 | 16:00 Uhr

Mehr aus Sachsen