Impfstoff Sachsen bekommt mehr Biontech-Impfstoff als angenommen

Dosen des Covid-19 Impfstoffes von Biontech/Pfizer in einer Verpackung
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Sachsen bekommt doch mehr Biontech-Impfstoff als angenommen. Am Montag sollen nun 52.650 Impfdosen in den Freistaat geliefert werden, teilte das Deutsche Rote Kreuz am Samstag mit. Das seien rund 4.000 mehr als noch am Freitag angenommen. Biontech komme damit seinem ursprünglichen Lieferversprechen nach, hieß es.

Zusätzliche Dosen für Zweitimpfung

Trotz der "guten Nachricht" könne in den Impfzentren aber in den nächsten Tagen keine Erstimpfung mit dem Biontech-Vakzin angeboten werden. Das hatte das DRK bereits am Freitag angekündigt und dabei auf Lieferengpässe verwiesen. Die rund 4.000 zusätzlichen Dosen sollen nun für die nötigen Zweitimpfungen verwendet werden, hieß es.

Vor etwa zwei Wochen wurde entschieden, weniger Impfstoff für die zweite Spritze zurückzuhalten, um mehr Menschen impfen zu können. Entsprechend größer ist nun der Bedarf für die zweite Impfung, die innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgen muss. Diejenigen, die bereits einen Termin für eine Erstimpfung mit Biontech-Impfstoff in der nächsten Woche haben, soll stattdessen Astrazeneca angeboten werden.

Mehr Impfungen möglich, aber zu wenig Impfstoff

Durch mehr Impfstrecken in den Impfzentren, ersten Hausarztpraxen und den Einsatz von rollenden Impfzentren könnte derzeit mehr Impfstoff verabreicht werden, als derzeit zur Verfügung stehe, so das DRK.

Wir beobachten aktuell mit großer Sorge die Entwicklungen und Diskussion um die Impfstoffe und Liefermengen.

DRK Sachsen

Das DRK, das die Impfzentren im Auftrag des Freistaates organisiert, kündigte an, das Impfstoffmanagement auf den Prüfstand zu stellen.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.03.2021 | 16:00 Uhr in den Nachrichten

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