Corona-Impfung Mobile sächsische Impfteams impfen bislang 200.000 Menschen

ein Anhänger des Roten Kreuzes
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mobile Impfteams haben in Sachsen bereits reichlich 200.000 Menschen geimpft. Das teilte das DRK mit. Neben dem DRK haben sich auch der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter, der Malteser Hilfsdienst und die Bundeswehr an den Impfaktionen beteiligt. Koordiniert werden die mobilen Teams über die 13 sächsischen Impfzentren. Diese haben zusammengenommen mittlerweile rund 670.000 Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht.

33 Teams in Sachsen im Einsatz

Die 33 mobilen Teams der Hilfsorganisationen sind seit Dezember 2020 gemeinsam mit der Bundeswehr unterwegs. Gemäß dem sächsischen Prioritätsplan haben sie zunächst Bewohnerinnen und Bewohner von Altenpflegeheimen und deren Personal immunisiert. Mittlerweile fahren die Helferinnen und Helfer auch in Einrichtungen der Justiz, der Eingliederungshilfe sowie in Obdachlosenunterkünfte. Darüber hinaus unterstützen sie Gemeinden bei der Impfung der Bürger.

Enge Abstimmung mit Städten und Landkreisen

In Zahlen ausgedrückt haben die Teams bisher 2.400 Einsätze zur Erst- und Zweitimpfung in 1.350 Einrichtungen absolviert. Dabei haben 85.320 Personen ihre Zweitimpfung erhalten. Die Terminabsprachen werden in den meisten Fällen gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen. In der Regel sind die Einsätze auf ein bis zwei Tage beschränkt. Wenn längere Zeiträume notwendig werden, können auch rollende Impfzentren die Gemeinden unterstützen, wie derzeit im Hochinzidenzgebiet Vogtland. Dort sind drei rollende Impfzentren unterwegs.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 08. April 2021 | 18:00 Uhr

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