Basis-Schutzmaßnahmen Corona-Regeln auch nach dem 20. März geplant

Nach dem Lockerungsplan der Bundesregierung sollen ab dem 20. März die meisten Corona-Regeln entfallen. Trotzdem soll es laut Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping in Sachsen weiterhin sogenannte Basis-Schutzmaßnahmen geben.

Auch nach dem Wegfall der meisten Corona-Regeln ab dem 20. März soll es weiterhin Infektionsschutzregeln in Sachsen geben. Das kündigte die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung der sächsischen Landesregierung an.

Übergangsregel und Basis-Schutzmaßnahmen geplant

Auch in anderen Bundesländern können ab dem 20. März weiterhin bestimmte Corona-Regeln gelten. Der Bund habe den Ländern dazu erste Eckpunkte vorgelegt, in denen unter anderem sogenannte Basis-Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 und eine Übergangsregelung vorgesehen seien, so Köpping.

Zu den Basis-Schutzmaßnahmen zählen unter anderem die Nachweise über eine Corona-Impfung oder Genesung (G-Regeln). Den Angaben zufolge sollen die Bundestagsfraktionen am Donnerstag über die Vorschläge beraten. Weitere Details nannte Köpping mit Verweis auf die noch ausstehenden Beratungen der Fraktionen nicht.

Viele Corona-Regeln entfallen am 20. März

Nach einem von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungsplan sollen zum 20. März alle tiefgreifenderen Beschränkungen entfallen, wenn die Lage in den Kliniken es zulässt. Auch die nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtenden Homeoffice-Regelungen sollen entfallen.

Die bundesweite Rechtsbasis für solche Maßnahmen läuft am 19. März aus. Eine neue Grundlage für Maßnahmen nach diesem Stichtag muss noch in dieser Woche auf den Weg gebracht werden, damit der Bundestag noch rechtzeitig darüber entscheiden kann.

MDR (al)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 08. März 2022 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen

tanzende Frauen 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Viererbob 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK