Corona-Pandemie Corona-Regeln in Sachsen bleiben bis 2. April bestehen

Am 20. März läuft das bundesweite Infektionsschutzgesetz aus und soll durch sogenannte Basisschutzmaßnahmen gegen das Coronavirus ersetzt werden. Welche Regeln seit Freitag in Sachsen gelten, wurde bereits am Dienstag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Viel ändert sich vorerst nicht.

Eine Frau trägt eine FFP2-Maske, schaut auf ihr Handy und wartet an einer Bushaltestellte
In öffentlichen Verkehrsmitteln soll auch weiterhin das Tragen einer Maske Pflicht bleiben. Bildrechte: imago images/Westend61

Am Freitag ist in Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten. Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz des Bundes, das am Mittwoch beschlossen wurde. Dieses sieht für die Bundesländer drei Möglichkeiten vor: eine Verlängerung der bestehenden Regeln, die Einführung von sogenannten Basisschutzmaßnahmen oder die Möglichkeit durch den Landtag eine epidemische Lage auszurufen und damit weitere Schutzmöglichkeiten zu schaffen.

In Sachsen werden die meisten Regeln der aktuellen Verordnung bis zum 2. April verlängert. In einigen Bereichen gibt es Lockerungen. Auch in den sächsischen Schulen und Kitas sollen die bisherigen Regeln weitergeführt werden. Die Eckpunkte für die neue sächsische Corona-Schutzverordnung wurden bereits am Dienstag in einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Verordnung wurde am am Donnerstag beschlossen.

Diese Regeln sollen vom 18. März bis 2. April gelten:

  • private Kontaktbeschränkungen entfallen
  • Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen entfallen
  • FFP2-Maskenpflicht am eigenen Platz von Veranstaltungen kann nur entfallen, wenn der Mindestabstand eingehalten wird
  • FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr bleibt bestehen, aber die 3G-Regel entfällt
  • FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen (Einzelhandel, Museen etc.) bleibt weiterhin bestehen
  • für Außenbereiche gibt es eine Empfehlung zum Tragen von Masken, wenn viele Menschen zusammenkommen
  • in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens gibt es keine Pflicht zur Kontakterfassung mehr

Corona Schnelltests in der Sporthalle einer Schule
Die zweimalige Testpflicht pro Woche soll bis zum 2. April in Schulen weiterhin bestehen bleiben. Im Unterricht bleibt das Tragen einer Maske freiwillig. Bildrechte: IMAGO / Reichwein

Keine neuen Regeln in Schulen und Kitas

Die bestehenden Schutzmaßnahmen in Schulen und Kitas sollen bis zum 2. April verlängert werden. Das teilte das Kultusministerium mit. Das betrifft folgende Regeln:

  • Maskenpflicht im Schulgebäude
  • keine Maskenpflicht im Unterricht
  • Testpflicht zweimal pro Woche
  • Regelbetrieb in Schulen und Kitas
  • Wenn in einer Klasse eine Corona-Infektion auftritt, müssen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse an fünf aufeinanderfolgenden Schultagen testen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen sind.
  • Nur positiv getestete Schülerinnen und Schüler müssen in häusliche Lernzeit wechseln.

Die neue Corona-Schutzverordnung tritt am Freitag in Kraft treten und soll vorerst bis zum 2. April gelten.

MDR (al/bj)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 15. März 2022 | 19:00 Uhr

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