Corona-Pandemie Supermärkte dürfen ausschließlich Waren des täglichen Bedarfs verkaufen

Leere Regale bei Rossmann in Radebeul
Rossmann hat beispielsweise in Radebeul Waren, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, aus den Regalen geräumt. Bildrechte: Anne Köhler

Der Corona-Krisenstab der Landesregierung hat die Auslegung der Corona-Schutzverordnung in Hinblick auf Supermärkte präzisiert. Danach dürfen Waren, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, nicht mehr verkauft werden. Dazu zählen nach Angaben der Landesregierung etwa Kleidung, Bücher oder Spielzeug. Weiter angeboten werden dürfen zum Beispiel Lebensmittel, Tierbedarf, Getränke, Drogeriebedarf und Zeitungen. Es reiche aus, wenn die Waren etwa durch Absperrband abgetrennt werden. Aus den Geschäften entfernt werden müssen sie nicht.

Um die Umsetzung klarer zu fassen, wurden die Angaben im Internet auf der offiziellen Coronavirus-Seite der Staatsregierung ergänzt. Auch die Möglichkeit der Warenabholung wurden präzisiert. Waren dürfen nur in den Geschäften abgeholt werden, die öffnen dürfen. Andere Bundesländer haben den Verkauf im Lockdown anders geregelt. So dürfen zum Beispiel in Bayern Supermärkte, in denen mehr als 50 Prozent Waren des täglichen Bedarfs und Lebensmittel verkauft werden, auch andere Waren anbieten.

Quelle: MDR/al/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.12.2020 | 08:00 Uhr in den Nachrichten

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