RKI-Statistik Gegen den Bundestrend: Corona-Inzidenz stagniert in Sachsen

Bundesweit infizieren sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus. Die Wocheninzidenz liegt inzwischen bei 58. Im Sachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp 15. Sie ist im Vergleich zum Montag leicht gesunken.

Hinweisschilder zu Coronaregeln
Trotz stagnierender Inzidenz in Sachsen: Abstand halten, gilt weiterhin. In mehreren Kreisen muss beim Einkaufen auch wieder Schutzmaske getragen werden, ab heute auch im Erzgebirge. Bildrechte: MDR/Karina Heßland-Wissel

Gegen den Bundestrend in der Corona-Pandemie stagnieren in Sachsen die Zahlen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Laut aktueller Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen liegt die Wocheninzidenz im Freistaat bei 14,7. Den höchsten Wert weist weiterhin der Landkreis Leipzig mit 27,9 auf, den niedrigsten der Landkreis Görlitz mit 2,8. In den vergangenen sieben Tagen haben die sächsischen Gesundheitsbehörden 600 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus an das RKI gemeldet. Ab heute gelten im Erzgebirgskreis (12,2) wieder strengere Corona-Regeln, so etwas eine Maskentragepflicht beim Einkaufen.

Das RKI hat bundesweit rund 5.700 Corona-Neuinfektionen binnen eines einzigen Tages gemeldet. Das sind 1.800 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 58. Am stärksten betroffen ist demnach Nordrhein-Westfalen mit einem Wert von 108,4.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Montag angekündigt, dass bundesweit statt der Inzidenz künftig die Krankenhausbelegung mit Covid-19 Patienten der hauptsächliche Gradmesser für Corona-Beschränkungen sein soll. In Sachsen will das Kabinett am heutigen Dienstag eine neue Verordnung beschließen.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 24. August 2021 | 06:00 Uhr

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