Corona-Statistik Landkreis Leipzig bei Wocheninzidenz über 30

Der Landkreis Leipzig weist in die Sachsen die höchste Wocheninzidenz aus. Die Stadt Chemnitz ist laut RKI-Statistik auch wieder über die Zehn gerutscht. Die niedrigste Inzidenz haben weiterhin das Vogtland und der Landkreis Görlitz.

Proben von Patienten für die Virus-Diagnostik
Mehr als 400 Neuinfektionen haben sächsische Gesundheitsbehörden in den vergangenen sieben Tagen nachgewiesen. Bildrechte: dpa

In Sachsen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an. Der Freistaat liegt mit 9,8 nur noch knapp unter der Zehner-Marke. Besonders hoch ist die Wocheninzidenz im Landkreis Leipzig (31), wie aus der aktuellen Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ab morgen werden nach der 5+2-Regel im Landkreis Leipzig die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft. Damit müssen beispielsweise wieder Masken in Geschäften getragen werden, in Schwimmbädern oder in der Innengastronomie werden die Kontaktdaten wieder erfasst.
Über der Inzidenz von zehn liegen außerdem Chemnitz, Leipzig und Dresden. In Sachsen haben die Gesundheitsbehörden binnen sieben Tagen laut RKI 401 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Bundesweit steigt Wocheninzidenz kontinuierlich

Bundesweit steigt die Corona-Wocheninzidenz unvermindert an. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen einen Wert von 27,6. Am höchsten sei er in Hamburg mit 63,6. Binnen eines Tages wurden rund 5.600 Corona-Neuinfektionen registriert, 2.100 mehr als vor einer Woche.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte in der ARD, die Delta-Variante des Coronavirus sei so ansteckend, dass keine Herdenimmunität mehr erreicht werden könne. Es sei unvermeidlich, dass sich in den nächsten anderthalb Jahren alle Ungeimpften ansteckten.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 12. August 2021 | 06:00 Uhr

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