Corona-Statistik Wocheninzidenz in Sachsen bleibt unverändert

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert und bleibt unter der 40er-Marke. Der Erzgebirgskreis weist den höchsten Inzidenzwert in Sachsen aus. 35 an Covid-19 Erkrankte müssen in sächsischen Krankenhäusern auf einer Intensivstation behandelt werden.

Proben von Patienten für die Virus-Diagnostik
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen stagniert. Bildrechte: dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert. Am Freitagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen sachsenweiten Wert von 37,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag lag die Inzidenz bei 38,0. Es wurden 277 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Zwei Menschen sind laut RKI-Statistik mit oder an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

Höchste Infektionsrate weiter im Erzgebirgskreis

Sachsen rangiert bei der Wocheninzidenz weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, der bei 74,7 liegt. Der bundesweite Wert sinkt seit einigen Tagen. Innerhalb Sachsens ist der Inzidenzwert im Erzgebirgskreis (53,3) am höchsten. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Nordsachsen mit 18,2. In den Großstädten liegt Leipzig bei 39,5, Chemnitz bei 29,1 und Dresden bei 52,1.

35 Menschen mit Covid-19 auf der Intensivstation

Die Inzidenz der Neuinfektionen war bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. In den sächsischen Kliniken werden derzeit 92 Covid-Patienten auf den Normalstationen behandelt. 35 weitere Patienten mit einer schweren Corona-Infektion liegen auf einer Intensivstation. Laut RKI-Intensivregister sind 18 von ihnen so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen. (Stand: 17.09.2021, 05:19 Uhr)

Vorwarn- und Überlastungsstufe Laut aktueller Corona-Schutzverordnung werden die Corona-Regeln in Sachsen in zwei Schritten verschärft. Zusätzlich zu den Inzidenzwerten gilt die Belegung von Krankenhausbetten als Maßstab. Die sogenannte Vorwarnstufe ist erreicht, wenn 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Die Überlastungsstufe greift, sobald mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Wie bei den Inzidenzwerten gilt auch bei der Bettenbelegung die 5+2-Regel: Wenn eine der beiden Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, treten die entsprechenden Regelungen gemäß Corona-Schutzverordnung am übernächsten Tag in Kraft.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 17. September 2021 | 19:00 Uhr

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