Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 21.12.: Absicherung des Rettungsdienstes im Erzgebirge in der Schwebe

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Rettungsdienst liefert Patientin ein
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Überblick: Die wichtigsten Meldungen des Tages

20:23 Uhr | Tickerende

Damit beenden wir den Corona-Ticker aus Sachsen für heute. Wir bedanken uns fürs Lesen und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Morgen sind wir an gleicher Stelle wieder für Sie da. Bleiben Sie gesund!

20:07 Uhr | Sachsen unzufrieden mit Ergebnis der Bund-Länder-Beratung

Die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Sachsen halten die am Dienstag von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie für unzureichend. Das haben sie in einer Protokollerklärung zu dem Beschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten deutlich gemacht. "Sie gewährleisten keine ausreichende Handlungsfähigkeit, um schnell auf eine sich zuspitzende Lage", hieß es in der Erklärung.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte am Abend, die geplanten Maßnahmen seien nicht weitreichend genug. "Es kommt darauf an, wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen ernstzunehmen", so Kretschmer. Vor allem Kontakte müssten stärker reduziert werden, um die Ausbreitung der Omikron-Variante einzudämmen.

18:39 Uhr | Wöller: Rechtsextreme verantwortlich für Radikalisierung bei Corona-Demos

Die sächsische Polizei soll verstärkt online auf Streife gehen, um strafbare Inhalte im Internet zu erkennen. Dafür will das Innenministerium eine Art Taskforce einrichten. Viele Abgeordnete äußerten auch den Wunsch, den Messengerdienst Telegram stärker zu regulieren. Das wurde bei einer Debatte gegen Hass und Hetze im Landtag deutlich.

Es gebe Gegner des Gemeinwesens, denen es nicht um die bestmögliche Bekämpfung der Pandemie gehe, sondern um die Bekämpfung des Rechtsstaats, so Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Für diese meist rechtsextremen Gruppen seien die Demos nur ein willkommener Vorwand, ein Vehikel, um Lügen unter die Leute zu bringen und Leute aufzuhetzen.

17:56 Uhr | STIKO empfiehlt Boosterimpfung nach drei Monaten

Die neue Virusvariante Omikron breitet sich weltweit rasant aus. Zwei Impfungen scheinen Omikron nicht zu stoppen, deshalb empfiehlt die Ständige Impfkomission (STIKO) ab sofort für die Auffrischimpfung einen Abstand von nur noch mindestens drei Monaten. Ältere oder vorerkrankte Personen sollen dabei priorisiert werden. Die Stiko geht davon aus, dass durch eine frühere Auffrischimpfung schwere Verläufe vermieden werden können.

17:29 Uhr | Livestream: Kanzler Scholz zu Bund-Länder-Beratungen

Die Omikron-Variante breitet sich aus und auch "Geboosterte" sind nicht mehr so gut geschützt. Ob neue Einschränkungen nötig werden, beraten am aktuell Bund und Länder. Danach geht Kanzler Olaf Scholz an die Öffentlichkeit.

17:11 Uhr | Lehrergewerkschaft kritisiert Ungleichbehandlung bei Quarantäne-Lohnfortzahlung

Die Gewerkschaft Erziehung und Bildung in Sachsen (GEW) hat die Ungleichbehandlung von Angestellten und Beamten bei Quarantäne-Lohnfortzahlung kritisiert. GEW-Landesvorsitzende Ursula Kruse sagte MDR AKTUELL, während ungeimpfte Angestellte keine Ausgleichszahlung erhielten, sei das Einkommen von Beamten völlig unverändert. Das sei besonders im Schulbereich höchst ungerecht.

Der SPD-Innenpolitiker Pallas verlangte, was für Angestellte gelte, müsse auch für Beamte gelten. Das sei auch eine Frage der Gleichbehandlung und Solidarität in der öffentlichen Verwaltung. Das CDU-geführte Finanzministerium erklärte, es sei nicht beabsichtigt, die bestehenden Regelungen zu ändern.

16:56 Uhr | Landesregierung will gegen Radikalisierung bei Corona-Protesten vorgehen

Sachsen reagiert auf die wachsende Radikalisierung bei Corona-Protesten und stockt die Sicherheitsbehörden um 15 Stellen auf. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in Dresden. Das Landesamt für Verfassungsschutz bekommt fünf neuen Stellen. Bei der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft werden die Zentralstelle Extremismus Sachsen und die Zentralstelle für Cybercrime mit insgesamt fünf Stellen für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte verstärkt. Weitere fünf Stellen entfallen auf das Landeskriminalamt Sachsen.

16:32 Uhr | Ministerin Köpping wirbt fürs Boostern

Die Impfquote in Sachsen ist nach wie vor zu gering. Wie Sozialministerin Petra Köpping in ihrem Bericht vor dem Sächsischen Landtag mitteilte, liegt sie aktuell bei 59,6 Prozent. Geboostert sind 24,9 Prozent der Bevölkerung. Die Zahlen müssen nach Ansicht der SPD-Politikerin schnell steigen, andernfalls könnte die Omikron-Variante des Corona-Virus zu einer neuen Bedrohung werden.

16:10 Uhr | Corona verschärft Situation für Obdach- und Wohnungslose

Menschen, die keinen eigenen Mietvertrag haben, werden als "wohnungslos" bezeichnet und jährlich von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe geschätzt. 2020 lebten demnach 417.000 wohnungslose Menschen in Deutschland, davon 161.000 anerkannte Geflüchtete. Von den übrigen 256.000 Menschen im "Wohnungslosensektor" leben etwa 45.000 Menschen "auf der Straße", sind also obdachlos. Die Situation hat sich seit der Coronapandemie besonders für diese Personengruppe deutlich verschärft.

15:49 Uhr | Terminvergabe für Kinderimpfungen startet am Mittwoch

Ab Mittwoch können Eltern im Netz Impftermine für ihre Kinder ausmachen. Die Registrierung im zentralen sächsischen Impfportal soll gegen 9 Uhr möglich sein, teilte das DRK am Dienstag mit. Im Laufe des Tages würden dann Termine freigeschaltet.

Zunächst bieten fünf feste DRK-Impfpunkte in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Löbau und Eich Termine für Fünf- bis Elfjährige im Zeitraum vom 27. bis 30. Dezember an. Pro Impfstelle und Tag können den Angaben zufolge 100 bis 120 Kinder geimpft werden. Grund für die vergleichsweise niedrige Zahl ist laut DRK, dass die umfassenden Aufklärungsgespräche den ersten Erfahrungen zufolge etwa zehn Minuten dauern.

15:21 Uhr | Absicherung des Rettungsdienstes im Erzgebirge in der Schwebe

Die Absicherung des Rettungsdienstes im Erzgebirgskreis ist weiter unklar. Ein Amtshilfeersuchen des Landkreises an die Bundeswehr wurde abgelehnt. Das bestätigte der Chef des Rettungszweckverbandes Chemnitz-Erzgebirge, Boris Altrichter, MDR SACHSEN. Der Verband hatte gehofft, dass Soldaten bei Rettungseinsätzen aushelfen. Altrichter sagte, die Überstundenkonten seien weitgehend ausgereizt. "Rufbereitschaften werden regelmäßig zu normalen Einsätzen herangezogen", so Altrichter.

"Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass insgesamt weniger Fahrzeuge für das Notfallaufkommen zur Verfügung stehen und wir dann die vorhandenen Ressourcen so verteilen müssen, dass überall möglichst zumindest die Notfallrettung aufrecht erhalten bleiben kann." Im Krankentransport könne es dadurch zu verlängerten Wartezeiten kommen. Aber man könne nur das Personal einsetzen, das noch da sei.

15:03 Uhr | Eistraum am Augustusplatz Leipzig abgesagt

Auch in diesem Jahr muss der Leipziger Eistraum abgesagt werden. Darauf haben sich die Stadt und der Veranstalter verständigt, teilte das Marktamt mit. Die Veranstaltung sei aufgrund der aktuellen Corona-Regeln nicht umsetzbar. Der Aufbau hätte schon im kommenden Monat beginnen müssen, ein reibungsloser, wirtschaftlicher Betrieb der Eisbahn sei aber momentan nicht denkbar. Geplant war der Eistraum auf dem Augustusplatz im Februar und März 2022.

14:46 Uhr | Keine Faschingsumzüge in Pegau und Groitzsch

Die Karnevalclubs von Groitzsch und Pegau haben ihre für Februar geplanten Faschingsumzüge abgesagt. Grund sei das aktuelle Pandemiegeschehen, teilte der PKK und der GCC heute mit. Beide Vereine tüfteln an einer Ausweichstrategie. So könnten die Festumzüge im Frühsommer nachgeholt werden. Groitzsch und Pegau sind neben Eilenburg Karnevalshochburgen in der Region.

14:25 Uhr | Thomanerchor Leipzig stellt Betrieb ein

Der Thomanerchor stellt für den Rest des Jahres seinen Betrieb weitgehend ein. Nur an drei Terminen werde der Chor noch zu hören sein: Heiligabend zur Motette und zur Christvesper sowie am 1. Weihnachtsfeiertag zum Festgottesdienst. Dann allerdings nicht mit allen Stimmen, sondern nur zu acht. Als Gründe nannte die Chorleitung das weiter bestehende Infektionsgeschehen im Chor sowie die kursierende Virusvariante Omikron.

14:09 Uhr | Omikron-Variante - zwei bestätigte Infektionen und 21 Verdachtsfälle

Die Omikron-Variante des Coronavirus greift auch in Sachsen um sich. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping am Dienstag im Landtag mitteilte, gibt es zwei bestätigte Fälle und 21 Verdachtsfälle. "Auch hier haben wir eine Entwicklung zu verzeichnen", sagte die Ministerin und erinnerte daran, dass sich Omikron schneller ausbreite als bisherige Varianten. Darauf müsse man sich vorbereiten.

13:53 Uhr | Corona verzögert Wirtschaftsaufschwung

Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie und Lieferengpässe bei Materialien bremsen die ostdeutsche Wirtschaft aus. Der im Sommer erwartete Aufschwung verschiebt sich auf 2022, sagt das Wirtschaftsinstitut Ifo. Immerhin: Sachsen steht laut Ifo etwas besser da als Ostdeutschland im Allgemeinen.

13:27 Uhr | Kein Anruf vom Amt zwischen den Feiertagen

Über die Weihnachtsfeiertage bis zum Neujahrstag wird es im Landkreis Görlitz keine Anrufe des Gesundheitsamtes bei Corona-Infizierten geben. Landrat Bernd Lange (CDU) will seinen Mitarbeitern eine Verschnaufpause geben. Wer sich über die Feiertage mit Corona infiziert, solle sich in eigener Verantwortung absondern. "Wir sind auf die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung angewiesen", so der Landrat.

Nichtsdestotrotz würden aber alle per PCR-Test bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis weiter registriert und aktuell an das Robert-Koch-Institut weiter gemeldet.

12:45 Uhr | Freibergs Ältestenrat befasst sich mit Vize-OB

In Freiberg kommt am späten Nachmittag der Ältestenrat zusammen, um sich mit den Äußerungen des stellvertretenden Bürgermeisters Holger Reuter zu befassen. Die Sondersitzung der sechs Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates hat Oberbürgermeiser Sven Krüger veranlasst.

Für Entsetzen hatten Reuters Aussagen in einem Zeitungsinterview gesorgt. Dort bezeichnete der CDU-Stadt-Verbandschef die Corona-Maßnahmen als "Kesseltreiben gegen Ungeimpfte". Deren Situation verglich er mit dem Völkermord der Türken an den Armeniern. Wie Oberbürgermeister Krüger sagte, habe sein Vize eingeräumt, dass der Vergleich falsch war. Eine persönliche Erklärung Reuters sei den Stadträten zur Verfügung gestellt worden. Mehrere Fraktionen hätten Abwahlanträge angekündigt.

12:13 Uhr | 50 Verstöße bei Corona-Kontrollen in Dresden

Das Dresdner Ordnungsamt hat in der vergangenen Woche bei Kontrollen rund 50 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt. Vor allem in Bussen und Bahnen sei das der Fall gewesen. In Gastronomie und Einzelhandel wurden nach Information der Stadtverwaltung rund 20 Verstöße ausgemacht. Keine Beanstandungen gab es in den kontrollierten vier Biergärten Schillergarten, Hofewiese, Fährgarten Johannstadt und Körnergarten.

11:50 Uhr | Vorbereitet auf mögliche Omikron-Welle

Alle zwei bis vier Tage verdoppelt sich die Omikron-Inzidenz. Davon geht der Expertenrat der Bundesregierung derzeit aus. Mit solch schnell steigenden Infektionszahlen, sei auch die gesamte kritische Infrastruktur bedroht – also auch die Versorgung mit Strom, Wasser oder etwa Lebensmitteln. Die betroffenen Branchen schätzen die Situation dagegen optimistischer ein.

11:24 Uhr | Diakoniechef fordert allgemeine Impfpflicht

Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer fordert die Einführung der allgemeinen Pflicht zur Corona-Schutzimpfung. Die aktuell vorgeschriebene branchenbezogene Impflicht für alle im Gesundheitswesen tätigen Menschen könne nur ein erster Schritt sein, so Bauer. Jeder könne und sollte mit seiner Impfung dazu beitragen, dass bestehende Impflücken geschlossen werden. "Nur so kann der Kollaps des Gesundheitssystems abgewendet, können Menschenleben gerettet werden. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagt der Diakoniechef.

Des Weiteren fordert Bauer das Einsetzen von Medizinern für Beratungs- und Aufklärungsangebote in Einrichtungen, die jetzt schon von der Impfpflicht betroffen sind. Es gelte, Fragen und Bedenken der ungeimpften Mitarbeitenden zu zerstreuen.

10:51 Uhr | Notbetrieb im Plauener Rathaus

Die Stadtverwaltung Plauen bleibt im Notbetrieb. Grund ist die aktuell hohe Corona-Wocheninzidenz. Zahlreiche Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind im Homeoffice. Zudem ist die Zahl der Erkrankten stark angestiegen. Wie es aus dem Rathaus hieß, arbeiten nur noch so viele Angestellte, dass der Dienstbetrieb aufrecht erhalten werden kann.

Termine für persönliche Vorsprachen erhalten Bürger lediglich für unabweisbare Angelegenheiten, wie Geburten oder Todesfälle. Der Notbetrieb bleibt voraussichtlich bis 10. Januar bestehen.

10:22 Uhr | Sport in der Pandemie

Mit ärztlichem Attest darf auch weiterhin Gesundheitssport durchgeführt werden. Für Vereine wie den Aktivsport Saxonia e.V. aus Naunhof ist Corona aber nach wie vor eine große Herausforderung, vor allem finanziell.

09:39 Uhr | Kultur am Bildschirm

Weihnachten ist die Zeit für Märchen und Theater. Doch weil die Corona-Infektionszahlen gestiegen sind, haben viele Theater ihr Programm ins Internet verlegt. Eine Übersicht, welche Stücke Sie digital genießen können.

09:07 Uhr | Chemnitzer Opernball in Sommer verlegt

Der Chemnitzer Opernball muss coronabedingt erneut verschoben werden. Das teilten die Städtischen Theater Chemnitz heute mit. Der Ball war bereits im Februar dieses Jahres abgesagt worden. Er sollte eigentlich im kommenden Frühjahr nachgeholt werden. Wegen der angespannten Pandemie-Lage sei dies jedoch nicht möglich.

Um die Opernfans aber nicht erneut zwölf Monate warten zu lassen, soll es diesmal eine Sommerausgabe geben. Der Opernball soll demnach voraussichtlich am 11. Juni stattfinden.

08:32 Uhr | Viel Arbeit für Paketzusteller

Paketzusteller haben vor Weihnachten immer Stress. In diesem Jahr dürfte es aber noch mehr sein, da wegen der 2G-Regel nicht jeder so shoppen darf, wie er mag. Doch was bedeutet das für den Zusteller?

08:06 Uhr | Hotspot-Regel in zwei Landkreisen aufgehoben

In den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind die Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte aufgehoben worden. Der Grund: Die Corona-Inzidenz ist drei Tage infolge unter die Marke von 1.000 gesunken. Im Moment liegt sie im Landkreis Meißen bei 860,8 und im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bei 852,4.

Ungeimpfte durften bisher in beiden Landkreisen ihre Wohnung zwischen 22 und 6 Uhr nur aus triftigem Grund verlassen. Diese Hotspot-Regelung gilt nun einzig für den Vogtlandkreis. Hier ist die Inzidenz heute zum ersten Mal nach drei Wochen unter 1.000 gesunken.

07:50 Uhr | Finanzminister: Durch Corona-Krise keine ökonomische Schieflage

Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) geht nicht von Verwerfungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik als Folge der Corona-Pandemie aus. "Ich mache mir keine grundsätzlichen Sorgen, dass durch Corona eine ökonomische Schieflage eintritt", sagte der 58-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Dennoch habe die Pandemie-Bekämpfung nicht nur große Priorität für die Gesundheitspolitik, sondern auch für die Ökonomie.

Hartmut Vorjohann
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Man muss es nur schaffen, durch diese Zeit zu kommen, damit wieder Normalität einzieht. Dann brummt es von allein.

Hartmut Vorjohann Finanzminister von Sachsen

Vorjohann sieht angesichts der derzeitigen Konjunktur kein Erfordernis für ein Konjunkturprogramm nach der Pandemie. "So, wie es momentan läuft, brauchen wir das nicht." Die Wirtschaft habe ganz andere Probleme - steigende Inflation, galoppierende Baupreise und Unterbrechungen in den Lieferketten. Ein Konjunkturprogramm wäre bei anziehender Konjunktur nichts anderes als Geld zu verbrennen.

07:13 Uhr | Wocheninzidenz ist gesunken

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen ist wieder ein Stück gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet heute einen Wert von 662,1. Die Gesundheitsämter registrierten im Freistaat innerhalb von 24 Stunden 48 weitere Todesfälle. 2.242 Covid-Patienten werden in Kliniken behandelt.

06:46 Uhr | Polizei findet gefälschte Impfpässe

Durch Zufall hat die Polizei in Leipzig gefälschte Impfpässe sichergestellt. Die Beamten waren dabei, in der Grünewaldstraße einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen aufzunehmen. Dabei entdeckten sie im Auto eines 42-Jährigen die vier gefälschten Pässe. Der gebürtige Aserbaidschaner muss sich nun wegen Urkundenfälschung verantworten.

06:08 Uhr | Freiwillige Helfer im Elblandklinikum

Mit einem Hilferuf hatte sich der Landkreis Meißen an die Öffentlichkeit gewandt. Die Kliniken und das Personal arbeiten seit Wochen am Limit. Einige Helfer haben sich gemeldet und helfen mit. Das erleben sie auf Intensivstation.

05:41 Uhr | Bedrohungen sind Thema im Landtag

Sachsens Landtag will sich heute in Dresden unter anderem mit Verschwörungstheorien, Bedrohungen von Mandatsträgern sowie Hass und Hetze im Netz befassen. Die CDU hat dieses Thema für die Aktuelle Stunde angemeldet und fordert, solche Vorkommnisse mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen. Zuvor stehen Wahlen und ein Bericht der Regierung zur Corona-Pandemie an.

05:30 Uhr | Bund-Länder-Treffen zu Corona-Lage

Bund und Länder beraten heute über die Corona-Lage und das weitere Vorgehen angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante. Das vereinbarten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU). Dabei solle es auch um weitere Kontaktbeschränkungen gehen, um das Gesundheitssystem vor einer drohenden Überlastung zu schützen.

Zuvor hatte es in einer Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats der Bundesregierung geheißen, es bestehe Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage.

05:05 Uhr | Ministerin Klepsch will mehr Hilfen für Kulturschaffende

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch fordert mehr Hilfen für Kulturschaffende. Nach Ansicht der CDU-Politikerin sind wegen der weiter ungewissen Corona-Lage mehr finanzielle Hilfsprogramme vom Bund notwendig. Speziell Kultureinrichtungen in kommunaler und staatlicher Trägerschaft seien bisher durch alle Raster gefallen, sagte Klepsch gestern Abend in der MDR SACHSEN-Sendung "Aufgefallen".

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 21. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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