Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 01.06.: Auch Jugendliche ab 14 Jahren können geimpft werden

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Frauenärztin impft 2007 eine Jugendliche gegen Gebärmutterhalskrebs
Jugendliche müssen bestimmte Nachweise erbringen, um in Sachsen gegen Corona geimpft zu werden. Bildrechte: IMAGO

Meldungen des Folgetages

21:30 Uhr | Tickerende

Für heute beenden wir unseren Ticker. Morgen Früh sind wir mit neuen Meldungen wieder für Sie da. Haben Sie noch einen schönen Abend! Und bitte bleiben Sie gesund!

19:44 Uhr | Auch Jugendliche ab 14 Jahren können geimpft werden

Ab sofort ist das Impfportal auch für Jugendliche ab 14 Jahren freigeschaltet. Allerdings können sie sich nur dann auf dem Portal registrieren und Termine vereinbaren, wenn sie nachweisen, dass sie zum Beispiel ältere Menschen betreuen oder medizinische Gründe für eine Impfung vorliegen. Der DRK Landesverband Sachsen schreibt dazu: "Generell ist auch bei dieser Altersgruppe zu beachten, dass die letztgültige Entscheidung über eine Impfung der impfende Arzt im Impfzentrum trifft." Das bedeute, dass trotz eines gültigen Impftermins keine Garantie bestehe, tatsächlich auch eine Impfung zu erhalten. "Wir empfehlen jedem impfwilligen Jugendlichen und seinem gesetzlichen Vertreter, im Vorfeld mit Kinder- oder Hausarzt das Vorgehen zu besprechen", heißt es weiter.

19:30 Uhr | RKI senkt Corona-Risikoeinstufung für Deutschland auf "hoch"

Das Robert Koch Institut hat seine Corona-Risikobewertung für Deutschland von "sehr hoch" auf "hoch" geändert. Das hat Bundesgesundheitsminister Spahn bekannt gegeben und auf das nachlassende Corona-Infektionsgeschehen verwiesen. Zugleich warnte der CDU-Politiker vor Übermut. Ein Blick auf Großbritannien zeige, wie sich die Fallzahlen durch Virusmutationen und trotz guter Impfquote schnell wieder erhöhen könnten. - Laut RKI gibt es in Deutschland nur noch vier Landkreise mit einer Wochen-Inzidenz über 100. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ist demnach rückläufig. Dennoch mahnte auch RKI-Chef Wieler zu weiterer Vorsicht. Seinen Angaben zufolge sterben pro Woche immer noch fast 1.000 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

19:14 Uhr | Pandemie-Effekt: Schwächste jemals registrierte Grippewelle

Mit 53 Erkrankungen und einem Todesfall war die Grippesaison 2020/2021 in Sachsen kaum spürbar. Zu diesem Fazit kommt die Landesuntersuchungsanstalt in Chemnitz. Danach hat es durchaus schon Jahre mit wenig Influenzafällen gegeben, aber noch nie mit so wenigen. Das gelte auch für Deutschland und sogar für ganz Europa. Auch bei allen anderen durch Tröpfchen übertragenen Erregern wurde laut Landesuntersuchungsanstalt ein "extremer Rückgang" verzeichnet. Die wegen Corona verhängten Schutzmaßnahmen hätten diese Entwicklung befördert.

17:55 Uhr | 26 weitere Todesfälle

Sachsens Gesundheitsämter haben bis Dienstagabend 216 Neuinfektionen registriert. Seit gestern sind 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden.

17:35 Uhr | Dresdner Uniklinikum und Fachkliniken Radeburg versorgen ältere Menschen nach Infektion

Im Anschluss an die Akutbehandlung einer Covid-Erkrankung in der Uniklinik Dresden bieten die Fachkliniken Radeburg als Zentrum für Altersmedizin ab sofort individuelle Versorgungsangebote für ältere Menschen an. Dazu gehören den Angaben zufolge stationäre Akutgeriatrie, Reha-Maßnahmen und Tagesklinik. "Gerade die tagesklinische Versorgung ist ein Novum, denn hier können die älteren Menschen werktags die Vorzüge eines hoch-qualifizierten Therapieteams mit dem Schlafen in den eigenen vier Wänden verbinden", erklärte Professor Lorenz Hofbauer, Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Gesundes Altern am Universitätsklinikum.

Von den im Krankenhaus behandelten Betroffenen leiden den Angaben zufolge rund 80 Prozent der Patienten unter dem Post-Covid-Syndrom. Sie benötigen eine spezielle Nachsorgebetreuung, engmaschige Untersuchungen und spezialisierte Therapien, heißt es in der Mitteilung der Kliniken. Zu den Spätfolgen gehören unter anderem kognitive Langzeitfolgen, neurologische Schäden, Schädigungen des Herz- und Kreislaufsystems und Veränderungen der Lungen aber auch eine Muskelschwäche und eine erhöhte Sturzgefahr.

16:50 Uhr | Mit dem Schnelltest ins Freibad

Mit dem Kindertag am 1. Juni hat auch das Freibad Coswig-Kötitz die Freibadsaison gestartet. Besucher können jetzt täglich von 10 bis 20 Uhr in die Fluten springen, brauchen dafür aber einen tagesaktuellen Schnelltest.

16:34 Uhr | Weiterer Klärungsbedarf bei Impfterminen für Jugendliche

Nach der Ankündigung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, dass sich Jugendliche ab 14 Jahren vorzeitig um einen Impftermin bemühen können, gibt es weiteren Klärungsbedarf. Das Sozialministerium konnte auch am Dienstag noch keinen konkreten Starttermin nennen. Kretschmer hatte am Montag bei einer Schülerkonferenz verkündet, dass über 14-Jährige bereits ab dieser Woche einen Impftermin vereinbaren könnten und damit vor dem bundesweiten Ende der Priorisierung am 7. Juni. Das Deutsche Rote Kreuz sah hingegen noch offene Fragen.

Männlicher Jugendlicher mit Maske bekommt von einer medizinischen Mitarbeiterin in Schutzkleidung eine Impfung. Ansicht von schräg oben.
Aktuell werden die organisatorischen und technischen Vorbereitungen getroffen, damit Jugendliche ab 14 Jahren auch in den Impfzentren geimpft werden können. Einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht. Bildrechte: imago images/Eibner

16:15 Uhr | Mackenroth: Kinder mit Migrationshintergrund mehr unterstützen

Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth (CDU) hat mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie eine gezielte Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund gefordert. In der Pandemie habe sich gezeigt, dass Migrantenfamilien mehr Schwierigkeiten haben, diese zu bewältigen, als Familien der Mehrheitsgesellschaft, teilte Mackenroth am Dienstag mit. Dies ergab eine Auswertung des Ausländerbeauftragten zu den Pandemiefolgen im Jahr 2020, bei der 285 Behörden, Institutionen und Verantwortungsträgerinnen und -träger befragt wurden.

Besonders die Sprachförderung der Kinder muss verstärkt werden. Dazu gehören zusätzlicher Sprachunterricht und die Begegnung mit Gleichaltrigen.

Geert Mackenroth Ausländerbeauftragter Sachsen

15:55 Uhr | Sachsen ebnet Weg für Sonderfonds des Bundes

Zur Wiederbelebung der Kultur- und Veranstaltungsbranche sollen auch in Sachsen Gelder aus einem Sonderfonds des Bundes bewilligt werden. Eine Förderung erfolge allerdings nach dem sogenannten "Windhund-Prinzip", Anträge würden daher nach der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet, sagte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Dienstag in Dresden.

Anträge können voraussichtlich ab dem 15. Juni auf der zentralen Antragsplattform des Bundes gestellt werden. Der Sonderfonds ist insgesamt mit 2,5 Milliarden Euro ausgestattet. Gefördert werden können beispielsweise Konzerte, Festivals, Lesungen und Ausstellungen sowie Theater, Opern, Tanz, Film, Musicals und Comedy. Die Bewilligungsstelle in Sachsen werde die Sächsische Aufbaubank sein.

15:40 Uhr | Neue Corona-Verordnung in Thüringen

Am Mittwoch treten in Thüringen neue Corona-Regeln in Kraft. Was jetzt für private Treffen, Veranstaltungen und in der Gastronomie gilt, und wie es beim Impfen weitergehen soll, haben unsere Kollegen von MDR Thüringen zusammengefasst:

15:25 Uhr | Herdenimmunität rückt in greifbare Nähe

Bis Ende Juli können 75 Prozent der Deutschen geimpft sein, wenn alle versprochenen Impfdosen geliefert werden. Das Tempo hängt aber vom Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson ab, weil hier eine Dosis genügt.

15:00 Uhr | Schostakowitsch-Tage ziehen um

Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch sind in diesem Jahr im Dresdner Festspielhaus Hellerau zu Gast. Wegen der Corona-Pandemie werde das Festival vom angestammten Ort in der Sächsischen Schweiz in die Landeshauptstadt verlegt, wie der veranstaltende Verein am Dienstag in Dresden mitteilte. Der Umbau der Konzertscheune in Gohrisch sei jedes Jahr mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden, die bei coronabedingt eingeschränkter Platzkapazität nicht gedeckt wären. Geplant sind vom 24. bis 27. Juni acht Veranstaltungen.

14:40 Uhr | Neue Einreisebestimmungen nach Tschechien

Geimpfte können bereits drei Wochen nach der ersten Dosis frei nach Tschechien reisen. Alle Dienstleistungen inklusive Restaurant- und Frisörbesuchen sind damit möglich. Einreisende müssen dabei über einen offiziellen Impfnachweis in Englisch verfügen – wie zum Beispiel den gelben deutschen Impfpass. Bei Impfpräparaten mit nur einer Dosis verkürzt sich die Frist auf 14 Tage. Weiterhin ist es aber nötig, sich vor der Fahrt im zentralen tschechischen Einreisemeldesystem zu registrieren.

Für Nicht-Geimpfte bestehen in Tschechien allerdings immer noch weitreichende Einreisebeschränkungen. So muss für eine Fahrt hierher ein triftiger Grund vorliegen, der auch nachgewiesen werden muss. Außerdem wird ein negativer Corona-Test gefordert.

14:20 Uhr | Lehrerverband besorgt um Kinderwohl

Zum heutigen Weltkindertag haben Verbände und Organisationen auf die psychischen Folgen der Pandemie aufmerksam gemacht. Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sagte dem MDR, bei den Kindern seien Schäden aufgetreten, die lange nachwirken werden. Es gebe zwar ein Programm der Bundesregierung, um solche psychischen und sozialen Schäden aufzufangen. Bis jetzt stehe es aber nur auf dem Papier. Das Jugendamt der Stadt Dresden teilte auf Anfrage mit, dass im vergangenen Jahr mehr als 2.400 Meldungen von Kindeswohlgefährdung eingegangen seien. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um 38 Prozent. Man gehe davon aus, dass die Probleme durch soziale Isolation und Homeschooling verstärkt wurden.

14:05 Uhr | Leipzig: Medientage starten

In der Baumwollspinnerei in Leipzig finden noch bis morgen die Medientage Mitteldeutschland statt. Coronabedingt sind keine Zuschauer zugelassen, die Diskussionen können jedoch im Internet verfolgt werden. Der Großteil der Diskussions-Teilnehmer wird vor Ort sein. Insgesamt gibt es 17 Themenschwerpunkte. Unter anderem geht es um das Verhältnis zwischen Medien und Demokratie. Zu Gast sind unter anderem ARD-Vorsitzender Tom Buhrow und die Spotify-Managerin Saruul Krause-Jentsch.

13:40 Uhr | Dresdner Zoo öffnet Tierhäuser

Pünktlich zum Kindertag hat der Dresdner Zoo seine Tierhäuser geöffnet. Besucher können nun auch wieder bei den Faultieren und Koalas im Professor Brandes-Haus vorbeischauen, aber auch im Giraffenhaus und im Terrarium. Allerdings gelten für den Zoo ab heute höhere Eintrittspreise. Das Tagesticket kostet für Erwachsende 16 Euro, Kinder zahlen 8 Euro.

13:12 Uhr | Staatsschauspiel beginnt mit ersten Stücken vor Publikum

Nach sieben Monaten coronabedingter Zwangspause haben die Häuser des Dresdner Staatsschauspiels seit heute wieder für Publikum geöffnet. Nun könnten zumindest einige der Stücke präsentiert werden, die während der Schließzeit entstanden, freute sich die Intendanz laut einer Mitteilung. Kulturministerin Barbara Klepsch öffnete zusammen mit Intendant Joachim Klement am Vormittag symbolisch die Türen der Kassen im Schauspielhaus. Klepsch sprach von einem "bewegenden Augenblick". Die vergangenen Wochen seien für alle Theater und Kultureinrichtungen "eine sehr harte Zeit" gewesen, die Kulturorte hätten auch als Räume des gesellschaftlichen Dialogs gefehlt.

12:40 Uhr | Spanische Ärztin erhält Dresden-Preis mit Verspätung

Die spanische Ärztin Cristina Marin Campos erhält am 27. Juni in der Semperoper den mit 10.000 Euro dotierten Dresden-Preis für ihr Engagement in der Corona-Krise. Marin Campos bekomme die Auszeichnung stellvertretend für das medizinischen Personal weltweit, das in der Corona-Pandemie Herausragendes geleistet habe und noch leiste, teilte der Verein "Friends of Dresden" heute mit.

Die Spanierin stand als Preisträgerin schon seit Dezember fest. Wegen der Pandemie konnte die Ehrung aber nicht wie üblich im Februar überreicht werden. Der Friedenspreis wird von der gemeinnützigen Klaus Tschira Stiftung gefördert und vom Verein "Friends of Dresden" ausgelobt.

12:02 Uhr | Stadtmuseum Riesa lässt Besucher über Eintrittspreis entscheiden

Das Stadtmuseum in Riesa lässt die Besucher im Juni selbst entscheiden, wie viel sie für den Eintritt zahlen wollen. Nach dem monatelangen Lockdown solle die Aktion die Kultur in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken, teilte das Haus am Dienstag mit. Es werde eine Spendenbox aufgestellt. Neben der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte gibt es im Museum derzeit zwei Sonderschauen: "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" sowie "Feuer und Flamme - alles rund um die Zündhölzer aus Riesa und Feuerzeuge aus aller Welt".

11:43 Uhr | Görlitz-Information hat wieder geöffnet

Die Görlitz-Information öffnet ab heute wieder und berät Gäste und Einheimische - etwa zu Angeboten und Veranstaltungen rund um das 950. Stadtjubiläum. Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9:30 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 9:30 bis 14:30 Uhr. Auch die Stadtführungen starten wieder, zunächst mit täglichen Rundgängen durch die historische Altstadt.

So schön ist Görlitz
Görlitz rüstet sich für Besucher. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

11:31 Uhr | Dresden ermöglicht ab heute Schwimmunterricht

Der Freistaat Sachsen hat mit seiner aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung die Voraussetzung geschaffen, in den Dresdner Grund- und Förderschulen sowie für die Sportschulen wieder Schwimmunterricht anbieten zu können. Die Dresdner Bäder GmbH wird das Schulschwimmen nach eigenen Angaben ab heute ermöglichen. Geschäftsführer Matthias Waurick sagt: "Dies ist ein erster Schritt. Wir hoffen, dass wir demnächst unsere Frei- und Hallenbäder wieder für alle öffnen dürfen."

10:55 Uhr | Weiße Flotte startet Mitte Juni mit Ausflugsfahrten

Die Weiße Flotte Dresden bietet ab Mitte Juni wieder reguläre Ausflugsfahrten im Linienverkehr an. Wie das Unternehmen mitteilte, werden ab 16. Juni zunächst die vier Dampfer "Pillnitz", "Dresden", "Leipzig" und "Meissen" eingesetzt. Vier Touren sind vorerst nach Fahrplan vorgesehen.

10:44 Uhr | Wieder Regelunterricht im Landkreis Meißen

Aufgrund stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb von 50 können Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Meißen ab Donnerstag wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Das Kultusministerium teilte mit, damit könne wieder Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler und ohne Teilung der Klassen stattfinden. Auch in Kindertageseinrichtungen sei wieder ein Regelbetrieb entsprechend der pädagogischen Konzepte möglich.

10:30 Uhr | Swiss will wieder zwischen Dresden und Zürich fliegen

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines plant die Wiederaufnahme der Strecke Zürich-Dresden. Eine Unternehmenssprecher teilte auf Anfrage von MDR SACHSEN mit, ab 2. Juli seien zunächst zwei wöchentlichen Verbindungen geplant. "Je nach Entwicklung der Nachfrage könnte es sein, dass zusätzliche Verbindungen nach der Wiederaufnahme hinzukommen." Wegen der Corona-Pandemie war die Strecke im vergangenen Frühjahr ausgesetzt worden. Swiss ist die größte Fluggesellschaft der Schweiz und gehört zum Lufthansa-Konzern. Über Zürich werden weltweite Umsteigeverbindungen angeboten.

Blick auf Zürich
Swiss will aber Juli wieder Dresden mit der Finanzmetropole Zürich (Foto) auf dem Luftweg verbinden. Bildrechte: imago images/Andreas Haas

10:00 Uhr | Dresdner Musikfestspiele vor Publikum

Die Dresdner Musikfestspiele finden wieder vor Publikum statt. Ab 4. Juni soll es ein erstes Live-Konzert geben, gefolgt von weiteren im Kulturpalast und unter freiem Himmel im Stallhof. Intendant Jan Vogler hat sich für die Konzerte mit Publikum stark gemacht. Dank Impfungen und Tests sei das in diesem Jahr möglich, sagt er.

09:11 Uhr | Leipzig fördert ab sofort kulturelle Kleinprojekte

Ab sofort können beim Kulturamt der Stadt Leipzig wieder Anträge auf die Förderung von Kleinprojekten der freien Kunst und Kultur gestellt werden. Als Kleinprojekte gelten Vorhaben mit Gesamtaufwendungen von maximal 1.500 Euro. Hierfür stehen laut Rathaus noch einmal rund 30.000 Euro, aufgeteilt in zwei Module zu je 15.000 Euro, zur Verfügung.

Nachdem in der ersten Ausschreibungsphase zwischen Januar und März 2021 mit rund 20.000 Euro ausschließlich digitale Kleinprojekte gefördert werden konnten, erlaubt die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie nun erste Öffnungsschritte auch für Kunst- und Kulturveranstaltungen mit Publikum. Mit der zweiten Runde der Kleinprojekteförderung unterstütze das Kulturamt die Wiederaufnahme des öffentlichen Kulturlebens in Leipzig, hieß es.

08:40 Uhr | Urlaub vielerorts möglich - kaum Aussichten auf Schnäppchen

Urlaub sollte im Sommer vielerorts wieder möglich sein. In beliebten Urlaubsländern rund ums Mittelmeer fährt die Touristikbranche gerade hoch. Auch die Airlines bieten immer mehr Flüge an. Wer ins Ausland will, sollte nicht auf Schnäppchen hoffen und insbesondere bei Flugreisen auch die Kosten für Corona-Tests mit einplanen. Wen es an die Ostsee zieht, braucht Glück: Viele Unterkünfte sind dort längst ausgebucht.

08:25 Uhr | Familienverbände fordern: Lobby für Kinder stärken

Seit mehr als einem Jahr gehört die Corona-Pandemie zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Zum Internationalen Kindertag ziehen deren Interessenverbände Bilanz und richten deutliche Worte an die Politik. Familienverband und Kinderschutzbund bemängeln, dass die Bedürfnisse der Mädchen und Jungen in der Pandemie lange Zeit kaum berücksichtigt wurden.

07:20 Uhr | Görlitzer Parkeisenbahn nimmt wieder den Betrieb auf

Pünktlich zum heutigen Kindertag werden bei der Parkeisenbahn in Görlitz die Signale auf Grün gestellt. Um 13.30 Uhr nimmt die Kleinbahn im Freizeitpark am Weinberg ihren Betrieb wieder auf. Gefahren wird nach Fahrplan. Es sind die Corona-Auflagen zu beachten, wie Mindestabstand und Maskenpflicht.

Die Görlitzer Parkeisenbahn fährt mit ihren bunten Wagen durch den Freizeitpark am Weinberg der ostsächsischen Stadt. 2000
Fahrt frei: Die Parkeisenbahn in Görlitz dreht wieder ihre Runden. Bildrechte: dpa

07:00 Uhr | Hunderte Gegner der Corona-Beschränkungen ziehen durch Freiberg

Mehrere hundert Menschen sind am Montagabend aus Protest gegen die Corona-Beschränkungen durch Freiberg gelaufen. Bei dem unangemeldeten Aufzug hielten nach Reporterangaben die meisten Teilnehmer keinen Abstand zueinander ein und trugen keine Masken. Trillerpfeifen und Sprechchöre wie "Frieden, Freiheit, keine Diktatur" waren zu hören. Die Polizei sicherte die umherziehenden Personen. Es kam zu keinen größeren Zwischenfällen.

Menschen demonstrieren und werden von zwei Polizisten beobachtet
Gegner der Corona-Beschränkungen sind am Montag durch Freiberg gelaufen. Die Junge Union versucht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bildrechte: Spm

Die Junge Union Mittelsachsen organisierte - wie an den vergangenen Montagen - eine Art Gegenprotest. "Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen. Dies hat sich in den letzten vier bis fünf Wochen bewährt", so JU-Kreisvorsitzender Sven Michael Willems. An seinem Tisch versammelten sich zum Versammlungsende hin mehrere Teilnehmer und nahmen sein Gesprächsangebot an.

06:30 Uhr | Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat nahezu unverändert

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen im Vergleich zu gestern nahezu unverändert. Sie liegt bei knapp 43. Der Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, die Kreise Görlitz, Bautzen sowie der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge liegen weiterhin über 50.

06:05 Uhr | Zwönitzer setzen Zeichen für friedliche Stadt

Rund 600 Teilnehmer, darunter Familien mit Kindern, haben sich nach Angaben der Polizei am Montagabend auf dem Zwönitzer Markt aufgehalten. Das Bündnis "Wir sind Zwönitz" hatte eine Versammlung angekündigt, die sich als politische Kundgebung, jedoch nicht als Volksfest verstehe, betonte Bürgermeister Wolfgang Triebert. Der CDU-Politiker sprach für das Bündnis zu den Anwesenden: "Wir wollen ein positives Bild von Zwönitz aussenden, die Vielfalt der Bergstadt zeigen und was diese wirklich ausmacht." Der Großteil der Teilnehmer der Veranstaltung hielt sich an die Maskenpflicht.

Bei einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen hatte es am Sonntag in der Erzgebirgsstadt hingegen wieder Attacken auf Polizeibeamte gegeben.

05:50 Uhr | Virus-Varianten werden umgetauft

Die Varianten des Coronavirus bekommen neue Namen. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO bekanntgab, sollen die Mutationen künftig nach griechischen Buchstaben benannt werden - und zwar in der Reihenfolge ihrer Entdeckung: So wird aus der britischen Variante "Alpha", aus der südafrikanischen "Beta", aus der brasilianischen "Gamma" und aus der indischen "Delta". WHO-Epidemiologin Maria van Kerkhove sagte: "Kein Land soll für die Entdeckung und die Meldung von Varianten stigmatisiert werden."

Indische Virus-Mutation B.1.617
Bildrechte: imago images/Christian Ohde

05:45 Uhr | Schmerzpatienten gehen weniger zum Arzt

Während der Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr weniger Menschen wegen Schmerzen zum Arzt gegangen. Dies gehe aus mehreren Umfragen hervor, wie der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, Winfried Meißner, zum heute stattfindenden Aktionstag gegen den Schmerz sagte. Dies liege zum einen an einer Zurückhaltung aus Angst vor einer Ansteckung. Zum anderen sei dies in den Einschränkungen der medizinischen Versorgung begründet, so der Leiter der Sektion Schmerztherapie am Universitätsklinikum Jena.

Wie Patienten mit den Schmerzen im Einzelnen umgingen, wisse man nicht genau. "Manche haben sicher die Zähne zusammengebissen." Auch eine zunehmende Einnahme von Schmerzmitteln hält der Mediziner für möglich. Zur Frage, in welchem Umfang das der Fall war, habe man allerdings keine Daten.

Mann hat Nackenschmerzen
Schmerzpatienten gehen in der Corona-Pandemie weniger zum Arzt. Bildrechte: IMAGO / Panthermedia

05:28 Uhr | Dresdner Philharmonie begeistert Publikum mit Streichmusik

Die Dresdner Philharmonie hat wieder vor Publikum gespielt. Auch wenn nur 360 Gäste dabei sein durften, haben die Musiker dem Abend entgegengefiebert. Es gab Musik für Saiteninstrumente.

05:09 Uhr | Innengastronomie in Leipzig und im Vogtland nachgefragt

In Leipzig und im Vogtlandkreis dürfen Gastronomen auch wieder in Innenräumen bedienen. Trotz sonnigen Wetters ist die Nachfrage groß, berichten die Betreiber. Auch Touristen dürfen wieder kommen und übernachten. Der Handel klagt derweil über die strenge Testpflicht.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA/st/kt

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 01. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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