Meldungen am Dienstag Corona-Ticker am 29.06.: Erzgebirge Aue öffnet Stadion für Impfaktion

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Sonne und Wolken am Himmel über dem Erzgebirgsstadion
Der FC Erzgebirge Aue will das Erzgebirgsstadion für eine Impfaktion öffnen. Bildrechte: dpa

Meldungen des Folgetages

19:52 Uhr | Tickerende

Damit beenden wir den Corona-Ticker aus Sachsen für heute. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend, trotz der Niederlage in Wembley. Morgen sind wir wieder für Sie da. Bleiben Sie gesund!

19:26 Uhr | Zahl der aktiven Fälle sinkt weiter

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben heute insgesamt 22 neue Corona-Infektion gemeldet. Das sind in etwa halb so viele wie am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt damit auf 907. Fünf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

18:29 Uhr | Pieks ohne Termin und Impfaktionen: Sachsens Strategie ab Juli

Weil Sachsen seit dieser Woche genügend Impfstoffe geliefert bekommt, wird nun das Impfen ohne Termin freigegeben. Ab Freitagnachmittag kann man auch ohne Termin ins Impfzentrum gehen. Warum das DRK dennoch dafür wirbt, sich vorab einen Termin zu holen und Impfaktionen im Fußballstadion oder Supermarkt realistisch sind, zeigt MDR SACHSEN in der Impf-Übersicht für den Monat Juli.

17:57 Uhr | Virologe Kekulé kritisiert Quarantänepflicht für Reisende

Der Virologe Alexander Kekulé hält eine Quarantänepflicht für geimpfte Reiserückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten für nicht nachvollziehbar. Kekulé sagte dem MDR, die Maßnahme sei überflüssig, um die pandemische Welle abzubremsen. Geimpfte und Genesene könnten sich zwar erneut infizieren, allerdings seien die Krankheitsverläufe dann nicht so schwer und die Infizierten seien auch keine Superspreader.

17:34 Uhr | MDR-Dokumentation: Wie weiter mit Corona?

15 Monate, 90.000 Tote, 3,7 Millionen Infizierte. Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert wie kaum ein anderes Ereignis der jüngeren Geschichte. Doch nun beginnt die Urlaubsplanung, Masken fallen und Restaurants öffnen wieder. Wir scheinen zur "Normalität" zurückzukehren. Doch was ist "normal" und kann es ein "normal" nach Corona überhaupt geben? Oder bleibt alles anders?

15:43 Uhr | Wie geht es weiter mit dem Homeoffice?

Die Homeoffice-Pflicht endet zum 1. Juli. Welche Möglichkeiten haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wenn sie weiterhin von zu Hause arbeiten wollen? Lässt sich das Recht auf Homeoffice einfordern? Der Dresdner Anwalt Thomas Kinschewski erläutert das Regelwerk.

15:24 Uhr | Pünktlichkeit und Anstand bei Impfterminen?

Zehn Prozent aller vergebenen Impftermine in den Impfzentren in Sachsen werden verschoben. Das sagte DRK-Vorstand Rüdiger Unger am Dienstag. Problematisch sei das allerdings nicht. Anders sehe das bei den fünf Prozent derjenigen aus, die ihren Ersttermin trotz Vergabe nicht wahrnehmen – und auch nicht rechtzeitig absagen. Bei den Zweitimpfungen würden derzeit sechs Prozent der Angemeldeten ihre Termine nicht wahrnehmen.

Rüdiger Unger
Der Vorstand des DRK in Sachsen, Rüdiger Unger. Bildrechte: dpa

Von den gelieferten Impfdosen versuche das DRK jede Dosis zu verimpfen. Allerdings: "0,3 Prozent der Impfdosen werden verworfen", sagte Unger, also weggeworfen. Er nannte den Prozentanteil "relativ gering", rechnet allerdings damit, dass es mit dem Wegfall der Terminvergabe fürs Impfen komplizierter werde, alle angebrochenen Impfdosen auch zu verwerten, weil Planbarkeit fehle. "Wir tun alles dafür, die Impfstoffe mit Augenmaß zu nutzen", so Unger.  

15:03 Uhr | Erzgebirge Aue öffnet Stadion für Impfaktion

Laut DRK Sachsen hat der Fußballverein FC Erzgebirge Aue zugesagt, eine große Impfaktion in seinem Stadion durchzuführen. Einige Spieler des Vereins wollen den Tag unterstützen. Wann genau die Aktion starten soll, werde aktuell beraten, sagte Sachsens DRK-Vorstand Rüdiger Unger.

Vielleicht kriegen wir so etwas auch in Dresden und in Leipzig hin? Wenn das der Weg ist, dass man sich vor Ort impft, mit seinen Fußballidolen oder verbunden mit einer Stadionführung.

Petra Köpping Gesundheitsministerin Sachsen

In nächster Zeit sollen in Quartieren von Großstädten und Stadtteilen die mobilen Impf-Teams zum Einsatz kommen, kündigte Unger weiter an. Auch andere Event-Veranstalter hätten Interesse bekundet, Impfaktionen zu organisieren.

14:46 Uhr | Ministerin Köpping appelliert an Impfbereitschaft

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat vor dem Hintergrund der neuen Delta-Variante die Bevölkerung erneut aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Wir dürfen beim Thema Impfen auf keinen Fall nachlassen.

Petra Köpping Gesundheitsministerin Sachsen

Das schöne Wetter und der Sommer dürften nicht zum Leichtsinn verleiten, die Situation könne schnell kippen. Jedem Sachsen und jeder Sächsin könne ein Impfangebot gemacht werden, sagte Köpping. Derzeit gebe es in den sächsischen Impfzentren 17.000 freie Termine.

14:15 Uhr | Forscher entwickeln Impfstoff gegen mehrere Coronaviren

Forscherinnen und Forscher aus den USA haben eine mRNA-Impfung entwickelt, die Mäuse vor vier Coronaviren zugleich schützt, darunter Sars-1 und Sars-2. Die Experimente zeigen, wie kommende Pandemien früh verhindert werden könnten.

13:26 Uhr | Sachsen gibt Impfstoff für alle in den Impfzentren ohne Termin frei

Ab Freitag, 14 Uhr, können sich Impfwillige in allen Impfzentren Sachsen ohne Termin mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Ausgenommen ist das Impfzentrum in Grimma. Das kündigte Sozialministerin Petra Köpping am Mittag in Dresden an. Dabei sei es egal, ob es sich um eine Erst- oder Zweitimpfung handele. Mitte nächster Woche soll es auch ohne Terminanmeldung Biontech und Moderna in den Impfzentren geben. Dabei habe das Sozialministerium auch diejenigen im Blick, die ihre Zweitimpfung zuletzt versäumt haben, aber auch die Menschen, die in Hotels und Gaststätten, Gesundheitswesen und in den Geschäften arbeiten.

Köpping selbst habe am gestrigen Montag in Leipzig ihre Zweitimpfung mit Astrazeneca erhalten. "Es geht mir gut. Der Arm tut ein bisschen weh, aber es ist aushaltbar", sagte die Ministerin und warb dafür, die Impfangebote im Land anzunehmen. Aktuell gebe es 17.000 freie Impftermine in den Impfzentren des DRK. Zuletzt hatten viele Menschen ihren Zweittermine ausfallen lassen.

13:05 Uhr | Stimmung in der Wirtschaft hellt sich weiter auf

Die Stimmung bei den ostdeutschen Unternehmen hat sich im Juni weiter verbessert. Wie das Ifo-Institut in Dresden mitteilte, stieg der Geschäftsklima-Index, der als Frühindikator für die Konjunktur gilt, auf fast 103 Punkte - nach knapp 99 Punkten im Mai. Positiv stachen demnach vor allem die Handelsunternehmen heraus. Angesichts gelockerter Corona-Regeln verbesserten sich sowohl die Geschäfte als auch die Erwartungen.

Ähnliches gilt für Industrie-, Dienstleistungs- und Bauunternehmen. Das Ifo-Geschäftsklima basiert auf Meldungen aus rund 1.700 Firmen. Insgesamt erwarten die Ökonomen eine kräftige Erholung der Ost-Wirtschaft mit einem Wachstum von 2,4 Prozent in diesem Jahr.

12:55 Uhr | Hohe Schäden durch Subventionsbetrug bei Corona-Hilfen

Die Zahl der erfassten Fälle von Wirtschaftskriminalität ist erstmals seit 2017 wieder gestiegen. Das geht aus dem jüngsten Lagebild des Bundeskriminalamtes hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr fast 49.200 Delikte registriert. Dem Bericht zufolge lässt sich der Anstieg größtenteils auf den Bereich Subventionsbetrug während der Corona-Krise zurückführen.

Die überwiesene Novemberhilfe als außerordentliche Wirtschaftshilfe der Bundesregierung in der Corona-Krise ist auf einem Kontoauszug eines Restaurants zu lesen
Bildrechte: dpa

Demnach entstand durch die Auszahlung erschlichener Soforthilfen ein Schaden von mehr als 151 Millionen Euro. Insgesamt entstehen durch Wirtschaftskriminalität in Deutschland immense finanzielle Schäden. Für 2020 liegt die Summe bei rund drei Milliarden Euro

12:40 Uhr | Sterblichkeit in Pflegeheimen deutlich höher

Die Sterblichkeit in Deutschlands Pflegeheimen ist während der ersten beiden Pandemiewellen deutlich höher gewesen. Wie aus dem aktuellen Pflegereport des wissenschaftlichen Instituts der AOK hervorgeht, lag sie bereits rund drei Wochen nach Beginn des ersten Lockdowns im April 2020 um 20 Prozent höher als im Schnitt der Vorjahre.

In den ersten drei Monaten der zweiten Welle von Oktober bis Dezember 2020 überstieg sie demnach das Vorjahresniveau um durchschnittlich 30 Prozent, am Jahresende und in der Woche um Weihnachten sogar um 80 Prozent. Der Infektionsschutz habe nicht ausgereicht, um die im Heim lebenden Menschen ausreichend zu schützen, sagte Antje Schwinger, Mitherausgeberin des Reports.

11:00 Uhr | Landesärztekammer impft morgen ohne Termin in Dresden

Die Sächsische Landesärztekammer bietet morgen von 9 bis 15 Uhr, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Zur Verfügung stehe ausschließlich der Impfstoff von Astrazeneca, teilte die Ärztekammer mit. Diesen bezeichnen die Mediziner als hochwirksam. Er böte nach zweiter Impfung auch Schutz gegen die Delta-Variante. Obwohl der Impfstoff für über 60-Jährige empfohlen wird, können sich nach Beratung auch jüngere Menschen damit impfen lassen.

Eine Anmeldung sei nicht erforderlich, hieß es. Mitzubringen seien Impfausweis, Personalausweis oder Reisepass. Die Impfaufklärung sowie die Impfung erfolge durch erfahrene Ärzte vor Ort. Auch die Zweitimpfung wird in der Sächsischen Landesärztekammer erfolgen. Die Impfstelle befindet sich auf der Schützenhöhe 16 in Dresden.

10:29 Uhr | Erstmals keine Corona-Nachweise mehr bei Lehrkräften

Erstmals hat es in der vergangenen Woche unter den auf Corona getesteten Lehrerinnen und Lehrern in Sachsen kein Positivergebnis gegeben. Auch unter den Schülerinnen und Schülern gab es kaum Infektionen, wie das Kultusministerium mitteilte.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge unter den Schülerinnen und Schülern 688.216 Tests durchgeführt, darunter waren 43 positive Ergebnisse. Unter dem Schulpersonal wurden 39.386 Tests durchgeführt, davon war keiner positiv. 4.418 Mal haben Schülerinnen und Schüler sowie 25 Mal Schulpersonal die Tests verweigert.

Derzeit müssen sich das Schulpersonal sowie die Schülerinnen und Schüler noch zweimal wöchentlich testen, ab dem 1. Juli bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 nur noch einmal pro Woche. Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen sich nicht testen.

09:32 Uhr | Köpping kündigt Impfungen ohne Termin an

In Sachsen sind Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren künftig auch ohne Terminvereinbarung möglich. Das hat Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping im MDR angekündigt. Ab wann die Umstellung erfolgt, ließ Köpping aber noch offen. Die Landesregierung werde sich in den kommenden Tagen zum genauen Zeitpunkt äußern. Nach Köppings Einschätzung ist ab Anfang Juli genügend Impfstoff vorhanden.

Sie betonte, leichtere Zugänge seien wichtig für die Impfbereitschaft. Wenn diese groß genug sei, könne man die niedrigen Inzidenzen auch halten. Sachsen weist laut Robert Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von drei auf, bundesweit liegt sie bei rund fünf.

08:32 Uhr | Schönheider Museumsbaahnel startet mit Abendfahrten

Nach neunmonatiger Pause plant die Museumsbahn Schönheide einen Neustart des Fahrbetriebes. Am 10. Juli stehen Sommerdampffahrten auf dem Programm, teilte der Verein mit. Abends gebe es dann am Haltepunkt Stützengrün-Neulehn ein Bahnsteigfest, welches kurz vor Mitternacht mit einer Sommernachtsfahrt endet.

Die heutige Museumsbahn an der Grenze zwischen Erzgebirge und Vogtland war einst Bestandteil von Sachsens ältester, steilster und mit gut 40 Kilometern längster Schmalspurbahn zwischen Wilkau-Haßlau bei Zwickau und Carlsfeld im oberen Erzgebirge. Heute gibt es an ausgewählten Tagen einen Museumsbetrieb auf knapp vier Kilometer Länge.

Schmalspurzug in der Nacht
Die Museumsbahn in Schönheide startet am Sonnabend nach der Pandemiepause. Bildrechte: Kapplick

08:07 Uhr | Sächsische Kliniken operieren wieder nach Plan

Angesichts sinkender Corona-Patientenzahlen auf den Intensivstationen fahren die sächsischen Krankenhäuser ihr OP-Programm wieder hoch. Das Uniklinikum Leipzig ist laut eigenen Angaben seit Mitte Juni im Regelbetrieb und nutzt seine OP-Kapazität wieder voll aus.

Vom Universitätsklinikum Dresden heißt es, dass seit dem Frühjahr wieder mehr Operationen durchgeführt würden. Die Zahl richte sich nach den vorhandenen OP- und Personalkapazitäten und bewege sich aktuell im normalen Durchschnitt. Auch der Bedarf an Blutkonserven sei im üblichen Rahmen. Am Klinikum Chemnitz spürt man dagegen zunehmend Knappheit an Blutprodukten. Der Bedarf sei gerade noch gedeckt, hieß es. Blutkonserven müssen beispielsweise bei größeren und komplizierten Operationen vorgehalten werden.

07:32 Uhr | Städte suchen Lösungen für Massenpartys - auch Leipzig

Hamburg, Berlin oder auch Leipzig: In vielen Städten gab es in den vergangenen Wochen große Partys in Parks und an anderen öffentlichen Plätzen. Nach Monaten der Pandemie scheint das Bedürfnis danach groß zu sein. Teilweise kamen tausende junge Menschen zusammen, um zu feiern. Dabei kam es aber immer wieder auch zu Ruhestörungen oder Straftaten. Nun werden Lösungen gesucht - auch in Leipzig.

06:35 Uhr | RKI: Jede zweite Neuinfektion mit Delta-Variante

In Deutschland geht mittlerweile gut jede zweite Neuinfektion mit dem Coronavirus auf die hochansteckende Delta-Variante zurück. Das teilte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, am Montag in einer Schalte der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit. Wieler sagte, vor einigen Tagen sei die Delta-Variante bei 35 Prozent der Proben nachgewiesen worden. Mittlerweile können man 50 Prozent schätzen.

Neue offizielle Daten würden am Mittwochabend vom RKI veröffentlicht. Wieler sagte, die Variante verbreite sich vor allem in der ungeimpften Bevölkerung. Voraussichtlich würden die Fallzahlen deshalb wieder steigen, prognostizierte der RKI-Chef.

06:05 Uhr | Impfzentren sollen im Herbst Betrieb zurückfahren

Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern wollen den Betrieb der Impfzentren im Herbst zurückfahren. Das geht aus dem Beschlusspapier des Treffens am Montag hervor. Der Schwerpunkt der staatlichen und kommunalen Angebote soll dann auf mobilen Impfteams liegen. Im Bedarfsfall sollen die Impfzentren schnell wieder aktiviert werden können. Die Länder können selbst über die künftige Infrastruktur des Impfangebots entscheiden.

Ein Mitarbeiter in einem Impfzentrum bereitet einen Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Corona vor
Künftig sollen mobile Impfteams die Aufgaben der Impfzentren übernehmen. Bildrechte: dpa

05:55 Uhr | Vogtland erreicht bei Wocheninzidenz nahezu die Null

Das Robert-Koch-Institut gibt am Morgen die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen mit unverändert drei an. In vielen Regionen sind die Wocheninzidenzen im Vergleich zu gestern leicht gesunken. Mit statistisch 0,4 erreicht der einstige Hotspot Vogtlandkreis nahezu die Null. Leichte Steigerungen im Vergleich zum Vortag werden aus den Landkreisen Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gemeldet. Alle Kreise und Städte im Freistaat bleiben aber deutlich unter der Zehn.

05:40 Uhr | Neue Vorgaben für Corona-Testzentren

Nach bekanntgewordenen Betrugsfällen gelten für Corona-Testzentren ab Donnerstag strengere Vorgaben, zudem sollen die Betreiber weniger Geld erhalten. Gleichzeitig wird die Nachfrage immer geringer. Einige Zentren stehen wohl vor dem Aus.

05:21 Uhr | Medizinhistoriker: WHO würde Pandemie für beendet erklären

Manche Leute können das Ende der Corona-Pandemie kaum erwarten. Doch wer zieht denn nun den Schlussstrich? Wie sind in der Vergangenheit Pandemien beendet worden? Der Medizinhistoriker Prof. Heiner Fangerau sagt mit Blick in die Geschichte, es sei schwierig, wer zu welchem Zeitpunkt eine Pandemie für beendet erklärt: Waren es früher Herrscher, wird eine weltweite Pandemie heute von der Weltgesundheitsorganisation WHO als beendet erklärt. Doch es gibt noch mehr Aspekte.

05:10 Uhr | Geigenklänge in der Lausitzhalle

Die Lausitzhalle in Hoyerswerda öffnet ab 1. Juli wieder für Kulturveranstaltungen. Wie die Geschäftsführung des Veranstaltungshauses mitteilte, werden im Innenhof bis Ende August jeden Donnerstag verschiedene Veranstaltungen aus den Sparten Klassik, Theater und Satire stattfinden.

Zum Auftakt wird am Donnerstag Konzertmeister Christoph Geibel ein vielfältiges Repertoire an der Violine präsentieren. Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn ist 19:30 Uhr.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 29. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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