Meldungen am Dienstag Corona-Ticker am 20.07.: Herbstplan gegen mögliche vierte Corona-Welle beschlossen

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Neben einem Stopschild steht ein Corona-Modell mit dem Schriftzug Delta.
Bildrechte: imago images/Steinach

Meldungen am Folgetag

20:35 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle endet die Berichterstattung zur Corona-Lage heute. Gerne hätten wir in diesem Jahr auch wieder übers Kaisermania-Fieber am Elbufer berichtet, statt über die neuerliche Verschiebung heute, die zehntausende Fans enttäuscht. Warten wir gespannt auf 2022, wenn der Schlager-Kaiser 70 Jahre alt wird und richtig feiern will. Einstweilen bleiben Sie bitte gesund! Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

19:37 Uhr | 17 Neuinfektionen in Sachsen

Die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen haben am Dienstag 17 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 16 weniger als vergangene Woche. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Sachsen sank auf 687.

Im Zusammenhang mit Covid-19 hat es zwei weitere Todesfälle gegeben. Damit sind seit Pandemiebeginn 10.206 Menschen in Sachsen an oder mit Corona verstorben.

19:30 Uhr | Herbstplan gegen mögliche vierte Corona-Welle beschlossen

Das Sächsische Kabinett hat heute Maßnahmen zur frühzeitigen Vorsorge einer möglichen vierten Corona-Infektionswelle beschlossen. Diese sollen einen weiteren Lockdown verhindern. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem der Aufbau nötiger Testinfrastruktur, das Vorantreiben der Impfquote und der Aufbau von Notreserven an Schutzausrüstung und Schnelltests. Außerdem soll laut Kabinett die Corona-Schutzverordnung regelmäßig an das Infektionsgeschehen angepasst werden.

16:21 Uhr | Zweiter Rettungsschirm für Sachsens ÖPNV beschlossen

Das Sächsische Kabinett hat sich darauf geeinigt auch 2021 einen Rettungsschirm für den ÖPNV zu bilden. Um die pandemiebedingten Einnahmeausfälle der Betriebe zu kompensieren stellt der Freistaat deshalb 87,25 Millionen Euro zur Verfügung. Noch einmal die gleiche Summe soll vom Bund bereitgestellt werden.

Wir halten als Staatsregierung unser Versprechen ein, den ÖPNV weiter zu unterstützen und nicht im finanziellen Regen stehen zu lassen. Wir sichern damit die Liquidität der Verkehrsunternehmen und erhalten einen qualitativ und quantitativ leistungsstarken ÖPNV auch nach der Pandemie.

Martin Dulig (SPD) Sachsens Verkehrsminister

15:13 Uhr | Sachsen verlängert bestehende Corona-Regeln bis 25. August

Sachsen hat die bestehenden Corona-Regeln unverändert bis zum 25. August verlängert. Wie Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung mitteilte, wird es bis dahin verschiedene Bund-Länder-Gespräche geben, etwa zur Neubewertung des Inzidenzwerts auch abhängig von der Impfquote. Die bundeseinheitliche Regelung dazu solle bis Mitte August vorliegen.

Die Inzidenz soll ein weiterhin wichtiger Wert sein, so Neukirch. Es gehe jetzt um einen Plan für den Herbst in Vorbereitung auf eine vierte Corona-Welle. Ziel sei, dass es keinen weiteren Lockdown gebe. Kommunen sollen dafür Testinfrastruktur wieder aufbauen, es soll Tests für Hochschulen geben und die Testpflicht vor dem Schulstart soll den sicheren Unterrichtsbeginn möglich machen.

15:04 Uhr | Aufruf zur Impfung

Die sächsische Landesregierung hat die Menschen aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte nach einem Impfgipfel, die Zahl der geimpften Menschen sei noch nicht genug. Es könne und solle aber keinen Zwang geben. An dem Impfgipfel nahmen unter anderem Vertreter von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden teil. In Sachsen sind etwa 43 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Das ist bundesweit die niedrigste Quote.

14:52 Uhr | Präsident Krawczyk ruft Bauern zum Impfen auf

Der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB) Torsten Krawczyk forderte beim heutigen Impfgipfel der Staatskanzlei seinen Berufsstand dazu auf, das freiwillige Impfangebot im Freistaat zu nutzen.

Es ist ein starkes Signal in die Gesellschaft, um zu zeigen, dass wir es sind, die den wichtigsten Beruf auf unserer Erde haben und wir unsere Gesundheit mehr denn je brauchen und schätzen.

Torsten Krawczyk Präsident des SLB

Das gemeinsame Ziel müsse es sein, die Auswirkungen weiterer Wellen von Neuinfektionen möglichst gering zu halten.

14:38 Uhr | Drosten-Räuchermann jetzt patentiert

Der Schöpfer des Drosten-Räuchermännchens, Tino Günther, rüstet sich gegen Fälscher seiner international bekannten Figur. Er hat sich das Design vom Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen. Hersteller von Plagiaten drohten damit "saftige Strafen", erklärte der Kunsthandwerker aus Seiffen. Zwar können andere Hersteller Virologen-Räuchermänner verkaufen, sie dürfen aber Günthers Figur nicht zu ähnlich sehen. Sie erinnert stark an Christian Drosten, den Leiter der Virologie an der Berliner Charité.

Männlmacher Tino Günther fertigt Räuchermann Dr. Drosten
Laut Günther sind bisher 15.000 Exemplare ausgeliefert worden. Bildrechte: Dirk Sukow

14:00 Uhr | Blutkonserven werden knapp

In Sachsen werden die Blutspenden knapp. Wie das DRK Sachsen mitteilte, liegt das vor allem am erhöhten Bedarf der Krankenhäuser und an der Ferienzeit. Weil derzeit verschobene Operationen nachgeholt werden, benötige man 25 Prozent mehr Blutkonserven als üblich.

Der Vorrat beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost liegt im Moment mit einer Tagesreichweite von einem Tag auf einem sehr niedrigen Niveau. Wünschenswert und unter Normalbedingungen wären vier bis fünf Tagesvorräte im Voraus.

Kerstin Schweiger Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost

13:47 Uhr | Mütter verlagerten Arbeitszeiten häufiger als Väter

Die Kinderbetreuung und das Homeoffice haben während der Corona-Pandemie vor allem bei Müttern die Arbeit teilweise auf den Abend oder das Wochenende verlagert. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Dies sei bei rund 52 Prozent der Mütter mit Kindern unter 14 Jahren zu Beginn der Pandemie im April 2020 geschehen. Dagegen sei dies nicht einmal bei einem Drittel der Väter so gewesen. Der Anteil bei den Frauen sei bis Oktober auf 26 Prozent gesunken, bei den Männern auf rund 18 Prozent.

Laut IAB haben insgesamt 33 Prozent der Beschäftigten, die im April 2020 Kinder unter 14 Jahren zu betreuen hatten, ihre Arbeitszeiten zumindest teilweise verlagert.

13:06 Uhr | Dresdner Museen und Sammlungen öffnen wieder zur Museumsnacht

Nach coronabedingter Absage 2020 feiert Dresden in diesem Jahr wieder eine Museumsnacht. Eingeladen wird an diesem Sonnabend in rund 40 Sammlungen und Häuser, teilte die Stadtverwaltung heute mit. Mit dabei sind das Deutsche Hygiene-Museum, das Stadtmuseum Dresden, das Verkehrsmuseum und die Technischen Sammlungen. In mehreren Museen ist der Zugang wegen der Corona-Pandemie beschränkt. Zudem sind Hygieneregeln zu beachten.

Verkehrsmuseum Johanneum Dresden
Alles rund um Mobilität gibt es im Dresdner Verkehrsmuseum zu entdecken - am Sonnabend auch spätabends. Bildrechte: IMAGO / ddbd

12:46 Uhr | Weinsommer Dresden fällt aus - neuer Termin 2022

Der traditionelle Weinsommer Dresden auf der Hauptstraße muss auch in diesem Jahr ausfallen. Als neuer Termin ist laut Veranstalter der 21. bis 24. Juli 2022 geplant.

Ein Weinfest lebt von der Nähe der Menschen, der Stimmung und dem Genuss, das ist mit Distanzregeln und Hygieneauflagen schwer zu vereinen.

Bettina Sieck Pressebeauftragte des Weinsommers

Der Weinsommer ist eine Tour von Winzerinnen und Winzern aus dem Weinbauland Rheinland-Pfalz. Er macht in verschiedenen deutschen Städten Station und präsentiert Weine aus den Anbaugebieten Ahr, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheinhessen und Pfalz.

Weinreben
Sachsen hat eine Rebfläche von rund 500 Hektar. Bildrechte: Colourbox.de

12:10 Uhr | TU Dresden verlängert NC-Frist und erwartet Präsenzstudium

Die Bewerbungsfrist an der TU Dresden für sogenannte NC-Fächer, also zulassungsbeschränkte Studiengänge, wurde in diesem Jahr wegen Corona verlängert und endet am 31. Juli. Die Uni teilte mit, dies betrifft 19 Studiengänge und 14 Lehramtsfächer. Für alle anderen Studiengänge ist am 15. September Bewerbungsschluss. Das Rektorat geht nach eigenen Angaben davon aus, "dass im kommenden Wintersemester die Lehre wieder in Präsenz oder zumindest in Teilpräsenz in den Lehr- und Lernräumen starten kann". Potenzielle Studenten sollten deshalb die Stadt Dresden als "Lebensmittelpunkt" wählen.

11:18 Uhr | KV-Chef Heckemann besorgt über fehlende Impfbereitschaft

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Sachsen beobachtet mit Sorge eine nachlassende Impfbereitschaft in Sachsen. "Die Ärzte verfügen alle über ausreichend Impfstoff, aber es fehlen die Impflinge", sagte Klaus Heckemann. Habe eine Praxis vorher rund 100 Menschen pro Woche geimpft, seien es jetzt "vielleicht zehn bis 15 Leute", schätzt Heckemann.

Klaus Heckemann
Laut Heckemann geht es nicht mehr um die Ablehnung eines Impfstoffes oder um den Wunsch nach einem bestimmten Präparat. Es käme einfach niemand mehr. Bildrechte: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen

10:22 Uhr | Bericht: Mallorca plant wieder schärfere Maßnahmen

Wegen stark gestiegener Corona-Zahlen sollen die Regeln auf Mallorca wieder verschärft werden. Wie die "Mallorca-Zeitung" schreibt, sollen Strände und Parks von 22 bis 6 Uhr geschlossen werden. Das soll Partys und Trinkgelage im Freien verhindern. Bei Verstößen drohen 1.000 Euro Bußgeld. Auch Restaurants und Kneipen sollen wieder etwas früher schließen müssen und die Gästezahl an den Tischen beschränkt werden.

09:58 Uhr | Weltärzte-Präsident warnt vor zu frühen Lockerungen

Angesichts von erneut rapide steigenden Infektionszahlen warnt Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vor zu schnellen Öffnungen. Schon die kleineren Öffnungsschritte der vergangenen Wochen hätten die Inzidenzwerte anwachsen lassen, sagt Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Momentan verdoppele sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus.

Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallenzulassen und 'alles zu öffnen' wäre brandgefährlich.

Frank Ulrich Montgomery Präsident Weltärztebund

Frank Ulrich Montgomery
Wer zu früh lockert, riskiert laut Montgomery den Einstieg in die vierte Welle. Er plädiert daher für ein schrittweises und kontrolliertes Vorgehen. Bildrechte: Adam Berry/dapd

09:22 Uhr | Ärztekammerpräsident: Impfpflicht als Ultima Ratio

Der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, will eine Impfpflicht nicht gänzlich ausschließen. Zugleich betonte der Mediziner: "Eine Impfpflicht halte ich als Ultima Ratio für das einzige Mittel, sollte auf andere Weise keine Herdenimmunität erreicht werden können."

Lokangebote wie Gutscheine, Geldgeschenke, Tombolen etc. halte ich für fragwürdig – insbesondere, weil hier eher die Befriedigung des persönlichen Vorteils wieder in den Vordergrund gestellt wird. Diejenigen, die sich bereits haben impfen lassen, werden benachteiligt.

Erik Bodendieck Präsident der Sächsischen Landesärztekammer

Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer
Laut Bodendieck ist es wichtig, dass so viele Menschen geimpft werden, wie möglich. "Am besten freiwillig, um ihren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten". Bildrechte: Slaek

08:16 Uhr | DGB kritisiert Ost-West-Lohnunterschied in der Pflege

Der DGB Sachsen hat die erhebliche Lohnunterschiede zwischen Ost und West in der Pflege kritisiert. Landeschef Markus Schlimbach sagte dem MDR, ohne bundesweit einheitlichen Pflegetarifvertrag würden die Lohnunterschiede trotz Pflegereform zementiert. Es sei nur vorgeschrieben, dass man als Arbeitgeber einen Tarifvertrag anwende - aber nicht einen allgemein verbindlichen. Da könne jeder Betreiber sich selbst raussuchen, mit wem er verhandele und was er dann als Tarifvertrag anerkenne.

Eine Pflegefachkraft geht mit einer Bewohnerin durch das Seniorenheim.
Es ist allgemein anerkannt: Pflegekräfte bekommen für ihre unverzichtbare Arbeit keinen gerechten Lohn. Bildrechte: dpa

Dumping-Tarifverträge könnten so das ganze Lohn-Niveau wieder nach unten ziehen. Laut einer neuen Studie der Steuerberatungsgruppe ETL betrugen 2020 die durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhne in der Region Ost 14,80 Euro und im Westen 16,51 Euro. Ein bundesweit einheitlicher Tarifvertrag für alle Pflegekräfte war im Frühjahr am Widerstand der Kirchen gescheitert.

Die Niedriglöhne der Pflege waren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ins Licht der Öffentlichhkeit gerückt, nachdem Pflegekräfte kritisierten, dass sie von bloßem Beifall ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können.

07:37 Uhr | MDRfragt: Zwei Drittel für Impfpflicht bei Gesundheits- und Bildungspersonal

Eine mögliche Impfpflicht in Deutschland wird zurzeit heiß diskutiert. Der Großteil der MDRfragt-Teilnehmer ist sich einig: Zwei Drittel sagen "ja" zur Impfpflicht für das Personal im Gesundheitswesen und in Schule und Kitas. Bei der Impfpflicht für alle gehen die Meinungen allerdings stärker auseinander.

07:18 Uhr | Doch wieder keine Kaisermania am Elbufer

Die Konzerte von Roland Kaiser bei den Dresdner Filmnächten fallen in diesem Jahr erneut wegen der Corona-Pandemie aus. Der Veranstalter teilte gestern Abend mit, trotz eines erstellten Hygienekonzepts habe die zuständige Behörde in Dresden keine Genehmigung erteilt.

Sänger Roland Kaiser während eines Konzertes der Kaisermania im Rahmen der Filmnächte am Elbufer in Dresden
Kann es auch dieses Jahr nicht geben: die Kaisermania am Dresdner Elbufer Bildrechte: imago images / Andreas Weihs

Die Konzerte von Schlagersänger Roland Kaiser gehören zu den beliebtesten Programmpunkten der Filmnächte am Elbufer. Vor der Pandemie kamen in jedem Jahr gut 40.000 Fans zur sogenannten Kaisermania.

06:49 Uhr | Eltern bekommen Geld für Schülerfahrkarten zurück

Die Eltern von mehr als 15.000 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Bautzen bekommen das Busfahrgeld für die Monate Januar und Februar zurück. Das hat der Kreistag gestern beschlossen. Weil die Schulen wegen der Corona-Pandemie teilweise oder ganz geschlossen waren, konnten viele Schülerinnen und Schüler ihre Fahrkarten nicht nutzen.

Bus zwischen Kamenz und Bautzen
Insgesamt sollen rund 420.000 Euro zurückgezahlt werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

06:39 Uhr | Deutliches Überangebot von Impfstoffen erwartet

Bund und Länder erwarten, dass das Angebot von Corona-Impfstoffen die Nachfrage schon bald deutlich übersteigt. Das haben die Gesundheitsminister nach einer Videoschalte bekannt gegeben. Demnach gibt es einen Rückgang der Nachfrage in Impfzentren, Arztpraxen und in Betrieben. In diesem Zusammenhang einigten sich die Minister darauf, dass die Länder ab Mitte August nur noch die Menge an Impfstoff erhalten, die sie in der Vorwoche bestellt haben. Damit endet die bisher gleichmäßige Verteilung nach dem Bevölkerungsschlüssel.

Impfdosen.
Dosen, die nicht verimpft oder gelagert werden können, sollen künftig an Drittstaaten abgegeben werden. Bildrechte: SWR/DocDaysProductions

05:59 Uhr | Dresden den zweiten Tag in Folge mit Zehner-Inzidenz

Mit einer Wocheninzidenz von vier bleibt die Corona-Lage in Sachsen vergleichsweise entspannt. In den vergangenen sieben Tagen wurden laut Robert-Koch-Institut 144 Neuinfektionen gemeldet. In Dresden liegt die Inzidenz jedoch den zweiten Tag in Folge bei zehn. Bleibt der Wert so hoch, drohen laut Stadtverwaltung frühestens ab Sonntag wieder strengere Regeln - beispielsweise hinsichtlich der Maskenpflicht.

05:39 Uhr | Kretschmer will über Impfgipfel höhere Impfbereitschaft erreichen

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lädt heute zu einem Impfgipfel in die Sächsische Staatskanzlei ein. Teilnehmende sind den Angaben zufolge Vertreterinnen und Vertreter der Staatsregierung, der kommunalen Ebene sowie von Landesverbänden und -organisationen aus Wirtschaft, Gesundheits- und Sozialwesen, Sport und Gesellschaft. Ziel des Gesprächs sei es, gemeinsam für die Corona-Schutzimpfung zu werben, um die Impfbereitschaft der sächsischen Bürgerinnen und Bürger zu steigern.

05:28 Uhr | Künstliche Antikörper wirken gegen Coronaviren

Künstliche Antikörper galten als Hoffnungsträger zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, stellten sich dann aber als teuer, kompliziert und anfällig für Virusmutationen heraus. Eine neue Generation soll diese Probleme lösen.

05:10 Uhr | Dynamo Dresden rechnet zum Auftakt mit rund 9.600 Fans

Aufsteiger Dynamo Dresden plant zum Saisonauftakt in der 2. Fußball-Bundesliga mit einer Stadion-Auslastung von maximal 30 Prozent. Das teilte der Verein am Montagabend mit. Am kommenden Sonnabend gegen den FC Ingolstadt würden somit rund 9.600 Fans Dynamos erstes Heimspiel im Rudolf-Harbig-Stadion verfolgen.

Die Zuschauer müssten allerdings strenge Auflagen beachten. So erhalten nur getestete, geimpfte oder genesene Personen Zugang zum Stadion. Für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt müssen persönliche Daten angegeben werden.

Luftbildaufnahme vom Rudolf-Harbig-Stadion am späten Nachmittag
Normalerweise passen 32.000 Leute in das Stadion an der Lennéstraße. Bildrechte: imago images / Steffen Kuttner

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 20. Juli 2021 | 19:00 Uhr

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