Meldungen am Donnerstag Corona-Ticker Sachsen am 03.06.: Sachsen hebt feste Reihenfolge beim Impfen am Montag auf

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Die Impfschwester Antonia Hollerbach hält eine Ampulle Impfstoff Comirnaty (BioNTech) zum Aufziehen einer Impfspritze
Bildrechte: IMAGO / Peter Endig

Meldungen des folgenden Tages

20:35 Uhr | Tickerende

Im Corona-Ticker von MDR SACHSEN halten wir Sie auf dem Laufenden. Für heute beenden wir den Live-Ticker, aber bereits morgen sind wir mit neuen Informationen zur Corona-Lage in Sachsen zurück. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

20:25 Uhr | Nach Corona-Todesfall: Dresdner Studentenheim unter Quarantäne gestellt

In Dresden ist ein junger Mann an Corona gestorben. Die Behörden vermuten eine Infektion mit einer Virusvariante. Die Stadt stellte deshalb ein Studentenwohnheim komplett unter Quarantäne. Schon morgen sollen die Bewohner getestet werden.

19:35 Uhr | Testpflicht auf Außensportanlagen bleibt

Sachsen hält an der Corona-Testpflicht für Kinder- und Jugendsportgruppen beim Training auf Außensportanlagen fest. Wie der Landessportbund mitteilte, wies das Sozialministerium eine Beschwerde gegen die Regelung zurück. Der Verband hatte unter anderem argumentiert, dass für Gruppensport im Park oder auf der grünen Wiese auch keine Testpflicht bestehe. Das Sozialministerium erklärte die Ungleichbehandlung damit, dass Kontrollen abseits von Trainingsanlagen schwierig wären, weil es dort keine potentiell Verantwortlichen gebe. Der Landessportbund sprach von einer unverständlichen Erklärung. Durch die Hygienekonzepte sei die Infektionsgefahr im Vereinssport deutlich geringer.

19:00 Uhr | Zahl der Corona-Neuinfektionen geht weiter zurück

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben heute 202 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind weniger als halb so viele wie vor einer Woche. Die meisten Fälle wurden im Erzgebirgskreis registriert, im Vogtland gab es keinen neuen Fall. 13 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Mit einer Wocheninzidenz von 35 liegt Sachsen laut Robert-Koch-Institut nur noch knapp über dem Bundesdurchschnitt. Die Unterschiede zwischen den Regionen sind aber weiter groß. Im Erzgebirgskreis beträgt die Inzidenz 78, in acht Kreisen und kreisfreien Städten liegt sie unter der Schwelle von 35. Wird sie längere Zeit unterschritten, sind weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen möglich.

18:35 Uhr | Sachsen hebt feste Reihenfolge beim Impfen am Montag auf

In Sachsen können sich ab 7. Juni alle Bürger um einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung bemühen. Der Freistaat schließe sich der bundesweit für diesen Tag geplante Aufhebung der Impfreihenfolge an, teilte das Gesundheitsministerium mit. Auch über 14-Jährige können über das Buchungsportal ab 8 Uhr einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung vereinbaren. Zudem können nächsten Montag auch die Betriebsärzte mit den Impfungen ohne Reihenfolge beginnen.

Damit gebe es nun einheitliche Regeln bei Haus- und Betriebsärzten sowie in den Impfzentren, betonte Gesundheitsministerin Petra Köpping. Auf die Lieferung des Impfstoffes habe Sachsen keinen Einfluss.

Wir können aber nur so viele Impfungen vergeben, wie Impfstoff geliefert wird. Es wird bei vielen zu Enttäuschung führen, wenn sie sich vergeblich um einen Impftermin bemühen.

Petra Köpping Gesundheitsministerin in Sachsen

Mit Aufhebung der Impfreihenfolge können sich Menschen unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf impfen lassen. In den Arztpraxen ist die Priorisierung in Sachsen bereits seit dem 24. Mai aufgehoben.

17:55 Uhr | Kliniken lockern Besuchsregeln

Sinkende Inzidenzen haben die Lage auch in den sächsischen Kliniken etwas entspannt. Damit werden auch die Regelungen für Besucher etwas gelockert. Im Klinikum Chemnitz sind Besuche täglich zwischen 13 und 18 Uhr für maximal 30 Minuten möglich. Auf Normalstation ist ein Besucher pro Patient und Tag erlaubt.

Im Helios Klinikum Aue können Besucher wieder zwischen 15 und 18 Uhr zu den Patienten. Der Aufenthalt ist auf eine Stunde und eine Person beschränkt. Das Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau hat die Besuchszeit auf den Zeitraum von 13:30 Uhr bis 18 Uhr erweitert. Auch hier gilt: ein Besucher je Patient für eine Stunde. Besucher aller Kliniken müssen sich registrieren lassen und nachweisen, dass sie genesen, vollständig geimpft oder aktuell negativ getestet sind.

17:27 Uhr| Sächsische Staatskapelle - Wiederauftakt mit Dvoráks Neunter

Die Sächsische Staatskapelle will mit der Neunten Sinfonie "Aus der Neuen Welt" von Antonín Dvorák in gut zwei Wochen in den heimischen Orchestergraben zurückkehren. Wie die Intendanz mitteilte, dirigiert Myung-Whun Chung als Gast am 18. Juni und den beiden Abenden danach das erste Sinfoniekonzert vor Publikum in der Semperoper seit November 2020. Zum Auftakt spielt das Orchester zudem Gabriel Faurés Suite "Pelléas et Mélisande".

Die Staatskapelle Dresden während eines Konzertes in der Dresdner Semperoper
Die Sächsische Staatskapelle in der Semperoper Bildrechte: dpa

Bis Mitte Juli sind unter dem Titel "Variation" zwei weitere Konzerte sowie je ein Aufführungs- und Kammerabend geplant. Der Kartenvorverkauf beginnt am 10. Juni online. Für einen Besuch gelten die dann jeweils aktuellen Hygieneregeln.

17:00 Uhr | Studie: Jede zweite Corona-Infektion bleibt unerkannt 

Die Universitätsmedizin Magdeburg hat die ersten Ergebnisse einer Antikörper-Studie vorgestellt. Danach wurden lediglich bei etwa 13 Prozent der Studien-Teilnehmenden Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen. Im Frühjahr war bei insgesamt 2.138 Blutspendern aus dem Großraum Magdeburg eine Blutprobe entnommen und auf Antikörper gegen das Virus untersucht worden. Antikörper bildet der menschliche Körper erst dann, wenn er mit dem Virus infiziert war oder eine Impfung erhalten hat.

16:38 Uhr | Zukunftsfonds verteilt weitere Corona-Hilfen im Grenzgebiet

Organisationen, Gemeinden und Vereine aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet können noch bis Ende Juli Corona-Sonderfördermittel beantragen. Darauf machte eine Sprecherin des gemeinsamen Zukunftsfonds beider Staaten aufmerksam. Ziel ist es, die negativen gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzumildern. Voraussetzung ist, dass die Aktivitäten nicht weiter als 30 Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt stattfinden. Ausgezahlt werden jeweils bis zu 8.000 Euro.

Zahlreiche Projekte wurden bereits verwirklicht. In Rodewisch im sächsischen Vogtlandkreis reagierte eine Musikschule mit Online-Konzerten auf die Vereinsamung älterer Menschen während der Pandemie. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds besteht seit 1997 und fördert gezielt Projekte, die Menschen aus den beiden Nachbarstaaten zusammenbringen sollen. Er wird von den Regierungen in Berlin und Prag finanziert.

16:04 Uhr | Dresdner Filmfest will im Juni mit Gästen starten

Das Dresdner Filmfest plant die von April verschobene 33. Ausgabe nun im Juli mit Gästen. Das teilten die Organisatoren mit. Es werde unter Einhaltung der aktuellen Hygieneauflagen in den Spielstätten sowie Open-Air laufen. Ein Teil des Rahmenprogramms soll aber auch digital übertragen werden. Zusätzlich kündigten die Macher die Aufführung von rund 250 Werken an - von Animation über Spiel- bis Experimentalfilm.

Filmfest Dresden 2021
Das Dresdner Filmfest wurde wegen der Pandemie auf Juli verschoben. Bildrechte: FILMFEST DRESDEN

Das Filmfest Dresden 2021 präsentiert im internationalen und nationalen Wettbewerb Produktionen aus 30 Ländern, darunter 23 Premieren. Mit Preisen im Gesamtwert von mehr als 70.500 Euro zählt es zu Europas am höchsten dotierten Kurzfilmfestivals. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus war es bereits 2020 verschoben worden und erst im September über die Bühne gegangen.

15:21 Uhr | Studie: Viele Deutsche haben in Corona-Krise deutlich zugenommen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich viele Deutsche weniger bewegt - und zugenommen. Das geht aus Ergebnissen einer Umfrage hervor, die das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin an der TU München gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. Demnach haben rund 40 Prozent der Befragten seit Corona an Gewicht zugelegt - im Durchschnitt 5,6 Kilogramm. Zudem bewegt sich gut jeder Zweite weniger.

Besonders die 30- bis 44-Jährigen klagten über mehr Last auf den Rippen - und die Menschen, die schon vor der Pandemie ein Gewichtsproblem hatten. Die Studie zeigt außerdem, dass 52 Prozent der Befragten in der Corona-Krise weniger aktiv sind. Betroffen seien vor allem Männer, jüngere Menschen und Befragte mit höherem Bildungsstand.

14:24 Uhr | Gute Lehre trotz Corona: Minister zeichnet Hochschullehrende aus

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat den Sächsischen Lehrpreis an vier Hochschullehrende vergeben, die sich in der Corona-Pandemie durch besonders gute Online-Lehre hervorgetan haben. Ausgezeichnet wurden Jutta Stumpf-Wollersheim von der TU Bergakademie Freiberg, Marc Ritter von der Hochschule Mittweida, Julia Bartha von der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und Tenshi Hara von der Staatlichen Studienakademie Dresden. Sie hätten mit besonderem Engagement digitale Lehrinstrumente entwickelt und verbreitet, sagte Gemkow.

Vier Menschen sitzen in einem Hörsaal und blicken in die Kamera
Die Preisträgerinnen und Preisträger in einem Hörsaal der Hochschule Mittweida. Bildrechte: Helmut Hammer/Hochschule Mittweida

"Die letzten Monate standen an unseren Hochschulen ganz im Zeichen der Pandemie und damit auch der digitalen Lehre", sagte der Minister. Nur mit Hilfe der Flexibilität und Kreativität der Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden sei es gelungen, den Lehrbetrieb weitgehend aufrecht zu erhalten. Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis richtet sich an die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen und wird alle zwei Jahre vergeben. Eine neunköpfige Jury wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

13:58 Uhr | Marburger Bund Sachsen fordert Corona-Prämie auch für Ärztinnen und Ärzte

Der Marburger Bund Sachsen fordert die sächsischen Kliniken auf, die neue gesetzliche Möglichkeit zu nutzen, nicht nur Pflegekräften, sondern auch Krankenhausärztinnen und -ärzten und allen anderen am Patienten tätigen Berufsgruppen eine Corona-Prämie zu zahlen. Der Vorstand des Ärzte-Verbands erklärte, Belegschaften in Krankenhäusern dürften nicht gespalten werden. "Die Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgt immer gemeinsam. Alle Berufsgruppen sollten daher von einer Prämie profitieren."

Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurde das Krankenhausfinanzierungsgesetz ergänzt. Damit zählen nicht nur Pflegekräfte, sondern auch andere Berufsgruppen, die aufgrund der Versorgung von mit dem Corona-Virus infizierten Patientinnen und Patienten besonders belastet waren, zum Kreis der Berechtigten der Corona-Sonderzahlungen. Der Bund hat den Krankenhäusern insgesamt 450 Millionen Euro für Corona-Prämien zur Verfügung gestellt.

13:10 Uhr | Film ab im Autokino an der Kober

Das Autokino an der Koberbachtalsperre in Langenhessen bei Werdau startet heute in die Sommersaison. Eigentlich sollte der Kinobetrieb schon vor zwei Monaten losgehen. Kino-Chef Andreas Osse verwies jedoch darauf, dass dies wegen der Beschränkungen im Lockdown nicht möglich gewesen sei. Zum Saisonstart im Autokino laufen heute Abend die Filme "Kings of Hollywood", "Cruella" und "Immer Ärger mit Grandpa" gezeigt. Das Autokino an der Kober gibt es seit 30 Jahren. Das soll in diesem Sommer gefeiert werden.

12:58 Uhr | Infektiologe: Umfassende Aufklärung bei Impfung von Kindern nötig

Der Chef der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald, fordert eine umfassende Aufklärung bei der Impfung von Kindern. Die Rate der Nebenwirkungen sei durchaus hoch, erklärte der am Chemnitzer Klinikum tätige Infektiologe. Dazu gehörten Schmerzen an der Einstichstelle, Schwäche oder Kopfschmerzen.

Grünewald hält zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfung vor allem von Kindern und Jugendlichen mit Vorerkrankungen wie Mukoviszidose oder neuromuskulären Erkrankungen für sinnvoll. Die Sächsische Impfkommission will in den nächsten Tagen ein Positionspapier zu Fragen einer Corona-Impfung für 12- bis 15-Jährige veröffentlichen.

Thomas Grünewald
Der Mediziner Thomas Grünewald fordert umfassende Aufklärung vor Impfung von Kindern und Jugendlichen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

12:20 Uhr | Sachsen gibt grünes Licht für Förderung von Kindern und Jugendlichen

Um die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche abzumildern, hat der Freistaat Sachsen grünes Licht für das gemeinsame Corona-Aufholprogramm des Bundes und der Länder gegeben. Eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung hat Sachsen nun unterzeichnet, wie das Kultusministerium mitteilte. Um Lernrückstände bei Schülerinnen und Schüler auszugleichen, könnten damit zusätzliche Maßnahmen in Höhe von 47,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln finanziert werden. Der Freistaat Sachsen ergänzt das Programm in gleicher Finanzhöhe.

Kinder und Jugendliche hat die Isolation durch Schulschließungen besonders hart getroffen. Mit dem Programm wollen wir sicherstellen, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler Unterstützung bekommen, die Hilfe am dringendsten benötigen.

Christian Piwarz Sachsens Kultusminister

Mit den Geldern sollen unter anderem Förder- und Nachhilfeangebote unter Einbeziehung auch externer Bildungsanbieter finanziert werden. Als weitere Maßnahme soll das Angebot der Schulassistenz verstärkt werden. Wann das Aufholprogramm starten kann, ist noch offen.

11:11 Uhr | Helios Klinikum Aue lockert Besuchsregelungen

Das Helios Klinikum Aue lockert die Besuchsregelungen. Ab heute können Patientinnen und Patienten wieder zwischen 15 und 18 Uhr Besuch empfangen. Wie die Klinik mitteilte, dürfen Aufenthalte nicht länger als eine Stunde dauern und sind auf eine Person beschränkt. Zutritt erhalten getestete, geimpfte und genesene Besucher. Trotz der sinkenden Inzidenzen im Erzgebirgskreis, werden alle Gäste gebeten, die Hygiene-Regeln konsequent einzuhalten, so Klinikgeschäftsführer Jan Jakobitz.

11:00 Uhr | Ausflugszüge nach Tschechien starten wieder

Im Zuge der allgemeinen Lockerungen auf beiden Seiten der Grenze nimmt am Wochenende der Ausflugsverkehr zwischen Dresden und Böhmen den Betrieb wieder auf. Die DB Regio und die Tschechischen Bahnen (České dráhy) bieten mit dem Regionalexpress RE 20 Direktverbindungen in beide Richtungen an, wie der Verkehrsverbund Oberelbe mitteilte.

Der "Wanderexpress Bohemica" für deutsche Ausflügler startet an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen um 7:46 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreicht Litoměřice um 9:36 Uhr. Die Rückfahrt beginnt dort um 16:12 Uhr. Unterwegs hält der Zug in Pirna, Bad Schandau, Děčín und Ústí nad Labem. Für tschechische Besucher startet der Regionalexpress "Letní Kometa" an Sonnabenden, Sonntagen sowie an tschechischen Feiertagen ab Ústí nad Labem nach Dresden.

10:45 Uhr | Kulturelle Einrichtungen in Aue-Bad Schlema und Annaberg-Bucholz öffnen

Wegen der gesunkenen Inzidenzzahlen sind im Erzgebirgskreis wieder erste kulturelle Einrichtungen geöffnet. In Annaberg-Buchholz sind nach Angaben aus dem Rathaus ab morgen das Erzgebirgsmuseum, der Frohnauer Hammer und das Adam-Ries Haus sowie die Manufaktur der Träume offen. Auch Führungen durch die verwinkelte Bergstadt soll es wieder geben.

In Aue-Bad Schlema läuft der Betrieb laut Stadtverwaltung kommende Woche an: im Stadtmuseum ab 8. Juni, im Museum Uranbergbau ab 7. Juni, auf der Minigolfanlage im Kurpark Bad Schlema ab 11. Juni. Führungen durch das einst vom Uranbergbau geprägte Kurbad Schlema sollen ab Dienstag angeboten werden. Es gelten die bekannten Hygieneauflagen nach der Corona-Schutzverordnung des Freistaates.

10:25 Uhr | Bautzner dürfen nicht mehr gratis auf gebührenpflichtigen Stellflächen parken

In Bautzen gestattet die Stadtverwaltung ab sofort nicht mehr die Nutzung gebührenpflichtiger Parkplätze mit Bewohnerparkausweis. Durch Öffnung der Gastromomie und der Läden würden die Parkplätze wieder für Kunden und Besucher benötigt. Während des Lockdowns war die Nutzung der betroffenen Stellflächen durch Bewohner vom Rathaus geduldet.

09:22 Uhr | Landrat Harig lädt Bundesgesundheitsminister Spahn ein

Bautzens Landrat Michael Harig hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Bautzen eingeladen. Hintergrund ist die geplante Kürzung der Vergütungspauschalen für die Corona-Schnelltestzentren. Landrat Harig befürchtet laut Kreisverwaltung dadurch einen Kahlschlag im Schnelltest-Netz. Einige Testanbieter hätten dem Landratsamt bereits signalisiert, bei einer Kürzung der Pauschalen die Arbeit einzustellen, so der Bautzener Landrat weiter. Damit könnten die an vielen Stellen geforderten Testnachweise nicht mehr erbracht werden.

Harig möchte dem Bundesgesundheitsminister bei einem Besuch das nach eigenen Angaben gut funktionierende System im Landkreis Bautzen vor Ort demonstrieren.

09:09 Uhr | Noch freie Impftermine in Ebersbach-Neugersdorf fürs Wochenende

Das temporäre Impfzentrum Ebersbach-Neugersdorf hat an diesem Wochenende noch freie Kapazitäten. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, können noch Restplätze für die Corona-Impfung vergeben werden - so am Sonnabend für eine Erstimpfung, und am Sonntag für eine Zweitimpfung. Dafür müssen sich Impfwillige bis heute 14 Uhr über das Impftelefon bei der Stadtverwaltung (Tel. 03586/763 160) oder per E-Mail (impfen@ebersbach-neugersdorf.de) anmelden. Das temporäre Impfzentrum ist in Rößlers Ballsaal untergebracht.

08:51 Uhr | Freizeitpark Plohn legt heute los

Der Freizeitpark im vogtländischen Plohn öffnet heute nach der Corona-Pause wieder für Besucher. Es müssen zwingend Tickets vorab gebucht werden, wie die Betreiber mitteilten. Im Park gelten die üblichen Hygienregeln. Auf dem Parkplatz davor können Besucher auch tagesaktuell einen kostenlosen Corona-Test machen lassen - zwischen 8 und 12 Uhr. Für Kinder werde es den sogenannten Lolli-Test geben, hieß es. In einigen Attraktionen und in den Innenbereichen gilt Maskenpflicht.

Der Park wurde Mitte der 1990er-Jahre als Märchen- und Erlebnispark Forellenhof Plohn eröffnet und war der erste seiner Art in den damals neuen Bundesländern.

08:26 Uhr | Volkshochschule Dreiländereck bereitet Präsenzkurse vor

Die Volkshochschule Dreiländereck mit Sitz in Löbau bietet wieder Kurse an. Aufgrund der sinkenden Inzidenzen könnten die ersten Kurse nun wieder in Präsenz durchgeführt werden, teilte die Einrichtung mit. In den kommenden Tagen werde die Volkshochschule die Kursleiter und Teilnehmer kontaktieren, um mögliche Termine abzustimmen.

Voraussetzung für eine Teilnahme an den Kursen ist ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung beziehungsweise Genesung. Anmeldungen sind auf der Internetseite der Volkshochschule möglich.

08:01 Uhr | Inklusives Theaterprojekt startet digital in Leipzig

Das Theater der Jungen Welt in Leipzig veranstaltet ab heute ein digitales inklusives Tanz- und Theaterfestival. Bei dem viertägigen Programm werden zahlreiche Vorstellungen, interaktive Workshops, Gastspiele und Podiumsdiskussionen angeboten, wie das Leipziger Kinder- und Jugendtheater mitteilte. Etwa 40 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit und ohne Behinderung werden auftreten. Das Festival mit dem Namen "Turbo" sei ein digitaler und barrierearmer Theaterraum, hieß es.

07:44 Uhr | Museum für Zahnheilkunde wieder offen

In Zschadraß hat das Dental-Museum wieder geöffnet. Das weltweit größte Museum für Zahnheilkunde hat die Corona-Zwangspause für die Gestaltung neuer Themenwelten genutzt. Museumsleiter Andreas Haesler sagte, man könne nun eine Zeitreise durch 2.500 Jahre Zahngeschichte unternehmen. Ein Blick in ein Sprechzimmer aus der Zeit um 1750 verdeutlicht beispielsweise, dass ein Zahnarzt-Besuch in heutiger Zeit eigentlich gar nicht so dramatisch ist.

Das Dental-Museum Zschadraß hat mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Zahnärztliches Sprechzimmer von 1872 für die Verfilmung der Buddenbrocks
Zahnheilkunde für gut Betuchte: Blick in eine Praxis um 1872 Bildrechte: Historisches Dentalmuseum Zschadraß

07:03 Uhr | Kliniken in Bautzen und Bischofswerda behandeln 1.425 Covid-Patienten

In den beiden Oberlausitz-Kliniken Bautzen und Bischofswerda wurden seit Beginn der Corona-Pandemie bislang 1.425 Patienten mit Covid-19 behandelt, davon 454 im Krankenhaus Bischofswerda. Die Oberlausitz-Kliniken teilten mit, in Hochzeiten seien eine Station in Bischofswerda und drei Stationen in Bautzen ausschließlich für Covid-Patienten reserviert gewesen. Deshalb waren die OP-Kapazitäten zeitweise reduziert worden.

06:36 Uhr | Theater Chemnitz starten mit Hygieneregeln in die Freiluftsaison

Die Theater Chemnitz starten am Abend in die Freiluftsaison. Bis 19. Juni spielt das Ensemble auf der Freilichtbühne im Küchwald. Zum Auftakt steht der Schlagerabend "Tausend mal berührt" auf dem Spielplan und bietet Musik aus fünf Jahrzehnten. Zur Aufführung kommen auch eine Liebeskomödie von Kishon und ein Kinderstück.

06:19 Uhr | Öffnung am 24. Juni: Saison am Stausee Cossebaude gesichert

Der Badebetrieb im Stauseebad Cossebaude/Niederwartha ist für diesen Sommer gesichert. Die kommunale Dresdner Bäder-Gesellschaft und Vattenfall Wasserkraft trafen dazu eine Zwischenvereinbarung. Danach wird der Pachtvertrag erneuert und der Wasserstand im Stausee gehalten.

Vattenfall ist Eigentümer des Pumpspeicherwerks und damit auch der Stauseen. Das Bad befindet sich im unteren Stausee. Am 24. Juni soll der Badebetrieb öffnen.

05:55 Uhr | Inzidenz: Mittelsachsen und Erzgebirge bleiben in Sachsen über 50

In Sachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohnern bei 35. Das geht aus der aktuellen Statistik des Robert Koch-Instituts hervor. Der Vogtlandkreis ist mit einer Inzidenz von acht unter die Zehnermarke gerutscht. Über dem Schwellenwert von 50 liegen im Freistaat nur noch der Landkreis Mittelsachsen und der Erzgebirgskreis.

05:44 Uhr | Ab heute wieder Regelunterricht im Landkreis Meißen möglich

Im Landkreis Meißen können Schulen und Kitas ab heute wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Wie das Kultusministerium mitteilte, soll wieder für alle Schüler Präsenzunterricht stattfinden - ohne Teilung der Klassen.

Das Landratsamt kündigte weitere Lockerungen an. So dürfen ab heute Gaststätten ihre Innenbereiche wieder öffnen, auch Hotelübernachtungen sind wieder erlaubt. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Meißen lag gestern mit 37 den fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 50.

05:35 Uhr | Fachoberschulen beginnen Prüfungen unter Corona-Bedingungen

An den Fachoberschulen in Sachsen beginnen morgen die Prüfungen. Rund 2.800 Jugendliche stellen sich dabei den zentralen schriftlichen Abschlusstests, bei rund 370 Schülern geht es zudem um die Fachhochschulreife im Zuge der beruflichen Weiterbildung. Kultusminister Christian Piwarz versicherte, dass alles für faire Bedingungen getan wurde.

Die Abschlussklassen konnten bis auf drei Wochen im Präsenzunterricht lernen und es gab Erleichterungen zum Ausgleich pandemiebedingter Nachteile wie die Ausweitung der Prüfungszeit und die Bekanntgabe von Themen, die nicht angefragt werden. Für die Prüfungen gelten Hygienekonzepte und Abstandsgebote, auf Masken wird aber verzichtet.

05:22 Uhr | Rollende Kunst in der Oberlausitz

Der Kunstbus Oberlausitz geht wieder auf Tour: Nach einer coronabedingten Pause 2020 steht bei der diesjährigen rollenden Kulturveranstaltung die Kunstszene im Norden des Landkreises Bautzen im Mittelpunkt, teilte Projektleiter Hellfried Christoph vom ausrichtenden Verein "Im Friese" mit. Geplant ist, dass die Kunstbusse am 14. und 15. August sechs Kultureinrichtungen an vier Orten mit zwei Linien anfahren. Kunststandorte sind unter anderem die Kulturkirche in der Gartenstadt Lauta, die Krabatmühle in Schwarzkollm und das Zuse-Computer-Museum in Hoyerswerda.

05:11 Uhr | Trotz Corona vergleichsweise viele Organspenden in Sachsen

Trotz Corona hat Sachsen bei der Quote der Organspenden 2020 über dem Bundesdurchschnitt gelegen. Mit statistisch 16,7 pro eine Million Einwohner übertraf der Freistaat den Wert für Deutschland deutlich, der bei elf lag. "Das Thema Organspende ist nicht durch die Corona-Pandemie verdrängt worden", teilte das Sozialministerium mit. Allerdings werde bei einem positiven Corona-Testergebnis des potenziellen Spenders nicht transplantiert.

Der Trend des Vorjahrs setzt sich aktuell nicht fort: In den ersten vier Monaten 2021 gab es bisher weniger Organspenden, -spender und -übertragungen als im Vorjahreszeitraum, so das Ministerium.

In einer Klinik wird bei einer Operation einem Spender eine Niere entnommen, die für eine Transplantation vorgesehen ist.
Bei den Organspenden liegt Sachsen über dem Bundesdurchschnitt. Bildrechte: dpa

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA/

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 03. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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