Meldungen am Freitag Corona-Ticker Sachsen am 30.04.: Corona-Lockerungen für Geimpfte und Genesene in Sicht

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Frau mit Schutzmaske reicht Papier-Einkaufstasche an Kundin über die Theke an.
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Ticker des Folgetages

21:54 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle schließen wir den Corona-Ticker für heute. Morgen am 1. Mai sind wir mit neuen Informationen zur Corona-Lage in Sachsen zurück. Wir wünschen Ihnen eine geruhsame Nacht und einen gemütlichen Start in den Feiertag.

21:50 Uhr | 1.231 Neuinfektionen und 39 Todesfälle in Sachsen

Das Robert-Koch-Institut meldet für gesamt Sachsen eine 7-Tage-Inzidenz von 211. Der Wert ist gegenüber gestern leicht gesunken, liegt aber weiterhin über dem Bundesschnitt. Den aktuell höchsten Inzidenz-Wert meldet der Erzgebirgskreis mit 354, den niedrigsten die Stadt Leipzig mit 106. An Corona-Neu-Infektionen wurden heute sachsenweit 1.231 Fälle gemeldet, sowie 39 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

21:40 Uhr | Chemnitzer tanzen auf dem Theaterplatz

Heute Abend haben sich einige Chemnitzer zum "Tanz in die Freiheit" auf dem Theaterplatz getroffen. Es wurde Musik gespielt und getanzt. Mit der Aktion sollte gegen die Coronaregeln der Bundesregierung protestiert werden. Polizisten kontrollierten das Einhalten der Hygienschutzbestimmungen, wie das Tragen einer Maske.

Chemnitzer protestieren mit einem Tanz auf dem Theaterplatz gegen die Corona-Regeln.
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20:44 Uhr | Online gehen trotz Defiziten beim Lesen und Schreiben

Formulare per E-Mail versenden oder Video-Konferenzen mit den Kollegen. Vieles verlagert sich ins Netz. Das stellt vor allem die rund 6,2 Millionen Deutsche auf die Probe, die nicht Lesen oder Schreiben können.

20:11 Uhr | Drive-in-Testzentrum in Chemnitz kommt gut an

Das Drive-in-Corona-Testzentrum in Chemnitz hat seine Öffnungszeiten erweitert. Die Teststation auf dem Stadiongelände an der Gellertstraße hat fortan an sieben Tagen die Woche geöffnet, auch an Feiertagen. Seit Inbetriebnahme am 1. April wurden dort mehr als 6.000 Schnelltestungen vorgenommen. Das Angebot des Drive-in richtet sich dabei nicht nur an Autofahrer, sondern auch an Fußgänger, Fahrrad- und Scooterfahrer.

19:37 Uhr | Corona-Lockerungen für Geimpfte und Genesene in Sicht

Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene könnten bereits in der kommenden Woche beschlossen werden. Das hat Bundesregierungssprecher Steffen Seibert angekündigt. Demnach soll die Abstimmung zwischen den Ressorts bis zum Montag abgeschlossen sein.

Der Entwurf aus dem Bundesjustizministerium sieht unter anderem einen Wegfall der Testpflicht sowie die Möglichkeit zu Einkäufen und privaten Treffen für vollständig Geimpfte und Genesene vor. Der Bundesrat will sich am Freitag mit den Plänen befassen. Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz hatten bereits eigene Lockerungen beschlossen.

19:13 Uhr | Polizei kündigt Zufahrtskontrollen für Zwickau und Plauen an

Nach dem Verbot aller Demonstrationen in Zwickau und Plauen am 1. Mai hat die Polizei Zufahrtskontrollen für die Städte angekündigt. Zudem will die Polizei in beiden Innenstädten am Sonnabend erhöhte Präsenz zeigen. Die Polizeidirektion Zwickau appellierte heute an die Bürgerinnen und Bürger, sich nicht an verbotenen Demos zu beteiligen.

In Zwickau waren ursprünglich 18 Versammlungen mit insgesamt etwa 4.000 Teilnehmenden angemeldet worden. Dazu zählte auch ein Aufzug der rechtsextremen Kleinpartei III. Weg, für den bundesweit mobilisiert wurde. Der Landkreis Zwickau begründete das Verbot mit Sicherheitsbedenken und der Sorge vor einem "nicht beherrschbaren Corona-Infektionsgeschehen". Ebenso reagierte der Vogtlandkreis, nachdem sich eine Verlagerung der verbotenen Kundgebungen nach Plauen abzeichnete.

18:31 Uhr | Walpurgisfeuer in der Pandemie

Auch in diesem Jahr müssen die großen Hexenfeuer am Vorabend des 1. Mai coronabedingt ausfallen. Ob trotzdem kleine private Hexenhaufen brennen dürfen, entscheiden die Kommunen. Aber ist das Hexenbrennen überhaupt noch zeitgemäß?

Zur Walpurgisnacht brennen in der Oberlausitz sonst vielerorts große Reisighaufen. Wegen der Corona-Beschränkungen gibt es solche Feuer in diesem Jahr nicht. (Archivbild)
Zur Walpurgisnacht brennen in der Oberlausitz sonst vielerorts große Reisighaufen. Wegen der Corona-Beschränkungen gibt es solche Feuer in diesem Jahr nicht. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Martin Kliemank

18:00 Uhr | Festival für Vokalmusik als Stream im Netz

In Leipzig beginnt heute das Internationale Festival für Vokalmusik "a cappella". Bis zum 8. Mai gibt es acht Konzerte. Sie werden wegen der Pandemielage als Stream im Internet übertragen. Das Eröffnungskonzert bestreitet traditionell das Ensemble Amarcord ab 20 Uhr live aus der Thomaskirche. Aufgeführt werden Werke des Komponisten Josquin des Préz, dessen Todestag sich zum 500. Mal jährt.

17:34 Uhr | Leipzig verbietet drei Demonstrationen am 1. Mai

Die Stadt Leipzig hat drei für morgen angemeldete Demonstrationen verboten. Dazu zählen die Kundgebung der rechtsextremen Kleinpartei "III. Weg" sowie eine Demo und ein Fahrradkorso, die von der Bürgerbewegung Leipzig 2021 angemeldet worden waren. Die Bewegung wird zum Spektrum der Corona-Einschränkungs-Kritiker gezählt.

Die Stadt Leipzig begründete die Versammlungsverbote mit dem Infektionsschutz. Der "III. Weg" hatte ursprünglich für eine Demonstration in Zwickau mobilisiert. Dort wurden allerdings ebenso alle Versammlungen verboten wie in Plauen. Der Erzgebirgskreis untersagte eine Demonstration der Kleinstpartei "Freie Sachsen" in Aue. Das Landratsamt nannte als Grund ebenfalls den Infektionsschutz.

17:10 Uhr | Streit um Zukunft der Impfzentren

Fast alle sächsischen Impfzentren sollen Ende Juni schließen. So hat es Sozialministerin Petra Köpping (SPD) verkündet. Mittlerweile plädieren alle Fraktionen im Sächsischen Landtag dafür, mehr als nur die drei großen Impfzentren in Leipzig, Dresden und Chemnitz offen zu lassen und widersprechen damit der Regierungsentscheidung vom Dienstag.

16:53 Uhr | Extrem-Radstrecke Stoneman Miriquidi wieder befahrbar

Im Erzgebirge kann ab heute die extreme Radstrecke Stoneman Miriquidi wieder befahren werden. Allerdings ist auch in der diesjährigen Saison nur die deutsche Seite des Trails nutzbar. Wegen Corona ist eine grenzüberschreitende Befahrung der Originalroute nach Tschechien nicht möglich. Laut Tourismusverband sind aber Ersatzrouten für die 162 Kilometer lange Tour eingerichtet.

16:37 Uhr | Leichtverletzte durch falsches Mittel im Desinfektionsspender

In einem Einkaufsmarkt in Dresden-Strehlen sind gestern Vormittag vier Menschen beim Benutzen eines Desinfektionsmittelspenders leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte offenbar ein Mitarbeiter am Vorabend fälschlicherweise Automatenreiniger statt Desinfektionsmittel in den Spender gefüllt. Gegen den 23-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Ein Feuerwehrfahrzeug der Einsatzleitung Umwelt steht vor einem Dresdner Supermarkt.
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16:08 Uhr | Impfung nach Corona-Erkrankung?

Laut Robert Koch-Institut haben am Mittwoch mehr als eine Million Menschen in Deutschland die Corona-Impfung erhalten. Zum ersten Mal wurde diese Marke geknackt. Aber natürlich gibt es noch viele Fragen rund ums Impfen.

15:34 Uhr | Umweltministerium sagt Aktion "Frühlingsspaziergänge" ab

Aufgrund der Infektionslage sagt Sachsens Umweltministerium seine Aktion Frühlingsspaziergänge für dieses Jahr komplett ab. Alternativ wolle man gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung, dem Sachsenforst und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bis Ende Juni jeden Donnerstag auf der Internetseite des Umweltministeriums einen Ausflugstipp geben.

Umweltminister Wolfram Günther (Die Grünen) dankte dennoch den Vereinen, Gruppen, Umweltbildungseinrichtungen und Verbänden sowie Einzelpersonen, die für die "Frühlingsspaziergänge 2021" mehr als 220 Touren vorgesehen hatten.

15:11 Uhr | Dehoga fordert Öffnung von Hotels und Gaststätten

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Sachsen fordert die sofortige Öffnung von Hotel und Gaststätten für Geimpfte, Genesene und Getestete. Die derzeitige Strategie zur Pandemiebekämpfung funktioniert laut Dehoga-Präsident Axel Hüpkes nicht. Die Menschen träfen sich dennoch, heimlich etwa am Küchentisch oder in schlecht gelüfteten Partyräumen. "Das ist viel gefährlicher als in unseren Betrieben. Dadurch werden die Infektionszahlen weiter nach oben getrieben. Deshalb ist es dringend geboten, die Menschen endlich wieder in die öffentlichen Wohnzimmer der Gastgeber zu lassen", so Hüpke.

Der Verband bangt um die wirtschaftliche Existenz der rund 10.000 Gastgeber und über 80.000 Beschäftigten in Sachsen. Dreiviertel der Betriebe stünden nach eigener Einschätzung mit dem Rücken zur Wand und seien in akuten finanziellen Nöten.

14:42 Uhr | Am morgen Fährverkehr auf Talsperre Kriebstein

Auf der Talsperre Kriebstein startet morgen der Fähr-Linienverkehr zwischen dem Hafen Kriebstein und der Mittweidaer Aue. Die Bauarbeiten am Hafen seien so weit fortgeschritten, dass die beiden Fähranleger genutzt werden könnten, so der Zweckverband Talsperre Kriebstein.

Auf den Fähren ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes Pflicht, die Anzahl der Fahrgäste ist begrenzt. Bei hohem Gästeaufkommen soll ein zweites Fährschiff eingesetzt werden, um die Passagierzahlen reduzieren zu können. Das restliche Gelände des Hafens bleibt für den Besucherverkehr gesperrt, informiert der Zweckverband. Auch das Anlegen von Sportbooten ist verboten.

14:32 Uhr | Tschechien ab Sonntag kein Hochinzidenzgebiet

Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen in Tschechien stuft die Bundesregierung das Nachbarland am Sonntag vom Hochinzidenz- zum normalen Risikogebiet herunter. Damit entfällt die generelle Pflicht, bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorzuweisen. Einreisende aus Tschechien müssten sich aber spätestens 48 Stunden nach Ankunft in Deutschland testen lassen.

Tschechien zählte Ende Januar zu den ersten 20 Ländern, die als Hochinzidenzgebiete mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche eingestuft wurden. Zwischenzeitlich war Tschechien sogar als Virusvariantengebiet eingestuft und es wurden wieder stationäre Grenzkontrollen eingeführt; sie endeten aber bereits vor zwei Wochen. Die Lage hat sich inzwischen deutlich gebessert und die Regierung in Prag wagt erste Lockerungsschritte.

13:50 Uhr | Biontech beantragt Impfstoffzulassung für Kinder

Die Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer wollen nach eigenen Angaben die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche genehmigen lassen. Bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA sei eine entsprechende Änderung beantragt worden, teilten die Unternehmen mit. Damit solle der Impfstoff auch für 12- bis 15-Jährige zugelassen werden.

Der Antrag basiere auf Daten einer Studie mit insgesamt mehr als 2.200 Teilnehmern. Die ersten Ergebnisse aus dem März zeigten demnach eine Wirksamkeit von 100 Prozent. Der Impfstoff sei in der Studie grundsätzlich gut verträglich gewesen.

13:16 Uhr | Tafeln in Zwickau öffnen wieder

Die Zwickauer Tafel ist ab kommender Woche wieder für ihre Kunden da. Am Montag soll die Arbeit wieder aufgenommen werden, teilte die Einrichtung mit. Dann können alle neun Ausgabestellen wie gewohnt bedient werden. Die Zwickauer Tafel war vor zwei Wochen geschlossen worden. Grund waren mehrere Coronafälle bei den Mitarbeitenden.

13:01 Uhr | Erzgebirgskreis verbietet Demo der "Freien Sachsen" in Aue

Der Erzgebirgskreis hat eine für den 1. Mai angemeldete Demonstration der Kleinstpartei "Freie Sachsen" in Aue verboten. Für die Versammlung auf dem Altmarkt seien 500 Teilnehmer angekündigt worden, teilte das Landratsamt in Annaberg-Buchholz heute mit. Das sei mit dem Infektionsschutz jedoch nicht vereinbar.

Im Erzgebirge liege die Corona-Inzidenz seit dem 18. April über der 300er-Grenze. Damit sind laut Corona-Schutzverordnung nur Versammlungen mit höchstens zehn Teilnehmenden zugelassen. Es bestehe "objektiv keine Gewähr", dass die Demo rechtskonform durchgeführt werden könne. Der Kreis kündigte an, das Versammlungsverbot durchzusetzen.

12:50 Uhr | Industrie- und Handelskammern kritisieren Entwurf zur neuen Schutzverordnung

Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern haben den Entwurf zur geplanten neuen Corona-Schutzverordnung für den Freistaat kritisiert. Neben "erforderlichen Klarstellungen unscharfer Formulierungen und doppeldeutiger Begrifflichkeiten" richtet sich die Kritik insbesondere gegen eine "zunehmende Unübersichtlichkeit durch einen immer dichteren Regelungsdschungel sowie fehlende, beziehungsweise wirklichkeitsfremde Öffnungsperspektiven", heißt es in dem Statement.

Die Kammern weisen vor allem auf eine vorherrschende Unsicherheit in Bezug auf die gültigen Corona-Regeln hin. Dies betreffe insbesondere Gewerbetreibende. "Denn neben der Bundesregelung gelten weiterhin auch die sächsische Corona-Schutz-Verordnung sowie die Allgemeinverfügungen der Landkreise und kreisfreien Städte." Auch die Öffnungsperspektiven seien "utopisch", teilen die Industrie- und Handelskammern mit.

12:08 Uhr | Strategische Anmeldung von Demonstrationen

Die "Querdenken"-Bewegung verfolgt nach Ansicht der Polizei eine Gesamtstrategie bei der Anmeldung ihrer Demos. So können sich Polizeieinheiten aus verschiedenen Bundesländern nicht mehr umfassend unterstützen. Sicherheitskreisen zufolge scheint es eine weitere Taktik der Querdenker zu sein, kurzfristig mehrere Kundgebungen an einem Ort entweder anzumelden oder sich spontan, ohne Anmeldung bei den Behörden, zu sammeln. Eine aktuelle Allgemeinverfügung aus dem Landkreis Zwickau bestätigt, dass die Behörden sich auf diese Vorgehensweise vorbereiten.

11:46 Uhr | Freiberger Silbermann-Tage wollen Pandemie reflektieren

Das sächsische Freiberg lädt vom 3. bis 12. September zu den Silbermann-Tagen 2021 ein. Unter dem Motto "heimat//welt" wolle das Musikfestival auch die "besondere Zeit der Pandemie reflektieren und nach vorn schauen", sagte der Künstlerische Leiter Albrecht Koch heute in Freiberg. Musiker und Musikerinnen würden eine jeweils eigene Sicht auf Heimat und Welt geben. Geplant seien 24 Veranstaltungen an zehn verschiedenen Spielorten in und um Freiberg sowie in Dresden. Das Festival wird zu Ehren des berühmten Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann (1683 - 1753) veranstaltet.

Große Silbermannorgel im Dom Freiberg
Bildrechte: Silbermann-Tage Freiberg 2019

11:18 Uhr | Unterschiedliche Meinungen zu sinkenden Fallzahlen

Mediziner beurteilen die sinkenden Corona-Fallzahlen in Deutschland unterschiedlich. Der Virologe Klaus Stöhr sagte dem MDR, die Winterwelle laufe aus. In den nächsten zwei Wochen erwarte er ein weiteres Abflachen. Beim Übergang in den Sommer würden die Wocheninzidenzwerte weit unter 50 pro 100.000 Einwohner fallen. Dagegen erklärte der Epidemiologe André Scherag von der Universität Jena, die Zahlen schwankten zu sehr. Er würde noch nicht so viel darauf geben, dass es jetzt aussehe wie ein Plateau.

Seit einigen Tagen sinkt die Zahl gemeldeter Neuinfektionen. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter gut 24.300 neue Fälle - knapp 3.000 weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Wocheninzidenz sank laut Robert Koch-Institut für Deutschland leicht auf 153 pro 100.000 Einwohner.

11:00 Uhr | Dresdner Laufveranstaltung verlegt

Das Laufevent REWE Team Challenge in Dresden muss aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen verlegt werden. Neuer Termine sind der 1. und 2. September, wie die Veranstalter heute mitteilten. "Eine Absage kam für uns ebenso wenig infrage wie eine Team Challenge light. Wir wollen kein Not-Event veranstalten, sondern auch diesmal wieder ein echtes Lauf-Fest", so Organisator André Egger von der Laufszene Events GmbH. In diesem Jahr sei das Starterfeld allerdings auf 10.000 begrenzt, zudem werde an zwei Tagen in jeweils fünf Startwellen mit 1.000 Teilnehmenden vom Kulturpalast bis ins Rudolf-Harbig-Stadion gelaufen.

10:28 Uhr | Unterschiede bei Inzidenzen zwischen Stadt und Land

Warum gibt es bei den 7-Tage-Inzidenzen von Corona-Neuinfektionen so große Unterschiede zwischen Stadt und Land? In Leipzig zum Beispiel liegt der Wert momentan bei 118, im angrenzenden Landkreis Nordsachsen aber bei 192 pro 100.000 Einwohner?

09:53 Uhr | Volksfest in Annaberg abgesagt

Das Volksfest Annaberger Kät fällt wegen der Corona-Krise auch in diesem Jahr aus. Diesen Beschluss hat der Stadtrat von Annaberg-Buchholz gestern gefasst. Das Pandemiegeschehen bestimme und beeinflusse nach wie vor den Alltag, hieß es seitens der Stadt. Unter den aktuellen Gegebenheiten und Vorgaben ließen sich keine Varianten zur Durchführung des Volksfestes finden. Die Annaberger Kät hätte in den ersten zwei Juniwochen stattfinden sollen. Sie war bereits im vergangenen Jahr wegen Corona ausgefallen.

08:55 Uhr | Musikfest Schmochtitz fällt erneut aus

Das Musikfest Schmochtitz wird in diesem Jahr erneut coronabedingt abgesagt. Das teilte der Verein Via Regia Musikevents als Organisator mit. Diese Entscheidung habe man gemeinsam mit dem Bildungsgut Schmochtitz getroffen. Planungen mit Künstlern aus verschiedenen Ländern seien im Moment nicht möglich, so die Begründung der Absage. Das 16. Musikfest Schmochtitz war für das erste Juliwochenende geplant.

08:23 Uhr | Wocheninzidenz in Sachsen leicht gesunken

Die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen ist laut Robert-Koch-Institut im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Stand Freitag liegt sie bei 211 pro 100.000 Einwohner. Damit ist Sachsen allerdings das Bundesland mit dem höchsten Inzidenzwert in Deutschland. Besonders hoch ist die Rate der Neuinfektionen weiterhin im Erzgebirgskreis. Dort liegt die Wocheninzidenz (Stand 30.04.) bei rund 354 auf 100.000 Einwohner.

06:35 Uhr | Semperoper Dresden rechnet mit Spielbetrieb frühestens im Juni

Die Semperoper Dresden kann wegen der Corona-Einschränkungen auch ihre nächste Premiere nicht vor Publikum zeigen. Am 8. Mai sollte sich für die Oper "Capriccio" von Richard Strauss der Vorhang heben. "Ich hatte den Mai noch nicht abgehakt, aber nun können wir doch nicht spielen. Nun heißt der Plan B: Spielbetrieb frühestens ab Juni", sagte Intendant Peter Theiler. Momentan bereite die Semperoper die Aufzeichnung von "Capriccio" vor.

Oper per Streaming ist für Theiler nur eine ergänzende Alternative. "Wir sind auf ein Spiel vor Publikum ausgerichtet und können nicht einfach Fernsehen machen. Dazu besitzen wir auch gar nicht die Technik. Die müsste man sehr kostenintensiv anmieten." Für eine professionelle Aufzeichnung kämen schnell gut 150.000 Euro zusammen. "Wir wollen mit Publikum an den Start gehen, sobald das Infektionsgeschehen es wieder zulässt. Das ist der Schwerpunkt, auf den wir uns konzentrieren."

06:13 Uhr | Prognose: Bedarf an Büroflächen wird sich ändern

Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt umgekrempelt. Ein Effekt: Viele Büros bleiben leer, Homeoffice ist angesagt. Die Immobilienbranche ist sich sicher, dass es weiterhin Büros geben wird, der Bedarf sich aber verändert.

05:58 Uhr | Tänzerinnen ohne Bühne

Choreographin Magdalena Weniger arbeitet derzeit in einem Dresdner Tanzstudio an ihrem nächsten Projekt. Die Premiere ist im Oktober geplant. Chiara Detscher plant ebenfalls Auftritte. Wie geht es beiden?

05:39 Uhr | Kinderschutzbund befürchtet Zunahme von Gewalt im Lockdown

Während der Lockdowns geht der Kinderschutzbund Sachsen von einer Zunahme der Gewalt gegenüber Kindern in Familien aus. "Eltern geraten durch Homeschooling, eigenes Homeoffice oder auch anwesende Geschwisterkinder einfach an Belastungsgrenzen", sagte die Vorstandsvorsitzende Christina Koch. "Da wird man im Affekt schon mal laut, schimpft oder wird körperlich übergriffig."

Schul- und Kitaschließungen führten zur Isolierung, viele Kinder seien in einer prekären Lage und für einige "das eigene Zuhause kein sicherer Ort". Gewaltfreie Erziehung sei wichtiger denn je, appellierte Koch mit Blick auf die nächsten Wochen. Einrichtungen und Institutionen für Kinder müssten unter Coronaschutzbedingungen so lange wie möglich geöffnet bleiben und vertraute Lehrer, Erzieher oder Sozialarbeiter in Problemfällen erreichbar sein.

05:10 Uhr | Kein verkaufsoffener Sonntag in Dresdner Neustadt

Die Stadtverwaltung in Dresden weist darauf hin, dass die Geschäfte in der Inneren Neustadt am Sonntag nicht wie ursprünglich geplant öffnen können. Da das Familienfest "Neustädter Frühling" pandemiebedingt nicht stattfindet, entfällt auch das Sonntagsshopping.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 30. April 2021 | 19:00 Uhr

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