Meldungen am Freitag Corona-Ticker Sachsen am 05.02.: Coronavirus-Mutation breitet sich im Landkreis Görlitz aus

Täglich halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Epidemische Viruspartikel, Konzeptgrafik
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21:17 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir unseren Ticker zur Corona-Lage in Sachsen. Am Sonnabend geht es mit neuen Informationen weiter. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend. Bleiben Sie gesund!

21:09 Uhr | Konsum Leipzig profitiert von Corona-Krise

Der Konsum Leipzig blickt nach eigenen Angaben auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit der Wiedervereinigung zurück. Nach Unternehmensangaben erzielte der Konsum im vergangenen Jahr einen Umsatz von 158,5 Millionen Euro. Das entspreche einem Plus von 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist der Konsum wie viele Geschäfte des Lebensmittel-Einzelhandels auch Profiteur der Coronakrise. Dies zeigt sich auch am merklich gestiegene Umsatz des Konsum-Lieferdienstes. In der Pandemie seien auch dafür viele neue Kunden gewonnen worden, so der Konsum.

18:37 Uhr | MDRfragt: Was bedeutet Corona für die Jugend?

MDRfragt hat eine neue Befragung gestartet. Was bedeutet die Corona-Zeit für die Zukunft der jungen Generation? Werden junge Erwachsene am Ende benachteiligt sein oder gestärkt aus der Krise hervorgehen? Machen Sie mit!

18:27 Uhr | Coronavirus-Mutation breitet sich im Landkreis Görlitz aus

Die britische Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis Görlitz weiter aus. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, wurde unter den 38 Neuinfektionen binnen eines Tages in zwei Fällen die entsprechende Mutation nachgewiesen. Damit sind insgesamt sechs Coronavirus-Mutationen im Kreis bekannt. Die Variante gilt als ansteckender. Mutationen wurden bereits an mehreren Orten im Freistaat nachgewiesen, unter anderem auch im Vogtland und seit Donnerstag im Kreis Zwickau.

18:15 Uhr | 661 neue Coronavirus-Infektionen in Sachsen

Sachsen Großstädte und Landkreise haben am Freitag 661 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Der Rückblick auf die vergangenen 14 Tage zeigt eine weiterhin leicht sinkende Tendenz. Auch am Freitag liegt die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner in allen Landkreisen unter 200. Die höchste Inzidenz meldet der Landkreis Leipziger Land mit 188, gefolgt vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 156 und dem Landkreis Mittelsachsen mit 152 Fällen. Der Inzidenz-Wert für ganz Sachsen sinkt ebenfalls weiter: Er liegt aktuell bei 113 und damit immer noch über dem Bundesschnitt, der 80 beträgt.

Im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden 74 Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen in Sachsen auf insgesamt 6.778.

17:49 Uhr | Robert-Koch-Institut sieht keinen Grund für Entwarnung

Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen sehen die Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut keinen Anlass zur Entwarnung. Wie das Institut mitteilte, sei die Situation noch lange nicht unter Kontrolle. Sorge machten besonders die ansteckenderen Corona-Varianten. So sei bereits in 13 Bundesländern die britische Variante nachgewiesen worden.

17:34 Uhr | Dezemberhilfe des Bundes kann fließen

Zu Beginn dieser Woche hat der Bund die technischen Voraussetzungen für die vollständige Auszahlung der Dezemberhilfen geschaffen. Wie Sachsens Wirtschaftsministerium mitteilte, können die Bundesländer damit seit dem 1. Februar die regulären Auszahlungen, also die Differenz von beantragter Summe und bereits gezahltem Abschlag, im Auftrag des Bundes vornehmen. In Sachsen erfolgt die Auszahlung – wie bereits bei der Novemberhilfe – durch die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, haben die Möglichkeit, noch bis zum 30. April November- und Dezemberhilfen zu beantragen. Von der Novemberhilfe wurden laut Ministerium bisher 107,3 Millionen Euro ausgezahlt. 75 Prozent aller Anträge seien bewilligt und bezahlt worden. Bei der Dezemberhilfe betrage der Stand der Auszahlungen 76,5 Millionen Euro. Dabei handele es sich größtenteils aber noch um Abschläge, hieß es.

16:22 Uhr | Vogtlandkreis bereitet sich auf erneuten Corona-Anstieg vor

Der Vogtlandkreis rüstet sich für ein mögliches erhöhtes Infektionsgeschehen. Wie das Landratsamt mitteilte, wird ab nächster Woche ein Team aus bis zu fünf Mitarbeitern zur Verfügung stehen, wenn wieder vermehrt Corona-Fälle auftreten sollten. Die Einsatzgruppe sei in der Lage, vor Ort zu testen und positive Fälle direkt an das Gesundheitsamt zu melden. So könne eine zeitnahe Kontaktverfolgung realisiert werden.

15:28 Uhr | Fahrlehrer versammeln sich vor dem Landtag

In Dresden haben sich am Freitag etwa 150 Fahrlehrer aus der Region versammelt, um vor dem Landtag auf ihre prekäre Situation während des Lockdowns aufmerksam zu machen. Weil sie erst seit dem 14. Dezember geschlossen haben, können sie Überbrückungshilfen wie November- oder Dezemberhilfen nicht beantragen. Trotzdem laufen Fixkosten wie Mieten und Leasingraten weiter. Zuvor hatte sich bereits der Pirnaer Fahrlehrer Thomas Adler in einem offenen Brief an den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer gewandt. Darin bat er um Unterstützung für die Branche.

14:57 Uhr | Corona-Fälle in Treuener Kitas mehren sich

Im vogtländischen Treuen mehren sich die Corona-Fälle an den Kitas. Wie die Stadt mitteilte, gibt es derzeit ein "dynamisches Infektionsgeschehen". Innerhalb einer Woche wurden demnach 13 Erzieherinnen, Erzieher und technisches Personal positiv auf das Virus getestet. Weitere Kontaktpersonen wurden in Quarantäne geschickt. Eine Einrichtung im Ortsteil Schreiersgrün ist bereits seit Montag geschlossen. "Es sind ja nicht nur Erzieher positiv getestet worden, sondern diesmal auch Kinder. Und ich muss sagen, es ist sehr aggressiv, wir hatten das noch nie, dass das innerhalb von drei, vier Tagen so um sich gegriffen hat, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt sind und auch Kinder", sagt die Treuener Bürgermeisterin Andrea Jedzig.

14:29 Uhr | Kulturministerin spricht mit IT-Firmen über Kontaktnachverfolgung

Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch hat sich am Freitag mit drei IT-Dienstleistern über deren Lösungen für die digitale Kontaktnachverfolgung von Kultur- und Tourismusveranstaltungen in der Corona-Pandemie unterhalten. Wie das Ministerium mitteilte, stellten die neXenio GmbH aus Berlin, die Pass4All GmbH aus Sachsen und die THEED Technology GmbH aus Mecklenburg-Vorpommern ihre Konzepte vor. Die Anbieter verstehen sich als Ergänzung zur Corona-Warn-App des Bundes. Themen der Besprechung waren unter anderem die Schnittstellen zu den IT-Systemen der Gesundheitsämter, der Datenschutz und die Anbindung an Ticketing-Systeme.

Es ist jetzt wichtig, den Blick nach vorne zu richten und Vorbereitungen für die Zeit zu treffen, in der schrittweise Lockerungen möglich sind. Die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter ist dabei ein wesentlicher Baustein, gerade für die Gastronomie, den Tourismus und für die Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Barbara Klepsch Kultur- und Tourismusministerin des Freistaates Sachsen

13:55 Uhr | Corona-Lage in Tschechiens Grenzgebiet spitzt sich zu

In Tschechien spitzt sich die Coronalage im Grenzgebiet zu Sachsen und Bayern immer weiter zu. Wie eine Sprecherin des Rettungsdienstes am Freitag mitteilte, wurden Covid-19-Patienten deshalb mit einer Krankenwagen-Kolonne in weniger betroffene Landesteile gebracht. Im Einsatz waren ein Großraumrettungswagen auf Lastwagenbasis mit Platz für bis zu zwölf Personen sowie ein Dutzend kleinerer Krankenwagen. Ziel ist es, die überforderten Krankenhäuser in Cheb (Eger) und Sokolov (Falkenau an der Eger) zu entlasten. Binnen eines Tages kamen dort 40 neue Patienten hinzu.

13:08 Uhr | Apotheker eröffnet Testzentrum in Limbach-Oberfrohna

Im Landkreis Zwickau wird am Montag ein weiteres Corona-Testzentrum eröffnet. Dieses wurde im Ärztehaus Limbach-Oberfrohna eingerichtet. Getestet wird per Rachenabstrich. Betreiber des Testzentrums ist Apotheker Oliver Hildebrandt. Er nutzt dafür eine kürzlich frei gewordene Arztpraxis. Sofern nicht vom Gesundheitsamt angeordnet, kostet der Test 30 Euro, so der Pharmazeut.

11:58 Uhr | Klepsch peilt Neustart der Kultur für März an

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch setzt auf einen Neustart der Kultur ab März. Die Kultureinrichtungen könnten bei entsprechend niedrigen Infektionszahlen schrittweise wieder öffnen, wobei die Theater längeren Planungsvorlauf brauchten, sagte die CDU-Politikerin heute. Ob der Zugang zur Kultur tatsächlich ab 1. März möglich ist, entscheide sich nächste Woche.

Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung für den Freistaat bleiben Museen und Theater bis zum 28. Februar geschlossen. Klepsch rechnet damit, dass die Häuser weitere finanzielle Unterstützung brauchen.

11:22 Uhr | Dresdner Universitätsklinik übergibt Corona-Dokumente an Stadtarchiv

Das Dresdner Universitätsklinikum will am Montag Dokumente zur Corona-Pandemie an das Stadtarchiv übergeben. Darunter seien ein Corona-Tagebuch, Hinweisschilder, Formulare und weitere Unterlagen zur Ausnahmesituation der Pandemie, teilte das Universitätsklinikum mit. Die Materialien ergänzten den Bestand an privaten Dokumenten zur Corona-Krise im Dresdner Stadtarchiv. Die Dokumente sollen späteren Generationen einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Dresdner Klinikums in der Krise geben, hieß es.

11:20 Uhr | Giffey will Kitas und Schulen schrittweise öffnen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will die Schließung von Schulen und Kitas noch im Februar zumindest teilweise aufheben. Sie sagte dem RBB-Inforadio, bei weiter sinkenden Fallzahlen befürworte sie eine Öffnung bereits in diesem Monat. Giffey warb dabei für einen bundesweit einheitlichen Stufenplan, der mit den Ländern abgestimmt sei. Man müsse den Eltern eine Perspektive geben und auch die Lage der Kinder und Jugendlichen einbeziehen. Giffey betonte: "Kinderschutz ist auch Gesundheitsschutz." Die SPD-Politikerin erläuterte, zugleich müsse das Personal geschützt werden. Solange nicht flächendeckend geimpft werden kann, seien regelmäßige Tests eine Brücke.

11:16 Uhr | Medienbericht: RBL gegen Liverpool offenbar in Budapest

RB Leipzig ist auf der Suche nach einer alternativen Spielstätte für das Champions-Leage-Spiel gegen den FC Liverpool offenbar fündig geworden. Einem Medienbericht zufolge soll das Spiel in Ungarn stattfinden. Hintergrund für die Spielortverlegung ist die vorerst bis zum 17. Februar gültige Einreisesperre für Menschen aus besonders betroffenen Corona-Mutationsgebieten, zu denen Großbritannien zählt. Damit dürfen auch die Profi-Fußballer und ihre Betreuer aus Liverpool nicht ins Land.

10:53 Uhr | OVG: Corona-Tests für Grenzgänger sind zulässig

Grenzgänger müssen weiterhin Tests vorlegen, um der Quarantänepflicht zu entgehen. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat nach eigenen Angaben entsprechende Vorgaben in der Corona-Schutzverordnung des Freistaates bestätigt. Ein in Polen lebender und in Sachsen arbeitender Antragsteller hatte sich gegen die Pflicht regelmäßiger Testungen gewandt. Das Gericht argumentierte unter anderem: "Ein vollständiges Absehen von der Testung würde das Risiko einer Verbreitung einer aus seinem Heimatland mitgebrachten Infektion mit dem Coronavirus und eine Infizierung einer Vielzahl von weiteren Mitarbeitern seines Arbeitgebers vergrößern."

Wer aus dem Ausland nach Sachsen einreist und sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in eine Unterkunft zu begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen abzusondern. Von dieser Pflicht sind Grenzgänger bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sowie regelmäßiger Testungen befreit.

10:10 Uhr | Linksjugend verteilt kostenlos medizinische Masken an Bedürftige

Die Linksjugend Sachsen, die Nachwuchsorganisation der Partei Die Linke, verteilt medizinische Masken an Menschen mit kleinem oder ohne Einkommen. Diese sollen den Angaben zufolge sachsenweit in den Parteibüros sowie im Landkreis Bautzen und im Vogtlandkreis auch über Vereine verteilt werden. Diese Masken sind beim Einkaufen und in Bus und Bahn seit 28. Januar verpflichtend. Spenden von Landtags- und Bundestagsabgeordneten hätten die Aktion ermöglicht, hieß es.

09:24 Uhr | Stadt Kamenz beteiligt sich mit 10.000 Euro an Gutscheinaktion

Die Stadt Kamenz unterstützt Händler und Gastronomen mit einer Gutscheinaktion und stellt dafür 10.000 Euro bereit. Das hat der Stadtrat gestern beschlossen. Damit soll Gewerbetreibenden geholfen werden, die wegen der coronabedingten Schließungen kaum noch Einnahmen haben, heißt es in der Beschlussvorlage. Demnach wird die Stadtverwaltung 1.000 Gutscheine im Wert von 30 Euro drucken lassen. Kunden können diese für 20 Euro kaufen. Denn die Stadt gibt die restlichen 10 Euro dazu. Die Gutscheine soll es demnächst in der Stadtinformation und beim Bürgerservice zu kaufen geben. Sie lassen sich dann in 40 Gaststätten und Geschäften der Stadt einlösen.

08:04 Uhr | Spahn empfiehlt Ländern Astra-Zeneca-Impfstoff ohne Rückstellung zu verimpfen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit Maske
Bundesgesundheitsminister Spahn will das Impftempo erhöhen. Bildrechte: imago images/photothek

Angesichts größerer angekündigter Liefermengen des Corona-Impfstoffes von Astra-Zeneca ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Länder dazu auf, das Vakzin ohne Rückstellungen für die Zweitdosis an die priorisierten Gruppen zu verabreichen. Der CDU-Politiker verweist auf die in diesem Fall von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Mindestabstands zwischen Erst- und Zweitimpfung von neun bis zwölf Wochen. Das geht aus einem Schreiben Spahns an die Länder hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Ständige Impfkommission hatte empfohlen, den Impfstoff dieses Herstellers vorrangig an unter 65-Jährige zu verimpfen.

07:13 Uhr | Kultusminister Piwarz beantwortet Fragen zu Schul- und Kita-Öffnungen

In Sachsen sollen voraussichtlich ab Mitte Februar Kitas und Schulen wieder schrittweise geöffnet werden. Viele Eltern werden nach wochenlangem Lockdown durchatmen, andere bleiben angesichts der pandemischen Lage skeptisch, ob das der richtige Zeitpunkt ist. Wie kann es jetzt weitergehen? Das fragen wir Sachsens Kultusminister Christian Piwarz am Dienstag, dem 9. Februar, bei "Guten Morgen Sachsen", ab 07:30 Uhr im Sachsenradio. Schicken Sie uns Ihre Fragen.

06:40 Uhr | Umfrage: Bürger wünschen sich schnelleres Impftempo

Immer mehr Deutsche zeigen sich enttäuscht über das Tempo der Corona-Schutzimpfungen. Laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends bezeichneten gut zwei Drittel der Befragten das Tempo als zu langsam. Im Januar sei es noch rund die Hälfte der Befragten gewesen, die das Impftempo kritisch sahen.

Unterdessen stieg der Anteil der Menschen, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, auf 59 Prozent. Das ist gegenüber Januar einen Anstieg von fünf Prozentpunkten. Für den ARD-Deutschlandtrend hatte das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap Anfang Februar rund 1.000 Erwachsene befragt.

05:48 Uhr | Handwerker fordern Unternehmerlohn

Handwerker der Region Ostsachsen fordern von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig klare Aussagen, unter welchen Bedingungen Unternehmen wieder öffnen können. Das geht aus einem öffentlichen Brief hervor, den die Kreishandwerkerschaften Dresden, Görlitz, Südsachsen und Bautzen veröffentlicht haben. In diesem Brief heißt es auch, Betriebe hätten auf staatliche Anordnung hin schließen müssen. Als Beispiele nannte die Kreishandwerkerschaft die Friseure, Showrooms der Autohäuser oder Badausstellungen, für die ein Öffnungsplan notwendig sei. Um den Unternehmern zu helfen, bedürfe es der Einführung eines Unternehmerlohnes oberhalb des Arbeitslosengeldes II.

Die Arbeitnehmer erhalten Kurzarbeitergeld. Dem Unternehmer empfehlen Sie den Gang zur Arbeitsagentur und die Beantragung von Leistung zur Grundsicherung - Arbeitslosengeld II. Das ist nicht hinnehmbar.

Kreishandwerkerschaft Dresden im Brief an Minister Dulig

05:32 Uhr | Condor will doch nicht mehr im Februar ab Leipzig starten

Die Fluggesellschaft Condor hat die Wiederaufnahme von Urlaubsflügen ab Leipzig/Halle abermals verschoben. Neuer voraussichtlicher Termin ist nun der 25. März. Ursprünglich sollte es bereits in den Winterferien wieder losgehen, nun sind die Osterferien avisert. Erstes Ziel soll den Angaben zufolge Hurghada in Ägypten sein. Ferner seien Verbindungen auf die Kanarischen Inseln geplant. Wegen der Corona-Krise gibt es am Flughafen Leipzig/Halle seit Monaten keine Passagierflüge mehr. Das Frachtgeschäft allerdings boomt an dem mitteldeutschen Flughafen.

05:12 Uhr | Drei Radebeuler wollen Mut machen

Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche, Landesbühnen-Intendant Manuel Schöbel und Lutherkirchen-Pfarrer Christof Heinze haben gemeinsam die Initiative "Ermutigung für Radebeul" ins Leben gerufen. Wie die Stadtverwaltung informierte, wollen sie damit den Menschen während der Corona-Pandemie Mut machen. Gemeinsam mit Stephan Liebich von Radebeul TV und dem Ensemble der Landesbühnen begeben sich Wendsche, Schöbel und Heinze auf die Suche nach der Freude und starten am 6. Februar mit einer ersten Videobotschaft. Diese soll unter anderem auf dem Internetangebot der Stadt zu sehen sein.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.02.2021 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 05.02.2021 | 19:00 Uhr

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