Meldungen am Mittwoch Corona-Ticker Sachsen am 30.12.: Weniger aktive Infektionen, aber weiter viele Todesfälle

Von Montag bis Sonntag halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Corona-Warn-App
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20:45 Uhr | Tickerende

Hiermit beenden wir für heute unseren Ticker zur aktuellen Corona-Lage in Sachsen. Auch am Silvestertag sind wir wieder mit neuen Informationen für Sie da. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund!

20:33 Uhr | Womit werden Covid-19-Patienten behandelt?

Die angelaufenen Corona-Impfungen schützen vor einer Infektion mit dem Virus - wer aber erkrankt ist, muss vor allem bei schweren Symptomen mit Medikamenten behandelt werden. Speziell für die Behandlung von Covid-19-Patienten entwickelte Arzneimittel gib es noch nicht. Deswegen werden vorhandene Medikamente genutzt, teils in Kombination und unterschiedlichen Dosen, denn sie wirken oft nur gegen ein Symptom.

Bewährt hat sich nach Aussage von Experten der Einsatz von Dexamethason gegen die Entzündung im Körper und Remdesivier, das die Vermehrung des Virus im Körper stoppen soll. Am Uniklinikum Dresden wird testweise ein sogenannter Antikörper-Cocktail eingesetzt. Allerdings ist seine Wirksamkeit noch nicht ausreichend belegt.

20:09 Uhr | Chemnitzer Polizei wacht verstärkt über Böllerverbot

Die Polizei in Chemnitz wird in der Silvesternacht mehr Streifen im Stadtgebiet einsetzen als in den Vorjahren. Wie Sprecherin Jana Ulbricht MDR SACHSEN sagte, werden alle verfügbaren Kräfte im Einsatz sein und zudem von der sächsischen Breitschaftspolizei unterstützt. Da in diesem Jahr keine größeren zentralen Feierlichkeiten abgesichert werden müssten, liege das Hauptaugenmerk der Beamten darauf, dass die Bürger die sächsische Corona-Schutzverordnung einhielten: Kontakt- und Abstandsregeln, Maskenpflicht und kein Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit. Aber auch die Einhaltung des Feuerwerksverbots auf allen öffentlich zugänglichen Flächen soll kontrolliert werden.

19:38 Uhr | Corona treibt Kunden in die Verbraucherzentralen

Die Folgen der Corona-Pandemie haben 2020 zu einem Ansturm auf die Verbraucherzentralen geführt. Nach Angaben des Bundesverbandes gab es besonders viele Anfragen in den Bereichen Reise, Freizeit und Onlinehandel, aber auch Bitten um Budget-Beratung - eine Folge der Einkommensverluste durch die Corona-Krise. Weniger gefragt waren dagegen Ratschläge zum Umtauschrecht und zu Geldanlagen. Im ersten Lockdown richteten die Verbraucherzentralen Telefon-Hotlines ein. Diese werden den Angaben zufolge immer noch rege genutzt.

18:57 Uhr | Corona sorgt für Schatten und Licht im Kloster Sankt Marienstern

Die Veranstaltungssaison im Ernährungs- und Kräuterzentrum des Klosters Marienstern in Panschwitz-Kuckau ist aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen in diesem Jahr fast komplett ausgefallen. Wie das Christlich-Soziale Bildungswerk als Trägerverein mitteilte, mussten unter anderm das Kloster- und Familienfest und die "Nacht der 1.000 Lichter" abgesagt werden. Einzig der Kräutersonntag im August fand mit regionalen Händlern statt. Allerdings wurden den Angaben zufolge von Pfingsten bis zum Saisonende im September mehr Besucher im Klostergarten gezählt als in den Vorjahren.

18:25 Uhr | Weniger aktive Corona-Infektionen in Sachsen, aber weiter viele Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben heute 3.340 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 422 Fälle weniger als am Mittwoch der Vorwoche, aber dennoch der höchste Wert seit Heiligabend. Die Wochen-Inzidenz hat im Vogtlandkreis mit 866 einen neuen Höchstwert im gesamten Freistaat erreicht, danach folgt der Kreis Meißen mit 658. In neun der 13 Landkreise und kreisfreien Städte ist dagegen die Inzidenz im Vergleich zu gestern gefallen.

Auch die Zahl der landesweit aktiven Corona-Fälle ist gesunken – auf aktuell 35.207. Das sind fast 3.700 weniger im Vergleich zum absoluten Höchststand am Heiligabend. Allerdings sind seit gestern weitere 142 Covid-19-Patienten gestorben.

17:51 Uhr | DGB: Sachsen soll Testpflicht für Grenzpendler zurücknehmen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die angekündigten schärferen Corona-Regeln für Grenzpendler in Sachsen kritisiert. Der Freistaat fordert von Menschen, die für Arbeit und Ausbildung die Grenze überqueren, ab 11. Januar zweimal wöchentlich die Vorlage eines negativen Corona-Tests. Die Kosten müssen sie selbst tragen oder vom Arbeitgeber zurückfordern.

DGB-Landeschef Markus Schlimbach sagte, die große Mehrheit der Grenzgänger arbeite im Niedriglohnsektor und würde durch Tests auf eigene Kosten finanziell zusätzlich belastet. Er forderte vom Freistaat, die Änderung entweder zurückzunehmen oder zumindest die Kosten für die Tests zu tragen.

Die Einführung einer Testpflicht für Beschäftigte aus den Nachbarländern ist ein klarer Verstoß gegen die Freizügigkeitsrechte und absolut unverhältnismäßig.

Markus Schlimbach DGB-Landesvorsitzender in Sachsen

17:02 Uhr | Impfbereitschaft der Bürger steigt

Immer mehr Menschen in Mitteldeutschland wollen sich offenbar gegen das Coronavirus impfen lassen. In der aktuellen Umfrage von "mdrFRAGT" lehnten nur 14 Prozent der Teilnehmer die Impfung ab. Anfang Dezember waren es noch 18 Prozent. Zugleich stieg der Anteil der Teilnehmer, die sich sofort immunisieren lassen würden, von 39 auf 50 Prozent.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Bereitschaft zur Corona-Impfung in den kommenden Monaten bundesweit wachsen wird. Für eine sogenannte Herdenimmunität gegen das Coronavirus müssten 65 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

Für Geimpfte verliert die Pandemie ihren Schrecken, sie werden sich besser fühlen und entspannter sein. Das wird ansteckend sein, aber im positiven Sinne,

Klaus Reinhardt Präsident der Bundesärztekammer

16:27 Uhr | Trotz Verbot zum Shoppen nach Tschechien

Die Bundespolizei hat in Johanngeorgenstadt binnen weniger Stunden acht Personen erwischt, die entgegen der geltenden Corona-Schutzbestimmungen zum Tanken und Einkaufen nach Tschechien gefahren waren. Fast alle erklärten demnach, sie hätten nicht gewusst, dass dies nicht erlaubt sei. Die Bundespolizei forderte sie auf, sich sofort in häusliche Quarantäne zu begeben. Ein 58-Jähriger beschimpfte daraufhin die Beamten und sprach von "Corona-Abzocke".

Fast nebenher stellten die Bundespolizisten bei den Kontrollen auch noch fest, dass einer der Betroffenen illegal Feuerwerk aus Tschechien mitgebracht hatte und ein anderer mehr Zigaretten als erlaubt einführen wollte.

15:35 Uhr | Knapp 1.500 Erstimmunisierungen in Sachsen

In Sachsen haben bis heute Mittag insgesamt 1.487 Menschen die erste der zwei nötigen Impfungen zum Schutz vor einer Corona-Infektion erhalten. Die mit Abstand meisten von ihnen sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Mitarbeiter in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt Sachsen bei der Anzahl geimpfter Menschen ziemlich weit hinten. So hat Sachsen-Anhalt nur rund halb so viele Einwohner wie der Freistaat, aber schon fünfmal mehr Menschen geimpft. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Impfquote rund 25 Prozent höher als in Sachsen.

15:08 Uhr | "Karlo" hält Kaufkraft trotz Corona vor Ort

Die digitale Einkaufsplattform "Karlo" des Landkreises Mittelsachsen wird gut angenommen. Wie die zuständige Industrie- und Handelskammer mitteilte, sind dort inzwischen 170 Händler und Unternehmen vertreten, die Lieferdienste oder Gutscheine anbieten. Mit "Karlo" sollen regionale Firmen unterstützt und zugleich verhindert werden, dass Kaufkraft und Geld durch den Corona-Lockdown zu den großen globalen Onlinediensten abwandert.

Auf der Webseite gibt es eine Karte des gesamten Kreises Mittelsachen, auf der die beteiligten Unternehmen eingezeichnet sind. Die Bürger können dort stöbern, wo vor Ort trotz des Lockdowns eingekauft werden kann - persönlich, telefonisch, per E-Mail oder Online-Formular – und welche Abhol- oder Liefermöglichkeiten es gibt, zum Beispiel auch für Essen.

14:43 Uhr | Hohe "Übersterblichkeit" durch Corona

Die Zahl der Todesfälle ist deutschlandweit im November deutlich gestiegen. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben 8.186 Menschen mehr als im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre - eine Zunahme von elf Prozent.

Besonders stark war der Anstieg der sogenannten Übersterblichkeit in Sachsen. Hier starben im November 39 Prozent mehr Menschen als im Durchschnitt der vier vorherigen November-Monate. Hauptgrund für diese Zunahme waren demnach Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

14:14 Uhr | Impfen ohne Pause in Heimen und Kliniken

In Sachsen sind bis heute 68.250 Dosen des Corona-Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer eingetroffen. Da er zweimal verabreicht werden muss, können damit 34.125 Menschen immunisiert werden Wie das Sozialministerium mitteilte, sind sämtliche Dosen bereits verteilt oder verplant – für Senioren und Pflegekräfte in Heimen sowie medizinisches Personal in Risikobereichen von Kliniken. Dort werden die mobilen Impfteams auch Silvester, Neujahr und am Wochenende im Einsatz sein. Die nächste Impfstofflieferung wird erst ab 11. Januar erwartet.

13:24 Uhr | Gerichte bestätigen Böllerverbote in Dresden und Chemnitz

Per Eilentscheidung haben Verwaltungsgerichte die coronabedingten Böllerverbote in Dresden und Chemnitz bestätigt. Ziel des Verbotes sei es, Ansammlungen von Menschen zu verhindern und Kontakte zu reduzieren. Das gelte auch für den privaten Raum, hieß es zur Begründung. Das Böllerverbot werteten die Richter als eine verhältnismäßig geringe Beeinträchtigung der persönlichen Handlungsfreiheit im Vergleich zu erheblichen Gesundheitsrisiken für eine Vielzahl von Menschen.

Die Städte Dresden und Chemnitz hatten das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk untersagt. Ähnliche Verbote gelten im Erzgebirgskreis und im Kreis Mittelsachsen.

12:57 Uhr | Minister appellieren an Unternehmen, Homeoffice zu ermöglichen

Mit Blick auf die nach wie vor hohen Corona-Infektionszahlen appellieren via Facebook die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping und Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig (beide SPD) eindringlich an die Arbeitgeber im Freistaat, Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen: "Die Situation hat sich über Weihnachten bestenfalls stabilisiert, aber von einer Entspannung sind wir leider weit entfernt. Deshalb appellieren wir nochmals an die Arbeitgeber, intensiv zu prüfen, ob nicht noch mehr Flexibilität möglich ist. Wir bitten Sie, wo immer es möglich ist, Homeoffice zu ermöglichen!"

Man müsse die Mobilität und die Kontakte weiter senken. Hier trage jeder eine Verantwortung. Das gelte nicht nur im privaten Bereich, sondern auch am Arbeitsplatz.

12:25 Uhr | Arztbesuche in Zeiten von Corona

Wer krank ist oder Schmerzen hat, geht zum Arzt. Aber war das auch in diesem Jahr so? Haben sich Patienten in der Pandemie bei ihrem Hausarzt gut aufgehoben gefühlt? Das untersuchen Wissenschaftler der TU Dresden.

11:48 Uhr | Helmnot-Theater in Lichtenstein droht das Aus

Das Helmnot-Theater in Lichtenstein sieht sich durch die Corona-Beschränkungen in seiner Existenz bedroht. Das Jahr 2020 habe sich als reine Katastrophe erwiesen, teilte das Theater mit. "Es hat uns von Monat zu Monat mehr geschockt", sagte der künstlerische Leiter Dirk Grünig. "Wir haben insgesamt 18 Konzeptionen entwickelt, um jeweils nach den neusten Corona-Bedingungen spielen zu können, aber sobald wir die dann hatten, gab's wieder neue Bedingungen. Das ist so deprimierend. Von dem her werde ich wohl gezwungen sein, im nächsten Jahr zu schließen."

Das Helmnot-Theater ist eines der größten freien Kunst- und Kulturunternehmen in Deutschland. Die Company gastierte weltweit mit haushohen Bühnen und bis zu sechs Meter hohen Figuren, darunter bei der Fußball-EM in Portugal.

10:29 Uhr | Senioren, die nicht im Heim wohnen, müssen länger auf Impfung warten

Wer über 80 Jahre alt ist, aber nicht in einem Alten- oder Pflegeheim wohnt, der muss noch eine Weile auf seine Impfung gegen das Coronavirus warten. Die Impfzentren sind zwar bundesweit aufgebaut, doch erst im Laufe des Januars werden sie wohl die Arbeit aufnehmen können. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bittet um Geduld. Derzeit sei eine Anmeldung bei den Impfzentren nicht möglich.

09:43 Uhr | Hohe Todeszahlen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verzeichnet einen drastischen Anstieg bei den Corona-Todeszahlen. Wie das Landratsamt mitteilte, wurden 42 Personen im Landkreis innerhalb eines Tages gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Das ist der Höchstwert im gesamten Freistaat. In Dresden gab es den Angaben zufolge 29 neue Todesfälle.

09:11 Uhr | Wenig illegales Feuerwerk beschlagnahmt

Die Bundespolizei in Pirna hat bislang wenig illegales Silvesterfeuerwerk aus Polen und Tschechien beschlagnahmt. Polizeisprecher Marcel Pretzsch sagte dem MDR, das liege vor allem am stark reduzierten Grenzverkehr. Im Corona-Lockdown dürfe nur aus triftigem Grund nach Tschechien gereist werden - der Kauf von Pyrotechnik gehöre nicht dazu. Die Einfuhr von illegalem Feuerwerk kann mit einer Geld- oder Haftstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

08:40 Uhr | Bundeswehrsoldaten helfen in Sebnitzer Krankenhaus

Die Sebnitzer Asklepiosklinik braucht wegen der hohen Zahl von Corona-Patienten Hilfe von der Bundeswehr. Nach Angaben des Regionalgeschäftsführers sind sowohl in der Klinik in Sebnitz als auch in Hohwald überdurchschnittlich viele Mitarbeiter selbst an Covid-19 erkrankt oder befinden sich in Quarantäne.

Um die personelle Situation zu entspannen, habe man beim Landratsamt Amtshilfe durch die Bundeswehr beantragt. Der Geschäftsführer wies jedoch darauf hin, dass die Sebnitzer Klinik derzeit trotzdem in der Lage sei, auch Patienten mit anderen Erkrankungen optimal zu behandeln.

08:17 Uhr | Weitere Kontrollen in Oberwiesenthal

Die Polizei will in den kommenden Tagen in Oberwiesenthal weiterhin verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Nach Weihnachten habe es laut Polizei am Fichtelberg einen regelrechten Ansturm von Ausflüglern gegeben. Es wurden Anzeigen aufgenommen bei Menschen, die keinen triftigen Grund für einen Aufenthalt auf Sachsens höchstem Berg vorbringen konnten und somit entgegen der Vorschriften angereist waren. Alle Pisten und Rodelstrecken im Skigebiet sind zunächst bis 10. Januar geschlossen.

07:35 Uhr | Probleme im Krematorium in Dresden

Dresden muss das kommunale Krematorium entlasten. Nach Angaben von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) habe sich die tägliche Zahl der zur Einäscherung vorgesehenen Verstorbenen verdoppelt. Nach einem technischen Defekt sei das Krematorium nicht voll auslastbar. Tote müssten in andere Einrichtungen in Sachsen oder Thüringen gebracht werden.

Jähnigen geht davon aus, dass bei einer weiteren Zunahme von Todesfällen und damit einhergehenden Einäscherungen das Land Sachsen die Koordinierung übernehmen werde.

07:14 Uhr | Grünes Licht für Leipziger Icefighters

Nach zweiwöchiger Quarantäne kehren die Leipziger Icefighters heute wieder aufs Eis zurück. Grünes Licht dafür hatte es gestern auch beim medizinischen Check-up im Institut für angewandte Trainingswissenschaften in Leipzig gegeben.

Der Spielplan für die kommenden Wochen ist aufgrund der vielen Nachholspiele vollgepackt. Ab heute stehen sechs Spiele in zwölf Tagen auf dem Programm. Anbully ist heute um 20 Uhr im Kohlrabizirkus gegen die Hammer Eisbären.

06:51 Uhr | Bilanz des Pendler-Aktionstages im Erzgebirge

Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge hat die digitale Premiere ihres Pendler-Aktionstages als Erfolg bezeichnet. Demnach wählten sich gestern in Spitzenzeiten bis zu 250 aktive Teilnehmer gleichzeitig in die Plattform ein. Die registrierten Nutzer der Jobmesse konnten live mit mehr als 40 Unternehmen und Institutionen aus dem Erzgebirge ins Gespräch kommen.

Anfragen kamen nach Angaben der Wirtschaftsförderung auch aus der Schweiz, Österreich und Portugal. Zudem berichteten Rückkehrer per Video von ihrem persönlichen Weg in die Heimat. Bis 8. Februar bleiben die Inhalte für spät entschlossene Teilnehmer online erhalten.

06:30 Uhr | Tierheim hat höhere Kosten bei Hygienemitteln

Das Tierheim Vielauer Wald bei Zwickau hatte in diesem Corona-Jahr höhere Kosten zu verzeichnen. Denn die Preise für Schutzkittel und Desinfektionsmittel seien angestiegen, berichtet die Tierheimchefin Claudia Ruf.

06:06 Uhr | Böllerverbot auch in Mittelsachsen

Auch der Landkreis Mittelsachsen hat ein Böllerverbot für Silvester und Neujahr erlassen. Außer Tischfeuerwerk und harmlose Knallerbsen darf keine Pyrotechnik gezündet werden. Dies betrifft öffentlich zugängliche Straßen und Plätze.

Laut Landratsamt sollen damit Ansammlungen von Menschen und somit eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus vermieden werden. Zudem sollen die Kliniken nicht noch zusätzlich mit der Versorgung von Böllerunfällen belastet werden.

05:41 Uhr | Textilindustrie hofft auf Folgeaufträge für Masken und Schutzkittel

Sächsische Texilunternehmen können ein vielfältiges Sortiment an zertifizierten Masken und Schutzkitteln herstellen. Wie Jenz Otto, Geschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textilindustrie (Vti), erklärte, hoffen die Firmen jetzt auf neue Aufträge aus Krankenhäusern und von Behörden.

Beispielsweise plane der Freistaat, ein Pandemielager einzurichten. Hier sei zugesagt, dass auch heimische Hersteller eine Chance zur Produktion von Schutzkleidung erhalten sollen. Nach Angaben des Verbandes sind derzeit rund 70 Mitgliedsfirmen an der Herstellung von Gesundheitstextilien beteiligt.

05:22 Uhr | Weniger Fahrgäste bei der Waldeisenbahn Muskau

Die Waldeisenbahn Muskau hat in diesem Jahr rund 40.000 Fahrgäste gezählt. Das seien etwa 10.000 weniger gewesen als geplant, informierte die Geschäftsleitung der Schmalspurbahn. Wegen der Pandemie mussten im aktuellen Jubiläumsjahr "125 Jahre Waldeisenbahn Muskau" viele Veranstaltungen und Sonderfahrten ausfallen.

Die finanziellen Einbußen hielten sich aber in Grenzen, sagte Geschäftsführer Heiko Lichnok. Man habe sehr zeitig die Notbremse gezogen und alle Sparmöglichkeiten genutzt.

Waldeisenbahn Muskau
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05:08 Uhr | 400 Vorstellungen trotz Pandemie am Volkstheater Bautzen

Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen konnte in diesem Jahr trotz der Pandemie fast 400 Veranstaltungen durchführen und dazu mehr als 37.000 Besucher begrüßen. Wie das Theater mitteilte, mussten aufgrund der Schließung des Hauses mehrere Premieren verschoben werden. Der diesjährige Schüler-Welt-Theatertag und der traditionelle Theatersommer auf der Ortenburg fielen komplett aus.

Bis Ende Februar bleibt das Theater weiter geschlossen. Auf die Wiedereröffnung freuen sich die Theaterleute schon, sagte Intendant Lutz Hillman. Denn Theater sei Kraftquelle und Diskussionsort und brauche die Anwesenheit von Publikum und Spielenden.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.12.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 30.12.2020 | 19:00 Uhr

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