Meldungen am Mittwoch Corona-Ticker Sachsen am 05.05.: AOK plus verklagt den Bund

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Die Versichertenkarten der Krankenkassen DAK, AOK, Barmer und Techniker-Krankenkasse TK liegen mit Euro-Geldnoten unter einem Stethoskop.
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Meldungen des Folgetags

20:56 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir den Corona-Ticker aus Sachsen für heute. Wir bedanken uns fürs Lesen und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Wir sind am Donnerstag an gleicher Stelle wieder für Sie da. Bis dahin, bleiben Sie gesund!

20:40 Uhr | Eilanträge gegen Corona-Ausgangssperre ohne Erfolg

Die Corona-Ausgangssperre bleibt in Kraft. Das Bundesverfassungsgericht lehnte am Abend die Eilanträge gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Bundes-Notbremse ab. Das Gericht erklärte, die Folgen könnten schwerwiegender seien, wenn jetzt ein Stopp erfolge - die Ausgangssperre später aber für verfassungsgemäß erklärt werde. Die Verfassungsbeschwerden bleiben aber weiter anhängig. Der Bundestag hatte vor zwei Wochen die sogenannte Bundes-Notbremse beschlossen. Die darin enthaltene Ausgangssperre gilt zwischen 22 Uhr und fünf Uhr.

20:36 Uhr | Neues Verfahren bei Terminvergabe

Ab Freitag vergibt das DRK die Impftermine für eine Corona-Schutzimpfung nach einem neuen System. In Zukunft können immer montags, mittwochs und freitags Termine gebucht werden. Auf diese Weise soll die Chancengleichheit erhöht werden.

20:23 Uhr | Filmnächte am Elbufer finden statt

Die Dresdner und ihre Gäste können sich in diesem Jahr wieder auf ein umfangreiches Programm der Filmnächte am Elbufer freuen. Wie die Veranstalter mitteilten, wird vom 1. Juli bis zum 5. September das 30-jährige Jubiläum der Filmnächte gefeiert. Dabei soll es 66 Filmvorführungen und Konzerte geben, mehr als im vergangenen Jahr. Zu sehen gibt es beispielsweise den Film-Klassiker "Dirty Dancing". Als Gäste werden unter anderen Helge Schneider und Reinhold Messner erwartet. Die genauen Abstimmungen für das Programm laufen noch.

Außerdem ist mittlerweile bekannt geworden, dass unter anderem das Konzert von Silbermond auf zwei Termine aufgeteilt werden wird.

19:34 Uhr | AOK plus verklagt den Bund

Die Krankenkasse AOK plus klagt gegen den Bund, weil er wegen hoher Pandemie-Kosten finanzstarken Kassen an die Rücklagen geht. In der vergangenen Woche sei Klage beim Landessozialgericht in Nordrhein-Westfalen eingereicht worden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Den Angaben zufolge werden der Kasse über das sogenannte Versorgungsverbesserungsgesetz rund 700 Millionen Euro entzogen. "Der Beschluss ist nicht sachgerecht und greift unverhältnismäßig in die Beitragsautonomie ein", kritisierte der Vorstandsvorsitzender Rainer Striebel. Es gehe um das Geld der Beitragszahler, also der Versicherten und ihrer Arbeitgeber. Die geforderte Summe sei fast 7 Prozent des gesamten Haushaltes, betonte Striebel.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums werden den Finanzreserven der Krankenkassen insgesamt 8 Milliarden Euro entzogen, um Löcher im Gesundheitsfonds zu stopfen. Die AOK plus hat nach eigenen Angaben insgesamt 3,4 Millionen Versicherte in Sachsen und Thüringen, allein 2,2 Millionen davon im Freistaat.

18:39 Uhr | Heimbewohner wollen ihr altes Leben zurück

Derzeit sind Lockerungen für Geimpfte im Gespräch. Neue Regeln werden gerade auf den Weg gebracht. Auch in Pflegeheimen wünschen sich komplett geimpfte Bewohner nach Monaten des Verzichts ihre früheren Freiheiten zurück.

18:16 Uhr | Virus kann trotz Impfung übertragen werden

Die aktuell verfügbaren Impfstoffe gegen das Coronavirus schützen in hohem Maß vor schwerer Erkrankung und Tod. Eine leichte Infektion und Vermehrung des Virus bei Geimpften können sie aber nicht komplett unterbinden. Leipziger Mediziner haben an geimpften Krankenhausmitarbeitern untersucht, wie leicht sie sich anstecken und das Virus weitergeben können. Das Ergebnis: Ein zu schnelles Ende von Corona-Regeln wäre falsch.

17:13 Uhr | Viele Ärzte für Impfung von Schwangeren

Schwangere und stillende Frauen in Deutschland sollten dringend gegen Covid-19 geimpft werden, sagen Frauenärzte und Geburtsmediziner. Studien zeigten, dass diese Frauen durch eine Infektion schwer geschädigt werden können.

16:55 Uhr | Kretschmer: Chance auf freien und fröhlichen Sommer 2021

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Hoffnungen auf Lockerungen für Gastronomie, Tourismus und Kultur geschürt. "Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels und das wird deutlicher und heller", sagte er am Mittwoch bei einem Besuch in Zwickau. Es sei wichtig, in den nächsten Wochen weiter konsequent und klug zu handeln. Schon zu Pfingsten halte er Lockerungen in der Gastronomie für möglich.

Wir werden eine realistische Chance haben, dass der Sommer 2021 genauso frei, dynamisch, fröhlich wird für den Tourismus, für die Kultur, für die Gastronomie wie das im vergangenen Jahr gewesen ist.

Michael Kretschmer (CDU) Ministerpräsident Sachsen

16:20 Uhr | Neue Teststation in Grimma

In Grimma gibt es seit heute eine weitere Corona-Teststation. Sie befindet sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf dem Obi-Parkplatz in Hohnstädt und hat von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Service ist kostenlos und steht allen Testwilligen, also nicht nur Obi-Kunden, zur Verfügung. 

15:52 Uhr | Leipziger Uniklinik bittet um Blutspenden

Die Blutbank am Universitätsklinikum Leipzig bittet dringend um Blutspenden. Laut Klinik benötigen derzeit überdurchschnittlich viele schwerkranke Patienten Blutprodukte. So würde beispielsweise bei Covid-19-Erkrankten ein künstlicher Blutkreislauf gelegt, um die schwerkranke Lunge zu umgehen. Dieser Kreislauf müsse aber mit ausreichend roten Blutkörperchen aufgefüllt werden.

15:29 Uhr | Ohne Geruchs- und Geschmackssinn sind Viren noch aktiv

Forscher kommen dem Rätsel über langanhaltende Symptome von Covid-19 einen Schritt näher. Jetzt zeigt ein Team aus Frankreich: Bleiben Geruch und Geschmack weg, gibt es noch Viren im Geruchssystem.

15:02 Uhr | Erleichterung für Geimpfte: Handelsverband drängt auf klare Regeln

Der Handelsverband Sachsen drängt nach der Ankündigung von Erleichterungen für Corona-Geimpfte und Genesene auf klare Regelungen. Es sei richtig, diese künftig mit negativ Getesteten gleichzusetzen, sagte Hauptgeschäftsführer René Glaser. Allerdings stelle sich für den Einzelhandel nun die Frage nach der Kontrolle.

Wenn das nicht eindeutig geklärt wird, drohen dem Personal Konflikte und Diskussionen an den Ladentüren. Es muss klar und deutlich geregelt werden, unter welchen Voraussetzungen die Einzelhändler Kunden in die Geschäfte lassen dürfen.

René Glaser Geschäftsführer Handelsverband Sachsen

Der Verband forderte digitale Nachweismöglichkeiten für Genesene und Geimpfte. Dennoch müsse es für Menschen ohne Smartphones eine Papierlösung geben. Die Politik dürfe die Branche nicht mit den schon lange bekannten Herausforderungen alleine lassen.

14:48 Uhr | "Leipzig liest" trotz Pandemie mit 350 Veranstaltungen

Beim Literaturfestival "Leipzig liest extra" sind 350 Veranstaltungen geplant. Wie die Leipziger Buchmesse mitteilte, finden die Lesungen in der Stadt und in digitaler Form statt. Die meisten Autorinnen und Autoren würden live vor Ort sein. Ihre Auftritte würden im Internet übertragen werden. Das Lesefestival findet vom 27. bis 30. Mai statt. Normalerweise findet es parallel zur Leipziger Buchmesse im März statt. Die war aber wegen der Corona-Pandemie das zweite Jahr in Folge abgesagt worden.

14:36 Uhr | Sächsisches Handwerk kämpft mit steigenden Preisen

Wegen der Corona-Pandemie werden die Rohstoffe im sächsischen Baugewerbe knapp. Wie die Handwerkskammer Dresden mitteilte, sind außerdem die Preise für Holz, Stahl und bei Produkten der Wärmedämmung stark angestiegen. Hauptgrund für die Rohstoffknappheit sei eine steigende Nachfrage aus dem Ausland, so Kammerpräsident Jörg Dittrich.

Jetzt muss man schauen, ist das nur ein Zustand von wenigen Wochen oder handelt es sich um ein langfristiges Problem, mit dem Ziele, zum Beispiel CO2-Reduzierung oder sozialer Wohnraum, nicht mehr vereinbar sind. Deswegen müssen wir uns an einen Tisch setzen und schauen, warum diese Verwerfungen zu sehen sind.

Jörg Dittrich Präsident Handwerkskammer Sachsen

12:59 Uhr | Fälscher bieten auch Impfausweise sächsischer Impfzentren an

Auf Telegram kursieren weiter Angebote für angeblich individuelle Impfausweise zum Nachweis der Covid-19-Impfung. Auch für Impfzentren in Sachsen sind offenbar gefälschte Nachweise zu bekommen, wie eine Recherche von "Kripo live" ergeben hat.

11:48 Uhr | Galopprennen in Dresden noch ohne Besucher

Der Besitzertrainer-Cup muss am Freitag in Dresden noch ohne Besucher stattfinden. Das sagte eine Sprecherin des Dresdener Rennvereins 1890. Nach der endgültigen Starterangabe würden sieben Besitzertrainer mit zehn Pferden in Dresden-Seidnitz dabei sein. Für ein weiteres bereits geplantes Galopprennen Ende Mai hoffen die Veranstalter darauf, dass sie bis zu 2.000 Besucher auf das weitläufige Areal lassen dürfen. Eine Entscheidung darüber könne aber erst kurzfristig entsprechend der Corona-Lage getroffen werden, hieß es.

Jockey auf Pferd
Bildrechte: Thomas Schmidt/DRV 1890

11:38 Uhr | Dulig diskutiert mit Kirchenvertretern und Medizinern über Systemrelevanz

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Diakonie-Direktor Dietrich Bauer debattieren am Dienstag über Systemrelevanz in Corona-Zeiten. Eingeladen haben die Evangelische Akademie Sachsen und die Freiberger Domgemeinde. An der Online-Diskussion werden sich auch die Wirtschaftspädagogin Silke Geithner von der Evangelischen Hochschule Dresden und der Chefarzt des St. Joseph-Stifts Dresden, Hans Bödeker, beteiligen, wie die Akademie mitteilte.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehe die Frage, wie Menschen bezahlt werden, die das System am Laufen halten, hieß es. Zum Beispiel würden Pflegekräfte in der Pandemie ebenso als systemrelevant gelten wie Verkäuferinnen.

SSP_Corona-Hilfen-TALK - Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister Sachsen
Dulig diskutiert unter anderem mit Kirchenvertretern am Dienstag über systemrelevante Berufsgruppen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

11:28 Uhr | Anhaltende Corona-Krise drückt Stimmung des ostsächsischen Handwerks

Die Corona-Krise und die wirtschaftlichen Folgen drücken die Stimmung im ostsächsischen Handwerk. "Der sonst in dieser Jahreszeit übliche Aufschwung bleibt in diesem Frühjahr aus", sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski, bei der Vorstellung der aktuellen Konjunkturanalyse.

Betriebsschließungen, Auftrags- und Umsatzrückgänge sowie Materialengpässe führten demnach quer durch alle Branchen zu einer Eintrübung des Geschäftsklimas, hieß es. Von den Auswirkungen der Corona-Krise sind demnach vor allem Friseur- und Kosmetiksalons sowie Kunsthandwerker betroffen.

Eine Kundin bekommt im Pony Club Neuhausen die Haare gefärbt. Friseure dürfen in Bayern ab dem 01.03.2021 nach coronabedingter wochenlanger Schließung unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen.
Friseure trifft die Corona-Krise besonders hart. Bildrechte: dpa

10:54 Uhr | Sonnenlandpark darf ab Sonnabend teilweise öffnen

Der Sonnenlandpark in Lichtenau an der A4 darf ab Sonnabend wieder Gäste begrüßen. Wie die Freizeiteinrichtung auf ihrer Homepage mitteilt, werden der Wildpark und zahlreiche Spielmöglichkeiten im Freien geöffnet. Der Indoor-Spielplatz muss wegen der Corona-Lage geschlossen bleiben. Besucher müssen ihre Tickets für den gewünschten Tag vorab buchen.

Vergangenes Jahr hatte die Öffnung des Parks nach monatelanger Schließung am Pfingswochenende für einen so großen Ansturm gesorgt, dass es auf der A4 zu Staus in beiden Richtungen kam

Das leere Riesenrad im Sonnenlandpark Lichtenau wirft einen langen Schatten
Der Sonnenlandpark darf ab dem Wochenende einen Teil seines Areals wieder für Besucher öffnen. Bildrechte: dpa

08:47 Uhr | Wie können Geimpfte und Genesene ihren Status nachweisen?

Geimpfte und Genesene sollen bald von Lockerungen profitieren. Wie das genau gehen könnte, dazu hat sich MDR-Korrespondentin Britta Veltzke in Ostsachsen umgehört.

08:26 Uhr | Ifo-Umfrage: Weniger Menschen in Kurzarbeit

Die Zahl der Kurzarbeiter und Kurzarbeiterinnen in Deutschland ist nach Berechnungen des Ifo-Instituts im vergangenen Monat um 300.000 auf 2,7 Millionen gesunken. Die Münchner Wirtschaftsforscher begründeten die Entwicklung vor allem mit einem Aufschwung in der Industrie. Dort seien nur noch 6,5 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Im Gastgewerbe seien es dagegen immer noch 53,2 Prozent. Die Angaben des Ifo-Instituts basieren auf einer monatlichen Umfrage unter Tausenden Unternehmen und Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Ein Kugelschreiber auf einem Antrag auf Kurzarbeit
Immer weniger Menschen müssen Kurzarbeite beantragen. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Anna Wulffert

07:47 Uhr | Einschränkungen und unklare Vorschriften dämpfen Stimmung des Handwerks

Die monatelangen Einschränkungen durch die Corona-Krise belasten weite Teile des Handwerks in Nordsachsen und trüben auch die Zukunftsaussichten. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der Handwerkskammer Leipzig. Demnach erwarten 21 Prozent der Betriebe für das Sommerhalbjahr eine schlechtere Geschäftslage, 71 Prozent hoffen auf Stabilität. Kammerpräsident Claus Gröhn sagte, die Betriebe seien durch die sich ständig verändernden Rahmenbindungen und politischen Entscheidungen verunsichert.

Für Optimismus fehle eine verlässliche Perspektive, hieß es. An der Umfrage hatten sich knapp 500 Mitgliedsbetriebe des Kammerbezirks beteiligt.

07:14 Uhr | Fachklinik Weinböhla stellt Händedesinfektion ohne Alkohol vor

Zum heutigen Welthygienetag stellt die Diakonie-Fachklinik Heidehof in Weinböhla eine den Angaben zufolge neu entwickelte Händedesinfektion mit Kaltplasma vor. Reguläre Desinfektionsmittel enthalten Alkohol und könnten damit für alkohol- und drogenabhängige Menschen wie die Rehabilitanden in der Klinik problematisch sein, hieß es. Sogenanntes Kaltplasma berge derlei Gefahren nicht, hieß es.

Kaltes Plasma Ein Plasma ist vereinfacht beschrieben ein elektrisch leitfähiges, geladenes Teilchengemisch. Kalten Plasmen, die auch bei Körpertemperaturen bestehen, wird unter anderem eine heilende und antibakterielle Wirkung bestätigt. (MDR - einfach genial)

In der Medizin werde kaltes Plasma bereits zur Wundbehandlung eingesetzt, wirke aber auch gegen Bakterien und Viren, erklärte die Klinik. Entwickelt wurde das Gerät, das an automatische Händetrockner in öffentlichen Toiletten erinnert, von einem Start-up aus dem niedersächsischen Bückeburg.

Desinfektion mit Kaltplasma
Bildrechte: WK-TedTec/Diakonie

07:00 Uhr | Inzidenz-Wert in Sachsen markant gesunken

Die Corona-Wochen-Inzidenz ist in Sachsen deutlich gesunken. Das Robert Koch-Institut meldet aktuell einen Wert von 177. Gestern lag er noch bei 204. Am höchsten ist die Inzidenz mit rund 300 weiterhin im Erzgebirgskreis gefolgt von Mittelsachsen. Am niedrigtsen sind die Werte in den Städten Leipzig und Dresden mit jeweils 106. Sachsens Gesundheitsämter meldeten bis zum gestrigen Abend 985 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind gut 500 weniger als vor einer Woche.

06:32 Uhr | Görlitzer "Naschallee" gilt als Wochenmarkt und darf öffnen

In Görlitz darf am Sonnabend die erste "Naschallee" dieses Jahres stattfinden. Die Veranstaltung an der Elisabethstraße sei mit einem Wochenmarkt vergleichbar, sagt Organisatorin Regine Büttner. Deshalb würden ähnliche Auflagen gelten. So hätten Besucher und Händler einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Stände würden dieses Mal mit größeren Abständen zueinander aufgestellt. Außerdem dürfe auf dem Markt nichts verzehrt werden. Es sollen aber Speisen und Getränke zum Mitnehmen angeboten werden, erklärt Büttner.

Rund 35 Händlerinnen und Händler aus der Region wollen von 8 bis 14 Uhr ihre Produkte auf der Naschallee anbieten - darunter Käse, Gewürze, Marmeladen und Wildspezialitäten.

Görlitz aus der Vogelperspektive
In Görlitz darf der "Naschmarkt" Leckereien anbieten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

06:16 Uhr | Chemnitz schafft mehr Schnelltest-Stationen in Wohngebieten

Die Stadt Chemnitz schafft weitere Schnelltest-Stationen. Derzeit gibt es rund 50 Standorte, an denen Corona-Tests möglich sind. In den kommenden Tagen sollen elf weitere dazu kommen. Oberbürgermeister Sven Schulze sagte MDR SACHSEN: "Uns war es besonders wichtig, dass wir nicht nur im Zentrum Angebote haben, sondern auch in den Wohngebieten." In Absprache mit Wohnungsbaugesellschaften seien nun Tests im Yorck-Center, im Gablenz-Center sowie bei der IHK möglich.

06:00 Uhr | Grütters hält Open-Air-Veranstaltungen bald für denkbar

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich für Open-Air-Kulturveranstaltungen im Sommer ausgesprochen. "Ich verstehe den Wunsch, möglichst schnell wieder Open-Air-Veranstaltungen zuzulassen und befürworte dies auch", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dennoch müsse man in der aktuellen Situation gesamtgesellschaftlich denken und verantwortungsvoll bleiben. "Gerade bei größeren Open-Air-Veranstaltungen kann die Lage schnell unüberschaubar werden und damit das Übertragungsrisiko steigen", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen. So müssten auch der An- und Abreiseweg als Risikofaktoren mitgedacht werden.

Prof. Monika Grütters
Staatsministerin Grütters will Open-Air-Veranstaltungen in diesem Sommer nicht gänzlich ausschließen. Bildrechte: imago/Sven Simon

Ich hoffe sehr, dass die aktuellen Maßnahmen jetzt im Frühjahr schnell zu einem Sinken der Infektionszahlen führen und es möglichst bald wieder viele Kulturveranstaltungen gibt.

Monika Grütters Kulturstaatsministerin

05:43 Uhr | Einzelhandel erwartet kaum mehr Umsatz trotz Lockerungen

Lockerungen für Geimpfte und Genesene werden dem Einzelhandel nach Einschätzung des Branchenverbands HDE kaum mehr Umsatz bescheren. Es sei richtig, dass die Politik per Verordnung Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichsetze, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Einzelhandels, der "Rheinischen Post". Wirtschaftlich werde sich die Öffnung für Getestete, Genesene und Geimpfte zunächst für viele Geschäfte aber nicht lohnen.

In den vergangenen Wochen hätten die Händler, die für Kunden mit negativem Corona-Test geöffnet hatten, verglichen mit der Zeit vor der Pandemie mehr als die Hälfte ihrer Umsätze verloren, sagte der HDE-Geschäftsführer. Trotzdem seien die Lockerungen "zumindest ein Signal in Richtung Öffnung".

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), nimmt an einer Pressekonferenz zur Versorgungslage in Deutschland während der Corona Pandemie teil.
HDE-Chef Genth sagt, für viele Händler lohnen Öffnungen mit Einschränkungen noch nicht. Bildrechte: dpa

05:25 Uhr | Kammer: Ärzte in Sachsen könnten mehr verimpfen

Laut sächsischer Landesärztekammer könnten die Ärzte im Freistaat viel mehr Patientinnen und Patienten impfen als bisher. Viele Praxen meldeten, dass sie nach wie vor nicht im notwendigen Umfang mit Impfstoff beliefert werden, sagte Erik Bodendieck, Präsident der Kammer. Er widersprach damit nach eigenen Angaben Gerüchten, dass die niedergelassenen Ärzte den zur Verfügung stehenden Impfstoff nicht vollständig abrufen würden.

Eine Patientin wird in einer Hausarztpraxis gegen Corona geimpft
Eine Patientin wird in einer Hausarztpraxis geimpft. Bildrechte: imago images/Wilhelm Mierendorf

05:03 Uhr | Start-Up entwickelt Alternative zu Impfausweis

Für Geimpfte und Genesene wird es leichter, wenn für sie am Montag die Testpflicht entfällt. Allerdings ist unklar, wie man nachweist, ob man geimpft oder genesen ist. Der Leipziger Start-up-Unternehmer Tamim Al-Marie hat mit seiner Firma eine  "Immunkarte" als Alternative zum bisher noch üblichen Impfausweis entwickelt. Mittels eines QR-Codes auf der Rückseite der blauen "Immunkarte" kann der aktuelle Impfstatus des Inhabers abgerufen werden. Die Karte kostet allerdings Geld.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 05. Mai 2021 | 19:00 Uhr

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