Meldungen am Mittwoch Corona-Ticker Sachsen am 17.02.: Landkreis Görlitz dankt Soldaten für Anti-Corona-Einsatz

Täglich halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Eine Frau mit grauen Haaren übergibt bläulich eingepackte Geschenke an zwei Soldaten.
Bildrechte: Landkreis Görlitz

Meldungen vom Folgetag

21:02 Uhr | Tickerende

Hiermit beenden wir unseren Ticker zur Corona-Lage in Sachsen für heute. Am Donnerstag gibt es neue Informationen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend. Schlafen Sie gut.

20:59 Uhr | Spahn: Britische Virusmutation breitet sich schnell aus

Bundesgesundheitsminister Spahn hat vor den Mutationen des Coronavirus gewarnt. Die britische Variante mache bei den untersuchten Proben in Deutschland inzwischen mehr als 22 Prozent aus, sagte Spahn in Berlin. Der Anteil der Infektionen mit dieser Variante verdoppele sich etwa jede Woche. Damit bestehe die Gefahr, dass sie schon bald die dominante Variante sein wird. Spahn kündigte zudem an, dass die Bundesregierung die Kosten für die neuen Schnelltests übernimmt. Diese Tests würden ab März in ausreichender Zahl vorhanden sein.

19:22 Uhr | Einkaufgutscheine für Görlitzer Klinikmitarbeiter

Am Städtischen Klinikum in Görlitz haben am Mittwoch die ersten zehn Mitarbeiter einen Einkaufsgutschein als Dank für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie erhalten. Wie die Klinik mitteilte, stammen die Gutscheine im Wert von je 100 Euro von Geschäften in der Straßburg-Passage. Insgesamt erhalten 150 der 1.500 Mitarbeiter in den kommenden Tagen einen Einkaufs-Gutschein.

Am Städtischen Klinikum in Görlitz erhält das Klinikpersonal Einkaufsgutscheine als Dank für ihre Arbeit während der Coronapandemie.
Am Mittwoch hat der kaufmännische Direktor des Städtischen Klinikums,Thomas Lieberwerth, die ersten Einkaufs-Gutscheine der Straßburg-Passage an das Pflegepersonal verteilt. Bildrechte: MDR/Jens Czerwinka

18:55 Uhr | 7-Tage-Inzidenz: Drei Landkreise über 100

Sachsens Gesundheitsämter melden am Mittwoch 760 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt noch in drei Landkreisen über 100. Den höchsten Wert verzeichnet der Vogtlandkreis mit aktuell 158. Am niedrigsten ist dieser Wert in der Stadt Leipzig mit 44. Der Inzidenzwert für ganz Sachsen liegt damit aktuell bei 77. Im Zusammenhang mit Covid-19 wurden 60 Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl in Sachsen auf 7.345.

18:42 Uhr | Erstimpfung gegen Corona in 94 Prozent der Alten- und Pflegeheime

In Sachsen wurden in 94 Prozent der 690 vollstationären Alten- und Pflegeheime Erstimpfungen gegen Corona durchgeführt. Wie das sächsische Sozialministerium mitteilte, sind die noch fehlenden Heime auf die hohen Infektionsraten zurückzuführen. So gebe es Heime, die durch Ausbrüche beziehungsweise Quarantäne-Anordnungen nicht geimpft werden konnten, teils auf eigenen Wunsch. Dies werde Stück für Stück nachgeholt. Das Ziel, allen diesen Heimen bis Mitte Februar ein Impfangebot zu unterbreiten, sei somit erreicht worden.

Die Impfungen durch mobile Teams gehen laut Ministerium ohne Unterbrechung weiter. Geimpft wird auch in Heimen, beispielsweise der Eingliederungshilfe oder Kurzzeitpflege. Die Impfbereitschaft bei den Bewohner ist nach Einschätzung des Sozialministeriums  hoch. Sie liegt demnach zwischen 80 und 90 Prozent.

17:49 Uhr | Landkreis Görlitz dankt Soldaten für Anti-Corona-Einsatz

Am Mittwoch hat das Landratsamt Görlitz Soldatinnen und Soldaten verabschiedet, die den Kreis seit dem 11. November 2020 bei der Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützt haben. Wie das Landratsamt mitteilte, bedankte sich Sozialdezernentin Martina Weber gemeinsam mit den Geschäftsleitungen der fünf Klinken des Landkreises bei Generalarzt Bruno Most. Insgesamt waren 270 Soldatinnen und Soldaten von zehn verschiedenen Kompanien aus Weißenfels, Berlin, Gotha und Gera im Einsatz. Der sogenannte Hilfeleistungsantrag des Landkreises an die Bundeswehr wurde zweimal verlängert und läuft noch bis zum 19. Februar.

17:49 Uhr | Sachsen will Astra-Zeneca-Impfstoff auch für Erzieher und Lehrer

Sachsens Sozialministerium setzt sich dafür ein, dass auch Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes den Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca bekommen. Wie das Ministerium MDR SACHSEN mitteilte, könne es nicht sein, dass Impfstoff vorhanden sei, aber nicht verimpft werde. Mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca könnten hervorragend schwere Covid-Erkrankungen verhindert werden, sagte eine Sprecherin. Hintergrund: Der Astra-Zeneca-Impfstoff ist in Deutschland nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen. Geimpft werden derzeit jedoch vor allem über 80-Jährige. Zugleich sehen viele dieses Vakzin kritisch oder lehnen es ab. Es verursache mehr Nebenwirkungen und sei weniger wirksam als andere Präparate, heißt es.

15:38 Uhr | Theater Plauen-Zwickau plant erste Vorstellungen ab Mitte April

Ab dem 16. April möchte das Theater Plauen-Zwickau den Spielbetrieb nach der coronabedingten Pause wieder aufnehmen. Wie das Theater am Mittwoch mitteilte, wird der Spielplan gerade vorbereitet. Er soll veröffentlicht werden, wenn absehbar ist, dass sich das Pandemiegeschehen weiter positiv entwickelt. Die Künstlerinnen und Künstler seien froh, dass es eine Perspektive gebe. Ab dem 1. März werde der reguläre Probebetrieb gestartet, heißt es. Ursprünglich wollte das Theater bereits zu Ostern loslegen. Nachdem Ministerpräsident Michael Kretschmer die Öffnung von Theatern Anfang April jedoch ausgeschlossen hatte, visierten die Verantwortlichen Mitte April an.

Leerer Theatersaal im sanierten Zwickauer Gewandhaus
Der Saal des frisch sanierten Zwickauer Gewandhauses. Hier sollen bald wieder Vorstellungen stattfinden. Bildrechte: Stadt Zwickau/Leischner

14:36 Uhr | Landkreis Görlitz organisiert Impfung für über 80-Jährige

Um allen älteren Bürgerinnen und Bürgern die Corona-Schutzimpfung im zentralen Impfzentrum in Löbau zu ermöglichen, hat sich der Landkreis Görlitz auf Initiative von Landrat Bernd Lange gemeinsam mit den Gemeinden Oderwitz und Jonsdorf um eine Beförderungsmöglichkeit gekümmert. Wie das Landratsamt mitteilte, wurden die Gemeinden ausgewählt, weil dort der Anteil der über 80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung des Landkreises mit zwölf Prozent besonders hoch ist. Am Donnerstag werden demnach die ersten 30 Ü80-Senioren aus Oderwitz nach Löbau gefahren und nächste Woche folgen 30 weitere aus Jonsdorf.

Ein großes Schild auf dem "Eingang" steht, ist vor einem Zaun plaziert. Rechter Hand ist eine Außenwand einer Halle zu sehen.
Der Eingangsbereich des Impfzentrums in Löbau. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk/Jens Czerwinka

14:04 Uhr | Corona-Testambulanz am Leipziger Uniklinikum schließt

Die Corona-Ambulanz am Leipziger Uniklinikum (UKL) schließt ab dem 22. Februar. Das teilte das Klinikum am Mittwoch mit. Grund seien die seit Jahresanfang gesunkenen Corona-Infektionen, heißt es. Im November und Dezember 2020 waren in der Ambulanz täglich bis zu 170 Menschen auf eine Corona-Infektion getestet worden. Personen, die eine Infektion haben, werden nun gebeten, sich an ihren Hausarzt oder an Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum des Uniklinikums zu wenden. Für Corona-Zahnbehandlungen ist ab Montag wieder die UKL-Zahnklinik zuständig.

Ein Schild mit weißem Untergrund und roten Buchstaben weist auf den Eingang zur Corona-Ambulanz in Leipzig hin.
Der Eingang zur Leipziger Corona-Ambulanz bleibt ab Montag verschlossen. Bildrechte: Hagen Deichsel/UKL

13:48 Uhr | EU kauft weitere 500 Millionen Impf-Dosen

Die EU hat sich in großem Stil weiteren Corona-Impfstoff gesichert. Mit dem US-Hersteller Moderna sei ein Vertrag über bis zu 300 Millionen Dosen ausgehandelt worden. Das teilte EU-Kommissionschefin von der Leyen in Brüssel mit. Weitere 200 Millionen Dosen kommen von Biontech und Pfizer. Wie die beiden Unternehmen aus Deutschland und den USA bestätigten, sollen etwa 75 Millionen schon im zweiten Quartal dieses Jahres geliefert werden. Bisher steht die EU wegen ihrer schleppenden Impfstoff-Beschaffung in der Kritik.

13:30 Uhr | Präsenzklausuren für Staatsprüfung umwandeln

Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften hat das Kultusministerium in einem offenen Brief um eine Änderung im Staatsexamen gebeten. Konkret bat sie darum, Präsenzklausuren in Online-Formate umzuwandeln. Statt mit mehreren hundert Studenten in einer Halle zu sitzen, sprach sich die Vertretung für "Open-Book-Klausuren" aus, in denen 48 Stunden lang Zeit zur Beantwortung von Fragen bleibe.

Die Studierenden wären weniger dazu angehalten, Texte auswendig zu lernen, sondern könnten sich anhand der Aufgabenstellung während des Bearbeitungszeitraumes tiefergehende Gedanken zu den erfragten bildungsspezifischen Themen machen.

Konferenz Sächsischer Studierendenschaften Zitat aus offenem Brief

Die Gefahr einer Infektion drohe nicht nur in Prüfungsräumen, sondern "auch durch die An- und Abreisewege im ÖPNV". Studierende aus Risikogruppen könnten sich eine Teilnahme an Präsenzprüfungen nicht vorstellen, "so dass sich ihr Studienabschluss um ein weiteres Semester verzögern würden", begründeten die Studierendenschaften ihre Bitte. Auch Erstsemester, die noch nie eine Uni wegen der Corona-Einschränkungen betreten haben, seien verunsichert. In Dresden und Leipzig treten üblicherweise mehrere Hundert Absolventen zu den Staatsprüfungen an.

Zu diesem Thema interviewt der MDR Sachsenspiegel um 19 Uhr Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU).

13:16 Uhr | Firmen in Grenzregion unter Druck

Die Einreisebeschränkungen für Pendler aus Tschechien setzen Automobilzulieferer in der Grenzregion unter Druck. Manchen Unternehmen im Erzgebirge fehlten aktuell 30 Prozent der Belegschaft und mehr, sagte Dirk Vogel vom Branchenverband AMZ. Das wirke sich erheblich auf die Produktionskapazitäten aus. Den Unternehmen drohten immense Strafzahlungen, wenn sich ihre Lieferungen verzögerten.

Laut Jan Kammerl von der Wirtschaftsförderung des Erzgebirgskreises, hätten Firmen ihre Schichten zusammenstreichen müssen, weil Mitarbeiter aus Tschechien nicht mehr einreisen dürften. Das Problem betreffe auch andere Branchen. Sachsen hat die Ausnahmen für Pendler unterdessen erweitert.

12:50 Uhr | Fluch und Dank ans Neandertaler-Erbe

Das genetische Erbe der Neandertaler kann einer Studie zufolge Menschen heute vor einem schwerem Covid-19-Verlauf schützen. Die Urzeitvorfahren haben im Genom Genvarianten hinterlassen, die das Risiko, bei einer Corona-Infektion schwer zu erkranken, wohl um gut 20 Prozent reduzieren. Das berichten Hugo Zeberg und Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Die entdeckte schützende Neandertaler-Genvariante liege in einem Bereich auf Chromosom 12. Die Gene dort bilden Enzyme, die am Abbau von Virus-Erbgut beteiligt sind. Die Neandertaler-Variante scheint besonders effektiv zu sein. Aber: Das Urzeit-Erbe scheint ein zweischneidiges Schwert zu sein:

Es hat uns Varianten beschert, für die wir den Neandertalern gleichermaßen danken und sie verfluchen können.

Hugo Zeberg Neurobiologe

In einer früheren Arbeit hatten die Wissenschaftler herausgefunden, dass andere Neandertaler-Genvarianten das Risiko deutlich erhöhen, bei einer Corona-Infektion künstlich beatmet werden zu müssen oder zu sterben.

Präneandertaler-Figur Der Denker im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle
Vor etwas mehr als 30.000 Jahren starben Neandertaler aus. Da sie in den letzten Jahrtausenden ihrer Existenz auch Kinder mit modernen Menschen zeugten, sind Spuren ihres Erbguts heute noch im menschlichen Genom nachweisbar. Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

12:34 Uhr | Corona-Leugner? 50 Beschwerden über Ärzte in Sachsen

Die Berufsorganisationen der Ärzte haben in Mitteldeutschland bislang 80 Beschwerden über Ärztinnen und Ärzte erhalten, die die Corona-Pandemie leugnen oder relativieren. Allein in Sachsen sind es 50, hat eine Recherche des MDR ergeben. Oftmals beziehen sich die Vorwürfe auf das Ausstellen falscher Maskenatteste, das Leugnen oder Herunterspielen der Gefahren des Virus oder das Nicht-Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Praxis.

12:17 Uhr | Appell des tschechischen Gesundheitsministers

Tschechiens Gesundheitsminister Jan Blatny hat an die Menschen in seinem Land appelliert, sich verantwortungsvoll zu verhalten und die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Die Situation werde sonst "in zwei bis drei Wochen" im ganzen Land wie in den Hotspots aussehen. Das Gesundheitssystem gelange an Belastungsgrenzen. Im Land sei eine Anstiegswelle zu beobachten, die sich von Westen kommend nach Osten ausbreite.

Die tschechische Regierung hatte die Bezirke Cheb, Sokolov und Trutnov weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. So könnte man mit weiteren Hotspots verfahren, meinte der Gesundheitsminister. Am Mittwoch meldeten die Behörden 12.486 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Seit Pandemiebeginn gab es in Tschechien mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen und 18.596 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

12:07 Uhr | Bester Jura-Durchgang - trotz Corona

Noch nie haben angehende Juristinnen und Juristen in Sachsen so gute Erste juristische Prüfungen geschrieben, wie im Corona-Herbst 2020. Von den 185 Prüfungsteilnehmenden haben 143 Studierende ihre staatliche Pflichtfachprüfung erfolgreich bestanden. "Die Bestehensquote von 77,3 Prozent ist in Sachsen die bisher beste Quote der staatlichen Pflichtfachprüfung", teilte das sächsische Justizministerium mit.

Ein Prädikatsexamen erreichten 34 Jurastudierende. Das entspricht einer Quote von 18,38 Prozent. Einmal wurde die juristische Bestnote "sehr gut" vergeben.

11:56 Uhr | Planmäßiger Güterverkehr durchs Elbtal

Passagierzüge rollen nicht mehr zwischen Böhmen und Sachsen. Güterzüge sind allerdings weiterhin unterwegs - in dieser Woche rund 200 Züge zwischen Deutschland und Tschechien. Die Eisenbahnunternehmen kümmern sich um Corona-Tests für ihre Lokführer. Das laufe reibungslos, sagen sie. Auch die Güterzüge fahren planmäßig.

11:38 Uhr | Museumsnacht in Leipzig abgesagt

Die für den 8. Mai geplante gemeinsame Museumsnacht in den Städten Leipzig und Halle fällt aus. Die Absage gaben beide Städte heute bekannt. Die Entscheidung sei jetzt getroffen worden, um kurzfristige Absagen zu vermeiden. Zehn Jahre lang war die Frühlingsnacht Höhepunkt des Museumsjahres in beiden Städten.

Alternativ planen die insgesamt 79 Museen in Leipzig und Halle nun Videobotschaften und Online- Präsentationen.

11:10 Uhr | 700 Mädchen und Jungen noch ohne Jugendweihe

Rund 700 Jungen und Mädchen konnten im vorigen Jahr ihre Jugendweihe nicht erleben, weil auch die Ausweichtermine im November 2020 wegen Corona ausfallen mussten. Knapp zehn Prozent aller angemeldeten Jugendweihen konnten demnach nicht stattfinden sagte Carla Hentschel, Verbandssprecherin des sächsischen Jugendweiheverbandes auf Anfrage von MDR SACHSEN. Die Jugendlichen und ihre Familien sollen die Weihe ab Anfang April 2021 nachholen, so Hentschel. Wann genau die Feiern stattfinden, soll sich in den nächsten zwei Wochen klären.

Für die Jugendweihe 2021 haben sich - ebenso wie im Vorjahr - rund 12.000 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Auch sie sollen bis Ende Februar über Termine und mögliche Ausweichalternativen informiert werden. Normalerweise finden die Feiern von Ende März bis Juni statt.

10:51 Uhr | Kein Stadtfest im Mai in Markkleeberg

Nach der Absage im Vorjahr streicht die Stadt Markkleeberg auch in diesem Jahr ihr Stadtfest im Mai. Allerdings solle es diesmal nicht komplett ausfallen, sondern es werde ein Ausweichtermin später im Jahr gesucht, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Das Fest in der Kleinstadt südlich von Leipzig hätte vom 7. bis 9. Mai veranstaltet werden sollen. Zwar sei noch nicht klar, welche Corona-Regeln dann gelten werden. Aber es gebe viele Unsicherheiten. Daher habe sich die Stadt für eine Verschiebung entschieden.

08:22 Uhr | Weiterer Mutationsfall im Landkreis Görlitz

Das Gesundheitsamt im Landkreis Görlitz hat einen weiteren Fall der britischen Variante des Coronavirus gemeldet. Dieser stehe nicht in Verbindung mit den bereits bekannten Fällen. Damit wurde bei zwölf Menschen im Landkreis diese Virus-Mutation nachgewiesen. Die ersten beiden Fälle waren am 30. Januar festgestellt worden.

Besonders von den Mutationen betroffen ist auch das Vogtland. Laut Sozialministerium wurdenim Südwesten Sachsens bislang bei 29 Menschen eine Mutation des Coronavirus festgestellt.

06:57 Uhr | Normale Lage an Grenzen erwartet

Die Bundespolizei rechnet heute nicht mehr mit Staus an den deutsch-tschechischen Grenzübergängen an der A17 und B174 in Reitzenhain. Der Verkehr fließt, die Lage hat sich normalisiert, sagte ein Sprecher. Die Rückstaus in den vergangenen Tagen seien nicht aufgrund der Kontrollen an sich zustande gekommen, sondern weil Reisende die benötigten Corona-Tests vor Ort gemacht hätten. Beeinträchtigungen könnte es heute in Reitzenhain eventuell wegen des Winterwetters und Neuschnees geben.

Es scheint so, als ob Reisende nun besser auf die Einreisevorgaben vorbereitet wären.

Sprecher der Bundespolizei Pirna

06:32 Uhr | Lockerungen in Landkreisen Meißen und Zwickau

Im Landkreis Meißen gilt seit Mitternacht keine nächtliche Ausgangssperre mehr. Auch die 15-Kilometer-Beschränkung wurde vom Landkreis aufgehoben, denn der Inzidenzwert liegt seit mehreren Tagen bei 60. Auch in Zwickau gelten seit heute Lockerungen.

Dagegen musste der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge seine Lockerungen wieder straffen. Seit heute gilt dort wieder die 15 Kilometer-Beschränkung und die nächtliche Ausgangssperre. Grund ist der erneute Anstieg der Corona-Zahlen im Landkreis. Der aktuelle Inzidenz-Wert liegt bei 107 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

05:49 Uhr | Fast alle Grundschüler zurück in Klassenräumen

In Sachsen schicken die meisten Eltern ihr Kind nach der Wiedereröffnung der Grundschulen zum Unterricht. Nur 3,7 Prozent der Eltern haben ihre Kinder coronabedingt oder aus anderen Gründen abgemeldet, sagte ein Sprecher des Landesamts für Schule und Bildung. Nach rund zwei Monaten Lockdown hatte am Montag der Unterricht für 151.000 Grundschüler begonnen.

Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hatte angekündigt, den Inzidenzwert im Auge zu behalten. Steige er über 100 würden Schulen und Kitas wieder geschlossen.

05:42 Uhr | Im Lockdown steigt Nachfrage nach Hunden rasant

Die Nachfrage nach Hunden ist während der Corona-Pandemie um rund 20 Prozent gestiegen, bestätigen Hundezuchtverbände. Züchter in Sachsen bekommen täglich viele Anfragen von Interessierten. Das bereitet Tierpflegerin Eva Warmschmidt vom Tierheim Chemnitz große Sorge. Denn irgendwann sei die Pandemie vorbei und was dann mit den Tieren passiere, ist unklar. Bereits jetzt würden vermehrt junge Hunde abgegeben oder im Internet angeboten, die als Welpen während des ersten Lockdowns angeschafft wurden, sagte Warmschmidt. Auch der illegale Welpenhandel im Netz sei problematisch.

05:31 Uhr | Kleiner Grenzverkehr zu Tschechien geht weiter

Trotz verschärfter Einreiseregeln geht der kleine Grenzverkehr an der tschechischen Grenze weiter. Menschen kaufen weiterhin Zigaretten stangenweise und ignorieren die Regeln "vorsätzlich", urteilt die Bundespolizei. Der MDR Sachsenspiegel hat die Situation beobachtet.

05:00 Uhr | Kein politischer Aschermittwoch der Union in Bautzen

Die sächsische Union lässt ihren politischen Aschermittwoch wegen der Corona-Pandemie ausfallen. "Gemäß dem christlich-jüdischen Leitbild setze ich mich für eine solidarische Gesellschaft ein, dies verpflichtet mich, meine Nächsten nach allen Möglichkeiten zu schützen", begründete der Landtagsabgeordnete Marko Schiemann die Absage. Er organisiert jedes Jahr die zentrale Veranstaltung der CDU zum Aschermittwoch in Bautzen. Schiemann war aber optimistisch, dass es 2022 eine Neuauflage gibt.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp/Reuters

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.02.2021 | ab 06:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 17.02.2021 | 19:00 Uhr

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