Meldungen am Mittwoch Corona-Ticker Sachsen am 24.03.: Neuinfektionen in Sachsen steigen rasant

Täglich halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Frau beim Corona-Test
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Meldungen des Folgetages

20:06 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir den Ticker zu Corona-Themen aus Sachsen für heute. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend, danke fürs Lesen. Wir sind am Donnerstag an gleicher Stelle für Sie da. Bleiben Sie gesund!

19:56 Uhr | Landkreis Bautzen behält Corona-Regeln vorerst bei

Der Landkreis Bautzen wird seine Corona-Regeln in dieser Woche zunächst nicht ändern. Derzeit plane der Freistaat aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse eine neue Corona-Schutz-Verordnung, die in der kommenden Woche in Kraft treten soll, so das Landratsamt. Dieser neue rechtliche Rahmen solle vorerst abgewartet werden.

Auch in Bezug auf das Traditionelle Osterreiten wolle man sich an den Beschlüssen des Freistaates orientieren, hieß es. Man gehe nach Rücksprache mit der Landesregierung davon aus, dass auch in der neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates kein Verbot des Osterreitens enthalten sein werden und sehe aktuell keinen Anlass für ein Verbot. In der kommenden Woche werde anhand der dann geltenden Rechts- und Infektionslage eine abschließende Bewertung gemeinsam mit den Vertretern der Osterreiter vorgenommen, hieß es.

19:21 Uhr | Wie weiter in der Regionalliga?

Eine Tendenz zum Abbruch und den Wunsch nach Planungssicherheit - so nahm NOFV-Präsident Hermann Winkler die jüngsten Gespräche mit den Vereinen der Fußball-Regionalliga wahr. Am Mittwochabend gibt es eine Tagung der Vereine.

18:52 Uhr | Gemischte Reaktionen auf neue Regeln zur Schulöffnung

Nach den Osterferien sollen Schulen in Sachsen inzidenzunabhängig öffnen dürfen. Das heißt, weg vom Inzidenzwert hin zu mehr Tests - das ist die Strategie. Ob das der richtige Weg ist, darüber sind sich die verschiedenen Interessenvertretungen von Schülern und Lehrern uneins.

18:06 Uhr | Neuinfektionen in Sachsen steigen rasant

Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen sind seit gestern sprunghaft gestiegen. Die Landkreise und kreisfreien Städte meldeten am Mittwoch 1.817 neue Fälle. Das sind 706 mehr als am Vortag und rund 800 mehr als vergangenen Mittwoch. Der Landkreis Zwickau meldete dabei mit 246 die meisten neuen Infektionen innerhalb von 24 Stunden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in fast allen sächsischen Landkreisen über 100, in vier Landkreisen über 200. Im Vogtlandkreis ist der Wert mit 403 am höchsten, in der Stadt Leipzig mit 83 am niedrigsten. Die Inzidenz im gesamten Freistaat ist seit gestern leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete am Mittwoch eine Inzidenz von 155, gestern lag diese bei 156.

17:42 Uhr | Reaktionen zum Hin und Her der Osterruhe

Die Osterruhetage wurden wieder aufgehoben. Dazu gab es ein dickes Sorry von der Bundeskanzlerin. Wie sehr hat dieses Hin und Her die Menschen beschäftigt? Die Reaktionen aus Sachsen.

17:23 Uhr | Turbulente Landtagssitzung

Während die sächsischen Landtagsabgeordneten im Plenarsaal über die Corona-Pandemie diskutieren, überschlagen sich jenseits der Landtagsdebatte die Ereignisse. Protokoll eines turbulenten Tages im Sächsischen Landtag.

17:01 Uhr | Flughafen Leipzig/Halle nimmt Passagierverkehr wieder auf

Nach über vier Monaten Zwangspause nimmt der Flughafen Leipzig/Halle den regulären Passagierverkehr wieder auf. Die erste Maschine seit Mitte November hebt am Donnerstag nach Hurghada in Ägypten ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele seien dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommendem Montag Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Unterdessen lässt die Bundesregierung prüfen, ob Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland wegen der Corona-Pandemie vorübergehend unterbunden werden können. Es gebe einen entsprechenden Prüfauftrag, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwochnachmittag in Berlin.

16:51 Uhr | Lehrer fordern konsequentes Umsetzen der Testpflicht

Der Lehrerverband hat das Zutrittsverbot an Schulen für Ungetestete begrüßt und zugleich ein konsequentes Umsetzen der Corona-Testpflicht an den Schulen gefordert. Verpflichtende Tests für Schüler und Beschäftigte seien ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Präsenzunterricht, erklärte der Verband. Die Testpflicht müsste nun auf alle Schularten und Schüler ausgeweitet werden.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hatte am Dienstag verkündet, dass Lehrer und Schüler künftig zweimal pro Woche getestet werden sollen. Bei der Bildungsgewerkschaft GEW stieß die geplante Regelung auf Zustimmung. Die GEW kritisierte aber zugleich, dass Schulen und Kitas künftig auch bei Inzidenzen über 100 öffnen dürfen und forderte ein Festhalten an der Notbremse.

16:33 Uhr | Friseure leiden unter Hin und Her bei Corona-Osterruhe

Den Friseuren in Sachsen hat das Wirrwarr um die Corona-Osterruhe viel zusätzliche Arbeit beschert. Sämtliche Termine für Gründonnerstag und Karsamstag seien nach der Ankündigung am Dienstag zunächst abgesagt worden, nun müsse wieder umgeplant werden, teilten die Friseurinnungen Dresden und Chemnitz am Mittwoch mit. "Plötzlich heißt es: April, April, Rolle rückwärts. Das ist ein Drama", sagte der Obermeister der Friseurinnung Chemnitz, Jörn Lüdecke. Seine Branche sei natürlich froh, dass die Osterruhe nicht kommt, aber ein wenig mehr Verlässlichkeit wünsche er sich doch.

Ein Leipziger Friseursalon
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16:11 Uhr | Impfkampagne im Vogtland nimmt Fahrt auf

Im Vogtlandkreis können 117 Vertragsärzte ab sofort mit den Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. Sie sind mit insgesamt rund 24.000 Impfdosen beliefert worden, wie das sächsische Gesundheitsministerium mitteilte. Jede teilnehmende Arztpraxis habe in der Regel zwischen 100 und 400 Dosen des Impfstoffes Astrazeneca bestellt. Die Einbindung der Praxen sei Teil der Schwerpunkt-Impfkampagne im Vogtland.

Hintergrund ist die verschärfte Infektionslage. Der Bund hatte mit der Änderung der Impfverordnung den Weg frei gemacht für ein Impfen ohne Priorisierung in Hotspot-Gebieten. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner des Vogtlandes ab 18 Jahren ist seitdem zur Impfung berechtigt.

15:31 Uhr | Sächsische Schweiz muss Lockerungen zurück nehmen

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge muss Lockerungen wie Click & Meet und Öffnungen von Kultureinrichtungen zurücknehmen. Das teilte der Kreis am Mittwochnachmittag mit. Landrat Michael Geisler hatte noch am Dienstag angekündigt, die eigentlich fällige Rücknahme der Lockerungen auszusetzen, um ständige Regeländerungen zu vermeiden. "Nach der heutigen Videokonferenz der Landräte mit dem Ministerpräsidenten ist klar, dass dieser Ansatz nicht möglich ist und die aktuell geltende sächsische Corona-Schutzverordnung anzuwenden ist", hieß aus dem Landratsamt.

Der Landkreis hat seit mehreren Tagen den kritischen Inzidenzwert von 100 überschritten. Die sächsische Corona-Schutzverordnung sieht in diesem Fall vor, dass Regelverschärfungen im Bezug auf Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum erlassen werden. Gleichzeitig müssen alle Lockerungen im Landkreis aufgehoben werden. Dazu zählen Click & Meet im Einzel- und Großhandel, die Öffnung von weiteren körpernahen Dienstleistungen, wie z. B. Kosmetik- und Tattoostudios, und der Besuch von Zoos und Museen.

15:06 Uhr | Sächsisches Handwerk begrüßt Rücknahme der Osterruhe

Das Handwerk in Sachsen hat die Rücknahme der geplanten Corona-Osterruhe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Erleichterung aufgenommen. Die Entscheidung sei nicht nur übereilt und völlig undurchdacht gewesen, betonte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Roland Ermer, am Mittwoch. "Sie hätte diesem Land in dieser komplizierten Situation letztlich mehr Schaden als Nutzen zugefügt." Dass die Bundeskanzlerin Verantwortung übernommen habe, verdiene Respekt.

14:13 Uhr | Rettungshubschrauber unterstützt Krankenhäuser in Hotspots

Mit der zweiten Corona-Welle brauchten die Oberlausitzer Krankenhäuser zusätzliche Transportkapazitäten. Ein Rettungshubschrauber, der dafür in Bautzen stationiert wurde, soll nun im nächsten Hotspot eingesetzt werden.

13:51 Uhr | Knapp 30.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Polen

In Polen hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals der Marke von 30.000 genähert. Innerhalb von 24 Stunden kamen seit Dienstag 29.978 neue Fälle hinzu, wie das polnische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Zeitraum starben 575 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Der bisherige Rekordwert war mit 27.875 Fällen Anfang November erreicht worden.

Ministerpräsident Mateusz Morawiecki kündigte an, er werde am Donnerstag weitere Restriktionen verkünden. Diese sollen dann auch über die Osterfeiertage gelten. Die Bundesregierung will Polen ab Sonntag wegen stark steigender Infektionszahlen als Hochinzidenzgebiet einstufen. Die Einreise ist dann nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt.

13:08 Uhr | Oper Leipzig sagt Premiere ab - bestellte Schnelltests nicht geliefert

Die Oper Leipzig hat aus Sicherheitsgründen die für den 28. März geplante Premiere der Inszenierung "Norma" von Vincenzo Bellini abgesagt. Proben und Vorstellungen könnten derzeit nicht genügend medizinisch abgesichert werden, teilte das Theater mit. Es fehlten Corona-Schnelltests, die zum Schutz von Ensemble, Gästen und Beschäftigten bestellt, aber nicht geliefert wurden. Das gefährde die weitere Einhaltung der strikten Hygieneregeln. "Angesichts der akuten Situation müssen wir besonders vorsichtig sein", sagte Intendant Ulf Schirmer. "Ich riskiere ohne ausreichende Schnelltests keine gemeinsamen Bühnenproben mehr."

12:39 Uhr | Kretschmer stellt sich hinter Kanzlerin bei gestoppten Oster-Ruhetagen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer heutigen Entscheidung gestärkt, die erst in der Nacht zum Dienstag beschlossene Osterruhe zu stoppen. Die Verantwortung für die Bund-Länder-Entscheidung zu sogenannten Ruhetagen über das Osterwochenende "tragen wir alle", sagte der CDU-Politiker.

Ich finde, sie (die Bundeskanzlerin, Anmerkung der Redaktion) muss dafür nicht die Verantwortung übernehmen. Diese Entscheidung ist von 16 Ministerpräsidenten und der Bundesregierung gemeinsam getroffen worden.

Michael Kretschmer Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Merkel hatte in einer Telefonrunde mit den Ministerpräsidenten die am Montag gemeinsam beschlossene Regelung zurückgenommen. Zuvor gab es heftige Kritik aus der Wirtschaft, der Bevölkerung und der Opposition.

11:20 Uhr | Klepsch: Kultur und Tourismus durchleben "Zeit der Lähmung"

Kultur und Tourismus in Sachsen erleben nach den Worten der zuständigen Ministerin Barbara Klepsch in der Corona-Pandemie eine "Zeit der Lähmung". Die CDU-Politikerin erklärte, die Branchen "schauten mit einer Mischung aus Sorge und Aufbruchstimmung in die Zukunft". Als Kulturreiseland habe der Freistaat gute Chancen, nach der Krise neue Zielgruppen zu begeistern. Aufgabe der Politik sei es nun, gemeinsam mit den Akteuren den Neustart nach der Krise zu ermöglichen.

11:14 Uhr | Agentur: Kanzlerin stoppt Osterruhe

Kanzlerin Angela Merkel hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. Das teilte Merkel am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

11:13 Uhr | Handwerkskammer Dresden wirbt online um Auszubildende

Die Handwerkskammer Dresden lädt heute zum "Zukunftstag Handwerk" ein. In der Online-Veranstaltungsreihe können sich Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Berufslandschaft im Handwerk verschaffen und die Chance zu einem persönlichen Gespräch mit Experten aus der Praxis nutzen. Der "Zukunftstag Handwerk" findet von 13 bis 18 Uhr statt. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dresden sind derzeit über 800 Lehrstellen- und rund 530 Praktikumsangebote von Handwerksfirmen aus den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie aus Dresden verzeichnet.

11:01 Uhr | Köpping: Viele Menschen ertragen Corona-Maßnahmen nicht mehr

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping sieht die Nerven der Bevölkerung in der Corona-Pandemie inzwischen überstrapaziert. In Reaktionen auf die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern hätten viele die Meinung vertreten, die Maßnahmen nicht länger zu ertragen, sagte Köpping im Landtag. Auf der anderen Seite gebe es aber auch Zustimmung. Die SPD-Politikerin räumte ein, dass viele Fragen im Zusammenhang mit dem Lockdown und den Maßnahmen zu Ostern noch offen seien. Es gelte beispielsweise zu klären, wie man mit Firmen an den Ruhetagen umgehe.

10:51 Uhr | OVG: Babyfachmärkte dürfen trotz Corona-Beschränkung öffnen

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) erlaubt die Öffnung von Babyfachmärkten. Die entsprechende Passage zur Schließung der Märkte in der Corona-Schutzverordnung sei vorläufig außer Kraft gesetzt worden, teilte das Gericht mit. Die Richter folgten dem Antrag der Inhaberin eines Babyfachmarktes. Der zuständige Senat des Gerichts mahnt ein Gleichbehandlungsgebot an und verweist darauf, dass Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung öffnen dürfen.

Mit der Herausnahme der Babyfachmärkte aus den zur Öffnung befugten Geschäften hat der Verordnungsgeber die von ihm selbst angelegten Maßstäbe missachtet. Dem Regelungskonzept zur beschränkten Öffnung von Geschäften liegt die Überlegung zugrunde, dass die Kundenströme für von jedem Bürger nachgefragte Produkte entzerrt werden sollen, indem neben den Vollsortimentern auch die Öffnung der entsprechenden Fachgeschäfte (Lebensmittelhandel, Getränkeversorgung, Drogerien) erlaubt wird. Gemessen an diesen Grundsätzen ist die Öffnung von Babyfachmärkten zwingend, da sie der Befriedigung eines speziellen unabweisbaren Bedarfs dienen, vergleichbar etwa zu Sanitätshäusern.

Sächsisches Oberverwaltungsgericht

Der Beschluss im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes ist nach Angaben des OVG unanfechtbar.

10:28 Uhr | Limbach-Oberfrohna startet Impfungen für Senioren in Stadthalle

In Limbach-Oberfrohna kann ab heute in der Stadthalle geimpft werden. Damit soll die Zeit überbrückt werden, bis Hausärzte die Immunisierungen durchführen können. Geimpft werden zunächst Menschen aus der Prioritätsgruppe 1 und 2. Die Terminvergabe übernimmt die Stadtverwaltung.

Oberbürgermeister Jesko Vogel sagte: "Ich freue mich, dass wir ein mobiles Impfteam hier in der Stadthalle haben, mit denen wir in einem ersten Schritt die noch übrig gebliebenen Ü-80 jährigen impfen können, die eine Impfung möchten." Sie werden von der Stadt eingeladen. Wie es hieß, sind täglich bis zu 180 Impfungen möglich.

10:01 Uhr | DGB Sachsen will Lohnfortzahlung für "Oster-Ruhetage"

Der DGB Sachsen hat im Zusammenhang mit der vom Kabinett beschlossenen "Osterruhe" Lohnfortzahlungen für die beiden arbeitsfreien Tage verlangt. Diese müssten für alle Beschäftigten sichergestellt werden, auch für Grenzgänger aus den Nachbarländern, sagte Vorsitzender Markus Schlimbach. Es müsse auch geklärt werden, wie Beschäftigte in systemrelevanten Branchen, die über Ostern arbeiten, zusätzlich entlohnt werden.

Schlimbach sieht Bund und Länder zudem in der Pflicht, für ausreichend Testkapazitäten zu sorgen. Aber auch Unternehmen müssten Verantwortung übernehmen und die Kosten für die Tests tragen.

09:18 Uhr | Corona-Schnelltests ab heute bei Leipziger Sportverein möglich

Der SC DHfK Leipzig eröffnet heute ein Corona-Testzentrum am Sportforum, dem Hauptsitz des Vereins. Die kostenlosen Schnelltests sind montags bis freitags von 9 bis16 Uhr möglich. An den zehn Teststellen können die vom DRK ausgebildeten Helfer bis zu 50 Menschen pro Stunde testen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Für den persönlichen Schutz und zum Schutz des Umfeldes sind die Leipzigerinnen und Leipziger aufgefordert, sich ein Mal pro Woche mit einem Schnelltest testen zu lassen. Im Falle eines positiven Ergebnisse muss noch ein PCR-Test im Labor erfolgen.

09:08 Uhr | 600 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Pädagogen verweigern in der Oberlausitz Selbsttests

Schülerinnen und Schüler in der Oberlausitz dürfen die Schulen weiter nur betreten, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Das hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht entschieden. Es lehnte damit mehrere Eilanträge gegen das Zutrittsverbot ab. Die Richter erklärten, die Maßnahme sei verhältnismäßig, weil es keine andere Möglichkeit zum Verhindern von Ansteckungen in den Schulen gebe, die genauso wirksam wäre. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit werde ebenfalls nicht verletzt. Die Testpflicht gilt für alle Schüler ab der 5. Klasse und für Lehrkräfte.

Wie das Landesamt für Schule und Bildung in Bautzen mitteilte, haben mehr als 600 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrkräfte solch einen Selbsttest bislang verweigert.

08:56 Uhr | Keine Einschränkungen im Bahnverkehr über Ostern bei Verkehrsverbund Oberelbe

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) plant über die Osterfeiertage keine Einschränkungen im Eisenbahnverkehr. Ein Sprecher sagte MDR SACHSEN, der saisonale Ausflugsverkehr starte ebenfalls wie angekündigt. Lediglich grenzüberschreitend nach Tschechien und Polen fahre vorerst nichts. Der VVO geht davon aus, dass die Menschen bei schönem Wetter auch Ausflüge unternehmen werden. Deshalb sei es kontraproduktiv, den Fahrplan auszudünnen und weniger Platz in den Zügen anzubieten.

Der regionale Busverkehr in den Kreisen Bautzen und Görlitz werde am Gründonnerstag nach Ferienfahrplan laufen. Für Dresden sowie die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge laufe die Abstimmung. Mit einem Ergebnis sei im Laufe des Tages zu rechnen. Aus dem Verkehrsverbund Mittelsachsen hieß es, Züge werden nach Fahrplan fahren. Mit den Busunternehmen liefen noch Abstimmungen.

08:33 Uhr | Hautveränderungen können Zeichen für Covid-19 sein - bei manchen Patienten das einzige

Studien belegen, dass Hautveränderungen ein Zeichen für eine Corona-Infektion sein können. Ein britisches Forschungsteam zeigt, 17 Prozent der infizierten Menschen in der Studie berichteten von Hautveränderungen als erstem Symptom und 21 Prozent sogar als einzigem sichtbaren Hinweis auf die Infektion.

08:20 Uhr | DRK bietet schnellen Überblick über Impftermine - aber kaum etwas frei

Das DRK Sachsen bietet Impfwilligen ab sofort einen schnellen Überblick über freie Termine in den Impfzentren an. So können sich Impfberechtigte über die Verfügbarkeit von Terminen innerhalb der 13 kommenden Tage informieren. Bisher war der Überblick über Termine nur nach Anmelden und Einloggen im Portal oder telefonisch möglich. Stand 8:15 Uhr waren bis 6. April lediglich sieben Termine verteilt auf fünf Impfzentren frei.

08:05 Uhr | Ausblick: Kretschmer stellt den Sachsen nach Ostern mehr Aktivitäten in Aussicht

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer appelliert an die Vernunft der Sachsen, über die Ostertage Kontakte möglichst zu vermeiden. Für die Zeit nach Ostern stellte der CDU-Politiker am Morgen im Sachsenradio wieder mehr Aktivitäten in Aussicht - begleitet von einer Teststrategie.

07:22 Uhr | Dresdner Elterninitiative fordert sofortige Schließung von Kitas und Schulen

Eltern von Dresdner Kita- und Schulkindern fordern die sofortige Schließung aller Bildungseinrichtungen, bis die Inzidenz deutlich unter 100 gesunken ist. Einen offenen Brief mit den Forderungen haben die Initatoren gestern an Ministerpräsident Michael Kretschmer übergeben. In dem Schreiben werden unter anderem umfassende Tests als Grundlage für jeden Öffnungsschritt gefordert. Alles andere sei unverantwortlich, so die Eltern. Außerdem fordern die Unterzeichner, dass die Maskenpflicht auch während des Unterrichts eingeführt wird.

07:16 Uhr | Neue Schnelltest-Zentren der AWO im Dresdner Osten

Im Dresdner Osten werden zwei große Anlaufstellen für kostenfreie Corona-Schnelltests geschaffen. Die Einrichtung im AWO Seniorenzentrum in Großzschachwitz ist nach Angaben der Betreiber sofort nutzbar. Das zweite Testzentrum wird in Prohlis vorbereitet, ebenfalls in einem AWO Senioren- und Pflegeheim. Hier werden ab dem 6. April, also nach Ostern, kostenlose Schnelltests angeboten. In beiden Häusern ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, teilt die Arbeiterwohlfahrt mit.

07:05 Uhr | Wissenschaftler stimmen Oster-Lockdown zu

Die von Bund und Ländern vereinbarte Corona-Notbremse trifft bei Wissenschaftlern auf Zustimmung. Der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz sagte dem MDR, die neue Variante sei ansteckender und länger infektiös. Auf diese neuen Parameter müsse man reagieren. Der Virologe Uwe Liebert erklärte, die Politik müsse alles daran setzen, die Impfungen voranzutreiben. Bis dahin bleibe nur, die Kontakte zu reduzieren. Für Sachsens Ärztepräsident Erik Bodendieck ist die Notbremse eine Folge der Versäumnisse wie fehlende Tests und Mängel bei der Digitalisierung

06:05 Uhr | Rathauschefs aus Leipziger Region tragen Kritik der Eltern heute nach Dresden

Etwa 30 Stadtoberhäupter aus dem Landkreis Nordsachsen machen sich heute für Eltern und deren Kinder stark. Die Rathauschefs - darunter aus Eilenburg, Schkeuditz und Delitzsch - treffen in Dresden Ministerpräsident Michael Kretschmer. Sie sollen ihm am Landtag die vielen Kinderschuhe zeigen, welche besorgte Eltern vor Rathäuser und Landratsämter gelegt haben - als Protestbotschaft für geschlossene Kitas und Schulen. Mit dabei ist heute auch die Oberbürgermeisterin von Torgau, Romina Barth. Sie wolle dem Regierungschef auch die Stimmung in der Bevölkerung vermitteln, sagte sie MDR SACHSEN. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterstützten Kinder und Eltern und verstünden die psychische Belastung, die von ihnen abgefordert wird. "Kinder sind unsere Zukunft. Das ist jetzt das Wichtigste, was in unserem Herzen schlägt", sagte Barth.

05:50 Uhr | Ostbeauftragter der Bundesregierung sorgt mit Medienkritik für Twitter-Diskussion

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung und CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis Zwickau, Marko Wanderwitz, ist scheinbar mit der Berichterstattung über die Ergebnisse der jüngsten Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Lage so unzufrieden, dass er sich zu einem Tweet hinreißen ließ. Kritik an den Beschlüssen findet Wanderwitz unangemessen und schrieb: "Faszinierend, wie viele Journalisten offenbar der Meinung sind, sie seien die besseren Politiker...". Das blieb allerdings nicht unwidersprochen. Mit seiner Medienschelte löste der Christdemokrat eine Diskussion auf Twitter aus, die den ganzen Tag andauerte. Teilnehmer werfen dem Politiker unter anderem Arroganz vor.

05:45 Uhr | Hotels und Gastronomie bleiben zu - Modellversuche sollen starten

Hotels und Gastronomie bleiben weiter geschlossen. Hier ist nicht mit Lockerungen zu rechnen. Das erklärten Ministerpräsident Michael Kretschmer und Sozialministerin Petra Köpping am Dienstag. Sie verwiesen jedoch auf Modellversuche zur schrittweisen Öffnung in Augustusburg und Oberwiesenthal, die trotz steigender Inzidenzen starten dürfen. Sie sollen wissenschaftlich begleitet werden und Aufschluss darüber geben, wie weitere Öffnungen sinnvoll durchgeführt werden können. Dafür hat das Kabinett laut Sozialministerin am Dienstag grünes Licht gegeben: "Die Projekte sind gut vorbereitet und durchdacht", ein Modellversuch in Leipzig sei noch in Abstimmung.

05:20 Uhr | Kretschmer will Präsenz-Gottesdienste nicht verbieten

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat klargestellt, dass sein Land den Kirchen zu Ostern Präsenz-Gottesdienste wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen nicht verbietet. In den ARD-"Tagesthemen" sagte der CDU-Politiker am Dienstag: "Wir sollten das nicht vorgeben als Politik." Er habe keinen Zweifel daran, "dass die Kirchen, die Religionsgemeinschaften, einen klugen und verantwortungsvollen Weg finden werden."

Nach dem Bund-Länder-Beschluss sind Religionsgemeinschaften gebeten, Versammlungen über Ostern nur virtuell abzuhalten. Die katholische und die evangelische Kirche wollen aber nicht ohne Weiteres auf Präsenzgottesdienste verzichten. Man sei von der Bitte überrascht worden, hatten die Deutschen Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland mitgeteilt.

05:00 Uhr | Sachsen will Schulbetrieb ab 12. April ermöglichen

Sachsen will die Schulen ab dem 12. April wieder öffnen. Die Bedingungen für Präsenzunterricht werden derzeit diskutiert, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei einer Videokonferenz der Regierung am Dienstagabend. Dabei sollen die für Lehrer und Schüler aller Schularten zwei Mal in der Woche vorgesehenen Tests helfen. Die sind aber noch gar nicht da. "An der Beschaffung arbeiten wir", kündigte Piwarz an. 1,2 Millionen Tests seien nötig. Piwarz sprach von einer Übergangslösung, bis man beim Impfen weiter und die Schulen dadurch sicher seien.

Impfstoff werde wohl bis Mai "nicht so zur Verfügung stehen wie wir es brauchen", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp/Reuters

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.03.2021 | ab 07:00 Uhr in den Nachrichten

MDR SACHSENSPIEGEL | 24.03.2021 | 19:00 Uhr

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