Meldungen am Montag Corona-Ticker Sachsen am 25.01.: Polizei kontrolliert verstärkt im Grenzgebiet

Von Montag bis Sonntag halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Ein Polizist signalisiert einem Lkw-Fahrer anzuhalten. Die Polizei kontrolliert im Landkreis Görlitz in Grenznähe das Einhalten der Corona-Schutzverordnung.
Bildrechte: Polizeidirektion Görlitz

Meldenungen des Folgetages

21:45 Uhr | Tickerende

Wir beenden den Ticker zu Corona-Themen in Sachsen an dieser Stelle und sind ab morgen früh wieder mit aktuellen Informationen für Sie da.

21:23 Uhr | Leipzig schickt Mitarbeiter ins Homeoffice

Die Stadt Leipzig sieht Fortschritte bei der Homeoffice-Ausstattung. Mehr als jeder zweite heimarbeitsfähige Arbeitsplatz in der Verwaltung verfügt nach Angaben der Stadt über eine entsprechende technische Ausstattung. Damit können rund 2.000 Mitarbeiter ins Homeoffice gehen. Die Arbeit daheim werde dringend empfohlen, heißt es weiter in einer Mitteilung. Ob im Homeoffice gearbeitet werde, werde aber nicht zentral angeordnet, sondern in den Ämtern durch die Vorgesetzten entschieden.

Bei der Leipziger Stadtverwaltung sind rund 8.600 Frauen und Männer beschäftigt. 3.300 von ihnen müssen ihren Dienst vor Ort erledigen, etwa bei der Feuerwehr, auf dem Friedhof, im Ordnungsdienst oder in Kitas. 1.700 weitere Beschäftigte werden ebenfalls nicht als homeofficefähig eingestuft, weil sie beispielsweise mit sensiblen Daten arbeiten.

20:28 Uhr | Durchwachsene Impfbereitschaft

Die Corona-Schutzimpfungen kommen langsam in Gang. In der Chemnitzer Alexa-Seniorenresidenz sind die Impfteams zum zweiten Mal da. Etwa die Hälfte des Personals lässt sich impfen.

19:49 Uhr | Vogelhochzeit mit Corona-Auflagen

Am 25. Januar feiern die Kinder in der sorbischen Lausitz traditionell Vogelhochzeit. Das ist vor allem in den Kindergärten ein großes Fest. Doch in diesem Jahr muss es coronabedingt ausfallen. Gefeiert wurde trotzdem - ein bisschen.

19:11 Uhr | Neuinfektionen gehen weiter zurück

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht in Sachsen weiter zurück. Die Gesundheitsämter meldeten bis zum Abend 537 neue Fälle. Das ist der niedrigste Wert innerhalb der vergangenen zwei Wochen. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist rückläufig. Der Wert für ganz Sachsen liegt derzeit bei 183. Am Donnerstag hatte er die 200er-Marke noch überschritten.

18:36 Uhr | Keine weiteren Fälle mit Coronavirus-Mutationen

Die als hochansteckend geltende südafrikanische Coronavirus-Variante scheint sich in Leipzig nicht weiter verbreitet zu haben. Bis heute seien keine neuen Fälle bekannt geworden, teilte die Stadt mit. Damit bleibe es vorerst bei acht Infektionen.

Die Leipziger Uniklinik hatte die südafrikanische Corona-Mutation Mitte vergangener Woche bei einer Patientin zufällig während eines Routinescreenings festgestellt. Die Patientin zeigte keine Symptome und war wegen eines Notfalls in dem Krankenhaus behandelt worden. Am Freitag informierte dann die Stadt über acht weitere Infektionen.

18:07 Uhr | Dynamo-Trainer Kauczinski krank

Erst seit wenigen Tagen ist Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski nach seiner Corona-Infektion wieder bei der Mannschaft. Nun gibt es erneut Grund zur Sorge, nachdem er sich am Montag aufgrund von Unwohlsein und Übelkeit ins Universitätsklinikum begeben hat.

17:52 Uhr | Chemnitzer Friedenspreis wird im September verliehen

Die Festveranstaltung zum Chemnitzer Friedenspreis soll in diesem Jahr am 1. September steigen. Das hat der zuständige Bürgerverein "Für Chemnitz" mitgeteilt. Demnach ist es angesichts der Corona-Pandemie unmöglich, die Ehrung wie gehabt am 4. März vorzunehmen. Eine virtuelle Veranstaltung komme ebenfalls nicht in Betracht. Dabei gingen zu viele emotionale Momente verloren. Man hoffe nun, dass sich die Situation bis zum Herbst stabilisiere.

Der Friedenspreis wird üblicherweise am Vorabend des 5. März vergeben - dem Tag der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg.

17:14 Uhr | Scharfe Kritik am sächsischen Haushaltsentwurf

Der Haushaltsentwurf der sächsischen Staatsregierung für 2021/22 ist bei einer öffentlichen Anhörung im Landtag scharf kritisiert worden. Nach Ansicht des Landesrechnungshof-Präsidenten, Karl-Heinz Binus, ist der Entwurf im Wesentlichen von Krediten geprägt. Die gegenwärtige Situation gebiete eine kritische Überprüfung aller Vorhaben. Auch Andre Jacob vom sächsischen Landkreistag wies auf eine drohende Finanzierungslücke hin. Jetzt müsse mit der Diskussion begonnen werden, was Sachsen sich künftig noch leisten könne und wolle.

Der Entwurf mit einem Etat von insgesamt 43 Milliarden Euro wird noch im Landtag beraten und soll im Mai verabschiedet werden.

16:57 Uhr | Arbeitsrechtler erklärt neue Homeoffice-Verordnung

Ab dem 27. Januar hat der Arbeitgeber die Pflicht Homeoffice anzubieten. Was heißt das in der Praxis? Was sind zwingende Gründe, die gegen das Homeoffice sprechen? Gilt die Verpflichtung zum Homeoffice auch für den Arbeitnehmer oder kann er das Homeoffice-Angebot sogar ablehnen? MDR SACHSEN klärt aktuelle Fragen zum Thema Homeoffice mit dem Dresdner Arbeitsrechtler Silvio Lindemann.

16:40 Uhr | Weniger Besucher in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

Die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein für die Opfer des Nationalsozialismus hat coronabedingt einen deutlichen Besucherrückgang verzeichnet. Wegen der wochenlangen Schließzeiten seien im vergangenen Jahr nur rund 8.500 Besucher gekommen - etwa halb so viel wie im Vorjahr, teilte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten mit. Dennoch bestehe anhaltendes Interesse, hieß es. So seien die angebotenen Führungen teilweise ausgebucht gewesen.

15:55 Uhr | Polizei kontrolliert verstärkt im Grenzgebiet

Die Polizeidirektion Zwickau hat ihre Corona-Kontrollen an den Grenzübergängen zu Tschechien verstärkt. Dabei erhalten die Beamten auch Unterstützung von der Bereitschaftspolizei. Hintergrund ist die Einstufung der Tschechischen Republik als Hochinzidenzgebiet. Wie die Polizei heute mitteilte, wurde am zurückliegenden Wochenende lediglich ein einziger Verstoß registriert. Dabei hatten mehrere Personen ihr Zuhause ohne triftigen Grund verlassen.

Die Kontrollen werden heute und in den kommenden Tagen fortgesetzt.

15:11 Uhr | Impfzentren bleiben vorerst ungenutzt

In Sachsen wird es bis Ende Februar nur vereinzelt Termine für Corona-Schutzimpfungen in den dafür eingerichteten Zentren geben. Das sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Kai Kranich. Grund sind die Lieferengpässe beim Impfstoff.

14:58 Uhr | Glashütter Uhrenwerk stellt Ausbildungswege per Videochat vor

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge startet heute eine Kampagne zur Berufs- und Studienorientierung. Weil Betriebspraktika derzeit ausfallen müssen, stellen sich Untenehmen der Region in den nächsten Wochen über die Videoplattform "Zoom" online vor. Schüler und Schülerinnen, die dieses Angebot nutzen möchten, brauchen einen Laptop oder ein Smartphone und eine stabile Internetverbindung.

Heute um 16 Uhr beginnt den Videochat die Glashütter Uhrenrohwerkefabrik (Gurofa), die Werkplatten und Brücken für mechanische Armbanduhren fertigt. Der Betrieb bietet die Ausbildung zum Mechatroniker und zum Zerspanungsmechaniker an. Ausbilder und Azubis können während des einstündigen Zoommeetings befragt werden. Auch allgemeine Dinge zur Bewerbung werden bei Interesse angesprochen.

14:23 Uhr | Teststation am Grenzübergang Klingenthal geplant

Der Rettungszweckverband Südwestsachsen will kurzfristig eine Corona-Schnellteststation am Grenzübergang Klingenthal errichten. Sie soll tschechischen Berufspendlern ermöglichen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Hintergrund ist die neue sächsische Allgemeinverfügung, wonach Pendler aus Tschechien zwei Mal wöchentlich einen negativen Test vorweisen müssen. Die neue Teststation soll spätestens Mitte kommender Woche in Betrieb gehen.

14:03 Uhr | Landratsamt Bautzen reduziert Corona-Personal

Aufgrund der aktuell niedrigen Zahl der Neuinfektionen will das Landratsamtes Bautzen das Personal im Corona-Team reduzieren. Das teilte die Kreisbehörde mit. Aktuell arbeiten rund 370 Personen in dem Team. 80 Beschäftige aus anderen Ämtern der Verwaltung werden ab der kommenden Woche wieder an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren. Sie könnten jedoch im Bedarfsfall sofort wieder für den Corona-Einsatz aktiviert werden.

13:26 Uhr | Grimma hilft Senioren bei Online-Impfanmeldung

In Grimma sollen Einwohnerinnen und Einwohner über 80 Jahre bei der Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung Hilfe erhalten. Nach Angaben des Oberbürgermeisters Matthias Berger (parteilos) kommen viele Senioren mit der Online-Registrierung nicht zurecht. Deshalb gebe es ab Dienstag eine Koordinierungsstelle, die unter drei Festnetznummern erreichbar sei: 03437/ 94 792 85, 03437/ 98 26 16 und der 03437/ 98 29 646.

Dabei arbeiten laut Berger Stadtverwaltung, Mehrgenerationenhaus, Diakonie und Landschaftspflegeverband Muldenland zusammen. Auch der Lions-Club helfe mit.

13:20 Uhr | Besucherrückgang im Zoo und Schloss Hoyerswerda

Schloss und Zoo Hoyerswerda verzeichneten im Jahr 2020 insgesamt 113.468 Besuche. Wie die Pressesprecherin Stefanie Jürß mitteilte, sind das knapp 27.000 Besucher weniger als 2019. Grund seien die coronabedingten Schließungen. Dadurch konnten der Zoo an 107 Tagen sowie das Schloss und Stadtmuseum an 142 Tagen im vergangenen Jahr nicht besucht werden.

12:32 Uhr | Lieferung von 57 Prozent des erwarteten Biontech/Pfizer-Impfstoffs

Sachsen erhält trotz der Lieferengpässe von Biontech/Pfizer weiter Corona-Impfstoff - allerdings weniger als geplant. Wie das Sozialministerium mitteilte, sollen heute 23.400 Dosen eintreffen. Das entspreche rund 57 Prozent der ursprünglich erwarteten Menge. In den kommenden Wochen werde schrittweise wieder mehr Impfstoff von Biontech/Pfizer geliefert. Zudem sind laut Ministerium für diese Woche 4.800 Impfdosen des US-Pharmakonzerns Moderna angekündigt. Weiterhin seien für Sachsen ab dem 1. Februar 10.800 und ab dem 15. Februar 32.400 Dosen des Moderna-Impfstoffes vorgesehen. Diese seien aber zunächst Risikopatienten in Krankenhäusern vorbehalten. Trotz der Lieferungen könnten derzeit noch keine neuen Termine für Corona-Schutzimpfungen in Sachsen vergeben werden, so das Sozialministerium.

11:56 Uhr | Chef der Impfkommission klärt über Covid-19-Impfung auf

Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz sowie Leiter der Sächsischen Impfkommission, klärt in einem auf Youtube veröffentlichten Video über die Covid-19-Impfung auf. Ziel sei, die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen, so der Infektiologe. Deshalb werden in dem Video unter anderem Hintergründe zur Impfung, mögliche Nebenwirkungen sowie Mythen zum Impfstoff thematisiert.

Grünewald wirbt schon länger dafür, dass sich möglichst viele Leute impfen lassen. Er setzt bei der Förderung der Impfbereitschaft auf Aufklärung statt auf einen Impfzwang. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Chemnitz zeigte diese Strategie bereits Wirkung. Wie Grünwald gegenüber des MDR Sachsenspiegel sagte, wollte sich anfangs nur ein Drittel des Klinikpersonals gegen Covid-19 impfen lassen. Mittlerweile sei die Bereitschaft auf 80 Prozent angestiegen.

11:15 Uhr | Weco-Werk in Freiberg beantragt Kurzarbeit

Die Firma Weco hat für dessen Werk in Freiberg Kurzarbeit beantragt. Nach Angaben des Feuerwerksherstellers sind davon 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

Wir haben durch das erlassene Verkaufsverbot 95 Prozent Verlust gemacht. Bis Mitte Februar sind wir noch damit beschäftigt, die ausgelieferte Ware von den Händlern zurückzuholen.

Oliver Gerstmeier Pressesprecher Weco

Die Firma sei nun auf Hilfen des Bundes angewiesen, damit die Millionenverluste abgefedert und die Arbeitsplätze erhalten werden können. In der 70-jährigen Firmengeschichte habe man noch nie ein solch verlustreiches Jahr erlebt, heißt es aus dem Unternehmen.

10:55 Uhr | Livestream des neuen Bildungsangebots #gernelernen

Mit Ausnahme für die Abschlussjahrgänge bleiben die Schulen in Sachsen vorerst geschlossen. Wer sich abseits des Unterrichts Wissen aneignen will, ist bei dem neuen Bildungsangebot #gernelernen der Kinderuni Leipzig und MDR Wissen gut aufgehoben. Zum Nachschauen auch auf Youtube.

10:35 Uhr | Regionalliga Nordost: Winkler hat Quotientenregel auf der Agenda

Bei der Fortsetzung der Saison in der Regionalliga Nordost denkt der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) in kleinen Schritten. Laut Hermann Winkler, dem Präsidenten des NOFV, ist die Liga in der Thematik von den politischen Entscheidungen abhängig.

Wir versuchen, eine Halbserie zu spielen, um so eine sportliche Lösung zu haben. Dann hat wenigstens einmal jeder gegen jeden gespielt. Die Option Quotientenregel wie im Vorjahr steht mit auf der Agenda.

Hermann Winkler Präsident Nordostdeutscher Fußball-Verband

Zuletzt war ein vom MDR favorisierter Playoff-Modus mit den besten acht Mannschaften nach der Hinrunde ins Spiel gebracht worden. Diesen befürworten auch viele Vereine, der NOFV allerdings nicht. Aktuell sind 13 Spieltage ausgetragen worden, wobei nur neun der 20 Clubs die volle Anzahl der Partien absolviert haben.

10:18 Uhr | Ost-Beauftragter: Hohe Infektionszahlen in AfD-Hochburgen kein Zufall

Die hohen Corona-Fallzahlen in den Hochburgen der AfD sind nach Ansicht des Ost-Beauftragten der Bundsregierung, Marco Wanderwitz (CDU), kein Zufall. Eine mal laute, mal leise Rebellion gegen die Infektionsschutzpolitik behindere unterm Strich die Virusabwehr. In einer Pandemie spielten viele Faktoren eine Rolle. Dazu zähle nicht zuletzt die Haltung der Menschen zu Abstandsregeln und Maskenpflicht. "Wer die Infektionsschutzmaßnahmen ablehnt, wie viele AfD-Anhänger, Reichsbürger und Esoteriker es tun, hilft am Ende bei der Ausbreitung des Virus," so Wanderwitz.

08:59 Uhr | Neue Regeln ab 28. Januar

Bund und Länder haben entschieden: Der Lockdown wird bis 14. Februar verlängert. Viel ändert sich nicht für Sachsen. Ausgangsbeschränkungen, der 15-Kilometer-Radius für den Freizeitbereich und Kontaktbegrenzungen bleiben wie bisher bestehen. Aber ab 28. Januar sollen auch ein paar neue Regeln dazukommen: Statt Alltagsmasken werden beispielsweise OP-Masken oder FFP2-Masken beim Einkaufen und im ÖPNV Pflicht.

08:47 Uhr | Bündnis fordert mehr Hilfe für Arme

Ein Bündnis bestehend aus 36 Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden hat eine höhere Grundsicherung und zusätzliche Corona-Hilfen gefordert. In dem heute veröffentlichten Aufruf heißt es, die Hartz-IV-Regelsätze müssten umgehend auf mindestens 600 Euro pro Monat angehoben werden, damit arme Menschen die gestiegenen Lebenshaltungskosten in der Pandemie noch tragen könnten. Zudem solle der Bund Bedürftigen für die Dauer der Krise einen Zuschlag von 100 Euro zahlen. Das Bündnis kritisierte, die Armen seien in der Corona-Pandemie völlig vergessen worden.

08:30 Uhr | Diakonie fordert besseren Schutz von Kita-Personal

Die Diakonie Sachsen kritisiert den Schutz von Erzieherinnen und Erziehern in der Pandemie als unzureichend. Laut Inga Blickwede, der Kita-Referentin der sächsischen Diakonie, gibt es immer noch keine Gleichstellung von Schule und der Bildungseinrichtung Kita. Sie forderte, bei Tests und der Bereitstellung von Masken nachzubessern. Die sächsische Diakonie drängt außerdem auf eine zügige Impfung des Kita- und Schulpersonals.

07:35 Uhr | MPZ unterstützt bei Lernsax-Problemen

Das Medienpädagogische Zentrum des Landkreises Leipzig (MPZ) unterstützt während der Corona-Pandemie neben Schulen auch Eltern, Schüler und Lehrer im Landkreis. Wie Beate Angermann vom MPZ mitteilte, hilft das Zentrum insbesondere bei Fragen zur Lernplattform Lernsax, mit der im Landkreis hauptsächlich gearbeitet wird.

07:08 Uhr | Die Schattenseiten des Hunde-Booms

Aktuell sind die Kontakte mit Menschen gezwungenermaßen eher selten. Das dürfte auch der Grund dafür sein, warum es immer mehr Hundehalter gibt. Allerdings sorgt die hohe Nachfrage für den illegalen Handel mit Welpen.

06:52 Uhr | Verein "Lebendiger Leben" berät Menschen mit chronischen Krankheiten

2020 haben sich 383 Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten an die sechs Beratungsstellen des Vereins "Lebendiger Leben" im Landkreis Bautzen gewandt. Gerade im Lockdown gibt es für Menschen mit Behinderung zusätzliche Hürden, berichtet Leila Kölbl von der Beratungsstelle in Kamenz.

Was wir ganz häufig hören, sind Schwierigkeiten mit der Maskenpflicht. Das psychisch erkrankte Menschen, die Psychotherapie haben, eine Maske tragen müssen oder dass die Betroffenen auch Einschränkungen haben im Homeschooling. Dass gerade Kinder mit Behinderungen einen ganz anderen Förderungsbedarf benötigen, den die Eltern oft gar nicht leisten können.

Leila Kölbl Mitarbeiterin der Beratungsstelle

06:33 Uhr | Expertin gibt Tipps für die Lockdown-Frisur

Seit mehreren Wochen müssen Friseurläden nun schon geschlossen bleiben. Doch die Haare wachsen trotzdem weiter. Unsere Kolleginnen von MDR SACHSEN haben deshalb eine Friseurin aus Freital besucht, die uns ein paar schnelle und einfache Tipps gegeben hat.

06:17 Uhr | Kanzleramtschef: Mutation wird in Deutschland dominante Form werden

Bundeskanzleramtschef Helge Braun geht davon aus, dass die zuerst in Großbritannien entdeckte Mutation des Coronavirus auch in Deutschland die dominante Form werden wird. Der CDU-Politiker verwies im ARD-Fernsehen auf eine zunehmende Zahl betroffener Patienten in den Krankenhäusern. Die in Großbritannien und anderen Ländern entdeckten Mutationen gelten als deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus.

05:56 Uhr | Kritik an verschärften Einreiseregeln für Berufspendler

Die verschärften deutschen Einreiseregeln für Berufspendler aus Tschechien stoßen im Nachbarland auf Kritik. Laut Jan Triska von der tschechischen Pendlervereinigung wird den grenzüberschreitenden Arbeitskräften und ihren Familien das Leben erschwert. Wer es sich leisten könne, werde sich nach einer neuen Arbeit in Tschechien umsehen. Für viele gehe es um ihre Existenz. Die Unsicherheit sei wahnsinnig groß, sagte Triska.

Seit gestern müssen sich die Grenzgänger bei der Einreise nach Sachsen zweimal pro Woche testen lassen. Hintergrund ist die Einstufung Tschechiens als Hochrisikogebiet. Nach Schätzungen fahren 35.000 bis 60.000 Tschechen regelmäßig zur Arbeit nach Deutschland.

05:44 Uhr | Johanniter bauen ihre Corona-Testkapazitäten aus

In Dresden-Hellerau wird am Vormittag ein neues Corona-Schnelltest-Zentrum eröffnet. Wie die Johanniter mitteilen, befindet es sich im Bürgerzentrum "Waldschänke". Wer sich testen lassen möchte, muss online einen Termin vereinbaren. Außerdem haben die Johanniter ihr Testzentrum in Heidenau erweitert. Hier sind den Angaben zufolge jetzt auch PCR-Tests möglich.

05:30 Uhr | Gesundheitsministerin Köpping gegen Impfpflicht

Die Covid-19-Impfung stößt in einigen Teilen der Bevölkerung auf Skepsis. Deshalb wird immer wieder über eine Impfflicht diskutiert. Thomas Grünewald, Vorsitzender der Sächsischen Impfkommission, und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) halten eine solche Pflicht für undenkbar.

05:18 Uhr | Einzelhändler protestieren erneut

In verschiedenen Städten in Mittelsachsen wollen sich heute Einzelhändler vor ihre Geschäfte stellen und auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Laut der Vorsitzenden des Gewerbevereins Freiberg, Anke Krause, würden sich immer mehr Gewerbetreibende der Aktion anschließen. "Entscheidend ist die Botschaft, die rüberkommt: Nämlich, dass wir nach wie vor eine ungerechte Behandlung des Handels gegenüber anderen Branchen sehen", so Krause.

05:12 Uhr | Kostenlose Schnelltests im Gesundheitsamt Bautzen

Das Gesundheitsamt Bautzen erweitert sein Angebot zu kostenlosen Corona-Schnelltests. Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises können sich dort heute, morgen, Donnerstag und Freitag per Antigen-Test kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen. Das Ergebnis liegt nach etwa einer Viertelstunde vor. Interessenten müssen sich allerdings online anmelden.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.01.2021 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 25.01.2021 | 19:00 Uhr

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