Landesüberblick Inzidenz zu hoch: Leipzig drohen verschärfte Corona-Regeln

Sachsen hat zur Zeit den drittniedrigsten Inzidenzwert bundesweit. Seit gestern gab es 41 bestätigte Neuinfektionen, die meisten in Leipzig und Dresden. Zwei Menschen sind an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben.

Eine Mitarbeiterin des Landkreises Harz untersucht im Testzentrum in der Anne-Frank Grundschule in Halberstadt einen Corona Schnelltest.
Zurzeit liegen 21 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser, 96 auf den Normalstationen. Bildrechte: dpa

Die Inzidenz in Sachsen ist leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wies am Sonnabend die Zahl der Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 6,3 aus. Am Freitag lag der Wert bei 6,7.

Dabei liegt der Wert in Dresden erstmals nach sechs Tagen wieder unter zehn. Sollte dies bis Donnerstag durchgehend so bleiben, würden die seit Sonnabend geltenden Beschränkungen kommendes Wochenende wieder aufgehoben. In Leipzig liegt die Inzidenz den vierten Tag in Folge über zehn. Damit drohen in der Stadt ab Dienstag unter anderem wieder Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht beim Einkaufen, sollte sich der Trend fortsetzen.

Drittniedrigste Inzidenz in Deutschland

Der Freistaat hat aktuell die drittniedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Nur die Nachbarn Sachsen-Anhalt (5,3) und Thüringen (4,8) liegen darunter. Der bundesweite Wert ist gegenüber dem Vortag wieder leicht gestiegen - von 16,5 auf 16,9. Demnach wurden binnen eines Tages 2.400 Neuinfektionen registriert - fast 600 mehr als vor einer Woche.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 31. Juli 2021 | 12:00 Uhr

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