Zeugensuche "Kripo live" kümmert sich um drei Fälle aus Sachsen

Das illegale Autorennen in Dresden wird ein Fall für "Kripo live". In der Sendung am Sonntagabend 19:50 Uhr sind außerdem der Raubüberfall auf einen Juwelier in Chemnitz und illegale Eingriffe in den Bahnverkehr Thema.

Ein Polizist macht Fotos an einem Auto
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Dresden: Sechsjähriger bei illegalem Autorennen getötet

Am 22. August 2020 kam ein sechsjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall auf der Budapester Straße in Dresden ums Leben. Im Zuge der Ermittlungen wurde einen Tag später ein Tatverdächtiger in seiner Wohnung in Dresden-Löbtau  festgenommen. Der 31 Jahre alte Syrer soll sich mit einem 23-Jährigen ein Autorennen geliefert haben. Dabei erfasste der Wagen des 31-Jährigen das Kind. Der Junge wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert und erlag dort seinen Verletzungen. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Haftbefehl wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie fahrlässiger Tötung erlassen. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen zum Unfallhergang und hat dafür ein Hinweisportal eingerichtet, auf das Bilder und Videos hochgeladen werden können.

Die Polizei ist am abgesperrten Tatort.
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Chemnitz: Überfall auf Juwelier - Polizei sucht Zeugen

Auch der Raubüberfall auf einen Juwelier in Chemnitz ist ein sehr aktueller Fall, dem sich die MDR-Fernsehsendung "Kripo live" widmet. Die Polizei sucht im Zusammenhang mit dem Überfall dringend Zeugen. Am vergangenen Dienstag hatte ein Mann kurz vor Ladenschluss das Juweliergeschäft unweit des Hauptbahnhofs betreten und die Angestellte mit einer Waffe bedroht. Er raubte mehrere Schmuckstücke sowie Bargeld.

Bevor er floh, veränderte der Täter noch im Geschäft teilweise sein Aussehen. Beim Betreten des Juweliers trug der Räuber ein graues Sakko, eine helle Schiebermütze, eine Brille und einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz; außerdem hatte er einen schwarzen Rucksack bei sich. Beim Verlassen trug er hingegen einen grauen Pullover und ein weinrotes Basecap sowie eine schwarze Umhängetasche. Der Räuber sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent.

Am Donnerstag hatte die Polizei im Rahmen ihres Zeugenaufrufs Bilder des Täters von einer Überwachungskamera veröffentlicht.

Leipzig: Fälle von gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr nehmen zu

In Mitteldeutschland werden im Schnitt alle zwei Tage gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr registriert. Bei jedem vierten Fall geht es um Hindernisse auf den Schienen. Am häufigsten geschehen diese Straftaten in Sachsen. Die Übersichtskarte zeigt: Allein in diesem Jahr gibt es in Leipzig neun Fälle von gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr. "Kripo live" stellt einige dieser Fälle vor.

Quelle: MDR/nk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR Fernsehen | 06.09.2020 | 19:50 Uhr bei Kripo live

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