Schmuggel Bundespolizei entdeckt immer mehr illegal eingeführte Hundewelpen

Ein brauner Hundewelpe in einer Transportbox.
Dieser Welpe wurde am Wochenende auf der A17 beschlagnahmt und in eine Tierheim gebracht. Bildrechte: Bundespolizei

Der Schmuggel mit Hundewelpen an der sächsisch-tschechischen Grenze hat deutlich zugenommen. Im Vorjahr wurden 49 Hundewelpen sichergestellt, für die es keine korrekten Papiere gegeben hatte, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. "Die Anzahl hat sich in etwa verdoppelt. In den Jahren zuvor waren es immer 20 bis 30 Tiere gewesen", sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf Anfrage. Seit Jahresbeginn wurden bereits sechs Welpen sichergestellt.

Junger Hund am Wochenende sichergestellt

So hatten die Beamten zuletzt am Wochenende auf der Autobahn 17 nahe Bad Gottleuba einen geschmuggelten Hundewelpen sichergestellt. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters war den Beamten das Tier aufgefallen, das augenscheinlich jünger als drei Monate alt war. Der Fahrer zeigte zudem Papiere vor, die für einen anderen Hund ausgestellt wurden. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurde der Hund in die Obhut eines Tierheims übergeben. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

In der Corona-Zeit ist die Nachfrage nach Haustieren stark gestiegen.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.01.2021 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

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