Nationalparkbahn Ersatzverkehr bis Dezember im Sebnitztal

Ein Unwetter hat einen Streckenbereich der Nationalparkbahn im Sebnitztal beschädigt. Ursprünglich sollten die Reparaturen Ende September beendet sein. Jetzt geht es in die Verlängerung.

Ein roter Triebwagen fährt über eine Nebenbahnstrecke.
Sie rollt vor Dezember nicht zwischen Rathmannsdorf und Kohlmühle. Stattdessen gibt es dort weiterhin Schienenersatzverkehr. Bildrechte: Schmidt - VVO

Auf der Strecke der Nationalparkbahn durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz bleibt es bei Sebnitz zwischen Rathmannsdorf und Kohlmühle weiter beim Schienenersatzverkehr. Voraussichtlich ab dem 10. Dezember 2021 können die Züge wieder durchgängig von Decin über Bad Schandau und Sebnitz bis nach Rumburk fahren, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit.

Reparaturen am Bahndamm

Demnach laufen derzeit noch Reparaturarbeiten an der Strecke im Sebnitztal. So werde demnächst der Bahndamm im Bereich Rathmannsdorf stabilisiert. Bei einem Unwetter im Juli dieses Jahres waren die Gleise der Nationalparkbahn zwischen Kohlmühle und Rathmannsdorf stark beschädigt worden. Weil es an der Stelle auch beim Hochwasser 2010 Schäden gegeben hatte, plane man einen robusteren Wiederaufbau des Bahndamms, so die Bahnsprecherin. In den vergangenen Monaten habe man an der Strecke aufgeräumt, Schäden begutachtet sowie die Reparatur geplant und mit den zuständigen Aufsichtsbehörden abstimmt.

Die Nationalparkbahn wird gemeinsam von der Tschechischen Bahn und der DB Regio AG betrieben.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 08. Oktober 2021 | 17:30 Uhr

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