Feuerwehr Säurealarm in Dresdner Krankenhaus

Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr der Dresdner Feuerwehr waren am Mittwoch im Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt im Einsatz. Dort war im Bereich der Krankenhausapotheke ein Gefäß mit verdünnter Pikrinsäure geborsten.
30 Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr der Dresdner Feuerwehr waren am Mittwoch im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt im Einsatz. Bildrechte: Roland Halkasch

Im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt ist am Mittwoch ein Gefäß mit verdünnter Pikrinsäure geborsten. Wie die Feuerwehr mitteilte, lief die Flüssigkeit im Bereich der Krankenhausapotheke aus. Da von dem Stoff bei unsachgemäßer Verwendung Explosionsgefahr ausgehen kann, rückten in den Mittagsstunden 30 Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr der Rettungswache Übigau aus.

Feuchtigkeit verhindert Explosionsgefahr

Die Kameraden nahmen den Stoff auf und packten ihn in einen Sack. Anschließend wurde er an ein Entsorgungsunternehmen übergeben. Wichtig sei es aufgrund der Explosionsgefahr gewesen, ihn die ganze Zeit feucht zu halten, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Der Einsatz dauerte laut Feuerwehr reichlich drei Stunden. Eine Gefahr für den Krankenhausbetrieb sowie für die Patientinnen und Patienten habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, hieß es.

Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr der Dresdner Feuerwehr waren am Mittwoch im Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt im Einsatz. Dort war im Bereich der Krankenhausapotheke ein Gefäß mit verdünnter Pikrinsäure geborsten.
Trotz des deutlich sichtbaren Großeinsatzes der Feuerwehr konnte der Klinikbetrieb weitergehen. Bildrechte: Roland Halkasch

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 14. April 2021 | 15:30 Uhr

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