Fall für BGH Falsche Corona-Atteste: Revision im Fall der Moritzburger Ärztin

25. Juni 2024, 12:07 Uhr

Der Fall der Moritzburger Ärztin, die falsche Corona-Atteste ausgestellt haben soll, geht vor den Bundesgerichtshof (BGH). Sowohl die Verurteilte als auch die Staatsanwaltschaft haben Revision gegen das Urteil des Landgerichts Dresden eingelegt. Das berichtet die "Sächsische Zeitung".

Angeklagte sitzt neben ihrem Anwalt im Gerichtssaal.
Eine Ärztin aus Moritzburg war zu einer Freiheits- und Geldstrafe verurteilt worden, weil sie falsche Corona-Atteste ausgestellt und dafür Geld bekommen hat. (Archivbild) Bildrechte: xcitepress/Finn Becker

Hausärztin vor einer Woche verurteilt

Die Hausärztin war vor einer Woche zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden, weil sie mehr als 1.000 Gefälligkeits-Atteste gegen Bezahlung ausgestellt haben soll. Zudem erhielt die Frau drei Jahre Berufsverbot und muss rund 47.000 Euro zahlen - die Summe soll sie mit gefälschten Attesten eingenommen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte fast fünf Jahre Gefängnis gefordert, die Verteidigung beantragte einen Freispruch.

MDR (lam/ahi)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 25. Juni 2024 | 08:30 Uhr

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