Straßenverkehr Nach Sanierung keine Autos mehr auf Augustusbrücke in Dresden

Im September soll die Dresdner Augustusbrücke für den Radverkehr freigegeben werden, normaler Autoverkehr soll künftig aber nicht mehr über die Brücke rollen.

Die Augustusbrücke in Dresden bei Hochwasser.
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Die Sanierung der Augustusbrücke in Dresden ist in vollem Umfang förderfähig, obwohl sie nach der Instandsetzung für den Autoverkehr gesperrt wird. Das haben der sächsische Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) und Dresdens Baubürgermeister Stephan Kühn mitgeteilt. Durch verschiedene Hochwasser, zuletzt im Jahr 2013, waren viele Schäden am Bauwerk entstanden, die behoben werden mussten. Das Land fördert die denkmalgerechte Sanierung mit 2,1 Millionen Euro. Insgesamt gibt Dresden mehr als 27 Millionen Euro für den Erhalt der Bogenbrücke aus. Ein Teil der Summe wird aus Fluthilfe-Töpfen bezahlt.

Teilsperrung der Brücke und Folgen

Nach der Fertigstellung im Dezember dürfen Straßenbahnen über die Brücke fahren, genauso wie Taxis und Einsatzfahrzeuge. Der Dresdner Stadtrat hatte bereits 2014 beschlossen, die Brücke nach der Sanierung für den motorisierten Individualverkehr zu sperren. Zuletzt war unklar gewesen, ob Fördergelder des Landes zurecht geflossen sind. Eine Prüfung habe nun ergeben, dass volle Förderung möglich sei.

Die Attraktivität der historischen Augustusbrücke und der Innenstadt wird durch die Teilsperrung für den Individualverkehr spürbar erhöht, die individuelle Mobilität wird kaum bis gar nicht eingeschränkt. Fuß- und Radverkehr werden gestärkt, so wie wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben.

Martin Dulig sächsischer Verkehrsminister

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 03. August 2021 | 13:00 Uhr

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