Betrugsserie an Bahnhöfen Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage gegen Trickbetrüger

Die Staatsanwaltschaft in Dresden hat einen 22 Jahre alten Mann angeklagt. Er soll Reisende an den Bahnhöfen in Dresden um mehr als 1.200 Euro betrogen haben. Angeblich brauchte er Geld für die Heimreise.

Zwei junge Frauen stehen an einem Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn
Der beschuldigte Betrüger soll Reisende an den Bahnhöfen in Dresden angesprochen und vorgegeben haben, Geld für Fahrscheine zu benötigen. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Ralph Peters

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat am Freitag Anklage gegen einen 22 Jahre alten Mann erhoben. Wie die Behörde mitteilte, wirft sie dem Mann gewerbsmäßiger Betrug in 13 Fällen vor.

Der Mann aus Tschechien soll zwischen November 2021 und Mai 2022 Reisende am Hauptbahnhof und Bahnhof Neustadt angesprochen haben. Dabei habe er behauptet, dringend Geld für die Heimreise nach Tschechien zu benötigen. Das Geld werde er umgehend zurückzahlen.

Schaden von mehr als 1.200 Euro durch Betrug

Laut Staatsanwaltschaft übergaben die Geschädigten dem Beschuldigten Bargeldbeträge zwischen 75 und 110 Euro oder kauften eine Fahrkarte im entsprechenden Wert. Der Mann habe die Beträge aber in keinem Fall zurückgezahlt. Insgesamt belaufe sich der Gesamtschaden auf mehr als 1.200 Euro. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, seinen Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit dieser Art von Betrug finanzieren zu wollen. Er sei bereits wegen einer ähnlichen Tat vorbestraft.

Beschuldigter schweigt zu Vorwürfen

Den Angaben zufolge hat sich der Beschuldigte bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Gründe für eine Untersuchungshaft lägen ebenfalls keine vor. Das Amtsgericht Dresden soll nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

MDR (ben)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten Studio Dresden | 07. Oktober 2022 | 13:30 Uhr

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