Delta-Variante Weitere Corona-Fälle bei Massentest in Dresdner Wohnhaus entdeckt

In einzelnen Stadtteilen von Dresden breitet sich die Delta-Variante des Coronavirus aus. Nach Fällen in einem Wohnheim für Studierende gab es nun Massentests in einem Wohnhauskomplex in der Dresdner Südvorstadt. Die Stadt hat nun die Ergebnisse vorgestellt.

Personen stehen beieinander für einen Corona-Massentest
Bei dem Massentest in einem Dresdner Wohnhaus wurden drei neue Fälle entdeckt. Bildrechte: MDR/Tino Plunert

Nach dem Massentest in einem Wohnhaus in Dresden sind drei von insgesamt 146 Corona-Tests positiv ausgefallen. Wie die Stadt Dresden am Dienstagnachmittag mitteilte, habe man 137 Menschen zu einem Test verpflichtet, neun hätten ein bisher freiwilliges Testangebot angenommen. Die Massentestung waren nötig geworden, nachdem sich mehrere Erwachsene und Kinder des Hauses mit dem Corona-Virus infiziert hatten - vier Personen nachweislich mit der gefährlichen Delta-Variante.

Zwei Infektionen mit Delta-Variante

Von den drei positiven Befunden seien zwei Befunde mit Verdacht auf die Delta-Variante im Umfeld der bereits bekannten Fälle aufgetreten, so die Stadt. Den Verdacht auf die Alpha-Variante habe ein freiwilliger Test bestätigt. Das Gesundheitsamt habe für diese Fälle die Kontaktermittlung aufgenommen und die notwendige Absonderung veranlasst.

Quarantäne nur für Infizierte und Kontaktpersonen

In dem Wohngebäude sei es darüber hinaus zu keinen weiteren Ansteckungen gekommen. Die Infektionsketten ließen sich auf Familienkontakte und enge Kontakte in der Freizeit zurückführen. Damit müssten nur die insgesamt 16 positiv Getesteten und ihre Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben, so die Stadt.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 22. Juni 2021 | 16:30 Uhr

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