Infektionsketten Corona-Kontaktnachverfolgung stockt im Gesundheitsamt Dresden

Die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen ist erneut gestiegen. Sie liegt laut Robert-Koch-Institut bei knapp 290. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden in Sachsen 2.920 neue Corona-Infektionen festgestellt. Das stellt die Gesundheitsämter wieder vor Herausforderungen.

In Dresden ist angesichts der steigenden Corona-Zahlen die Kontaktnachverfolgung nicht mehr gesichert. Es komme zu einem Rückstau in der Bearbeitung, hieß es auf Nachfrage von MDR SACHSEN. Dem Rückstau soll nun durch mehr Personal aus anderen Teilen der Dresdner Stadtverwaltung entgegengesteuert werden.

Unterstützung aus anderen Bereichen

Aktuell stehen dem Gesundheitsamt etwas mehr als 100 Beschäftigte zur Verfügung. Allerdings könnten nicht alle im Pandemie-Management tätig sein, weil die Schulaufnahmeuntersuchungen noch laufen. Unterstützt werden die 100 Kräfte auch jetzt schon durch 96 Personen aus anderen Verwaltungsbereichen, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Ein Einsatz von Landespersonal oder der Bundeswehr sei aktuell nicht ersichtlich.

Wocheninzidenz in Dresden bei 313,7

Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (Stand: 3.11.2021, 03:11 Uhr) liegt die Corona-Wochen-Inzidenz in Sachsens Landeshauptstadt bei 313,7. In den vergangenen sieben Tagen wurden 1.745 neue Corona-Infektionen registriert.

Quelle: MDR/kw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 03. November 2021 | 07:30 Uhr

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