Live-Ticker "Querdenker" bahnen sich in Dresden ihren Weg

Gerichte hatten die von "Querdenken351" angemeldeten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen untersagt. Dennoch kamen zwischen 1.000 und 2.000 Anhänger nach Dresden, die teils gewalttätig gegen Polizeibeamte vorgingen. Der Tag im Live-Ticker.

Demonstranten stehen während einer Kundgebung am Congresszentrum.
Bildrechte: dpa

19:24 Uhr | Ticker-Ende

Hiermit beenden wir unseren Ticker zum "Querdenken"-Protest in Dresden. Lesen Sie hier die Zusammenfassung des Tages:

19:22 Uhr | Videos mit Polonaisen im Internet

Ähnlich wie bei der "Querdenker"-Demonstration am 7. November vorigen Jahres in Leipzig, tanzten auch in Dresden Demonstrationsteilnehmer Polonaise - eng an eng und ohne Mund-Nasen-Schutz. Zahlreiche Videos davon kursieren im Internet.

19:20 Uhr | Polizeisprecher: Kommunikativer Ansatz stößt an Grenzen

Im Gespräch mit MDR SACHSEN beschreibt Dresdens Polizeisprecher Thomas Geithner die Ereignisse als "dynamischen Tag mit einer aufgeheizten Stimmung".

Es ist deutlich geworden, dass man mit dem kommunikativen Ansatz nicht soweit kommt. Es müssen dann auch Konsequenzen in Gestalt von Anzeigen folgen.

Thomas Geithner Polizeisprecher Dresden

Seinen Angaben zufolge waren bis zu 2.000 Demonstranten unterwegs. Ein 41 Jahre alter Mann wurde in Gewahrsam genommen, weil er einen Polizisten angegriffen haben soll. Die Wasserwerfer als Abschreckungsmittel am Impfzentrum hätten sich bewährt, so Geithner.

18:54 Uhr | Grüner Koalitionspartner will Aussprache

Über den Kurznachrichtendienst Twitter verurteilt Justizministerin Katja Meier (Grüne) die Ausschreitungen in Dresden. Vize-Ministerpräsident und Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) kündigt ebenfalls via Twitter an, das Gewaltpotenzial der "Querdenker" sowie die Frage, warum das Demonstrationsverbot in Dresden nicht durchgesetzt wurde, zum Thema im Kabinett zu machen.

18:39 Uhr | Polizei erstattet 390 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen

Die Polizei zieht eine erste Bilanz: Insgesamt wurden demnach 390 Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Außerdem gab es laut Polizei 32 Straftaten. Darüber hinaus wurden 49 Platzverweise erteilt. Vier Polizisten wurden bei ihrem Einsatz verletzt.

Es sei gut, "dass wir die Leute jetzt kennen und sie sich verantworten müssen", sagt Polizeisprecher Thomas Geithner.

18:03 Uhr | Dresdner Polizeisprecher verwirrt mit Fazit

Dresdens Polizeisprecher Thomas Geithner zieht ein positives Fazit. Der "Sächsischen Zeitung" sagt er: "Wir sind froh, dass es keine Gewalt gab. Zumindest war das nicht das Prägende." Nur hier und da habe es ein, zwei Angriffe auf Polizeibeamte gegeben. So "geschmeidig" wie bei der Querdenken-Demonstration am 12. Dezember sei es allerdings nicht gelaufen, sagt Geithner. Insgesamt sind seinen Angaben zufolge 1.800 Polizisten im Einsatz, Verstärkung kommt aus Nordrhein-Westfalen und von der Bundespolizei. Geithner ist 19 Uhr auch zu Gast im MDR SACHSENSPIEGEL.

Geithners Aussage sorgt in den sozialen Netzwerken für Verwirrung. Denn Videos und Fotos dokumentieren, wie bei der "Querdenken"-Demonstration Polizeisperren durchbrochen sowie Polizeibedienstete zu Boden gerissen werden.

17:00 Uhr | Polizei ermittelt weiter Identität der Demonstranten

Die Polizei stellt derzeit in der Magdeburger Straße als auch am Rundkino die Identität der Corona-Demonstranten fest. Dabei werden zahlreiche Anzeigen gefertigt.

16:26 Uhr | Dulig spricht von "schockierenden Bildern"

Sachsens Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef Martin Dulig zeigt sich entsetzt von den Bilder aus Dresden. Jeder, der auf dieser verbotenen Demo mitläuft, mache sich gemein mit den verübten Straftaten, so Dulig.

16:23 Uhr | Demonstranten an Eishalle und auf Altmarkt eingekesselt

Die Polizei hat die "Querdenken"-Demonstranten an zwei Stellen eingekesselt: auf der Magdeburger Straße zwischen Ballsportarena und Eisarena und auf dem Altmarkt.

Querdenken Dresden - Polizei umzingelt Demonstranten
Auf der Magdeburger Straße hat die Polizei Hunderte Demonstranten gestoppt, die auf dem Weg zum Impfzentrum sind. Von ihnen werden jetzt die Personalien aufgenommen. Bildrechte: Regina Hamborg

16:10 Uhr | CDU-Generalsekretär Alexander Dierks fordert "volle Härte des Gesetzes"

15:45 Uhr | Katz-und-Maus-Spiel: "Querdenker" weichen immer wieder aus

Viele "Querdenker" laufen jetzt wieder Richtung Altmarkt. Die Polizei will den Bereich vor der Centrum Galerie in Kürze räumen.

15:39 Uhr | Gruppen auf Prager Straße sollen aufgelöst werden

Die Polizei will nun auch die Menschenansammlungen auf der Prager Straße in der Nähe der Centrum Galerie auflösen. Wie ein MDR-Reporter berichtet, versuchen die "Querdenken"-Demonstranten, Passanten auf ihre Seite zu ziehen. Es sind Rufe wie "Nehmt die Maske ab und schließt Euch uns an, sonst schützt ihr nur die Diktatur" zu hören.

15:35 Uhr | Polizei stoppt Querdenker am Rundkino

Die Polizei berichtet auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass sie eine Gruppe, die zuvor durch Dresden gezogen war, am Rundkino gestoppt hat. "Auch diese Personen werden nun einer Kontrolle unterzogen und entsprechende Anzeigen gefertigt", schreibt die Polizei.

15:30 Uhr | Grüppchenbildung auf der Prager Straße

An der Centrumgalerie stehen nun an verschiedenen Stellen jeweils Zehner-Gruppen der Polizei. Gleichzeitig sind auch die Querdenker-Gruppen im gesamten Umfeld verstreut.

15:24 Uhr | Gegenprotest auf der Prager Straße

Auf der Prager Straße verschaffen sich Gegendemonstranten Gehör. Eine Gruppe mit Fahnen der "Antifa" ruft laut den Satz: "Gegen den Faschismus - alle zusammen."

15:14 Uhr | Linken-Innenexpertin Köditz fordert Rücktritt von Innenminister Wöller

15:08 Uhr | "Dresden nazifrei" beschwert sich über Repressionen

Auf Twitter kritisiert der Linken-Politiker Silvio Lang vom Bündnis "Dresden nazifrei", dass auch die Verteidiger der Demokratie Repressionen der Polizei erleben müssten.

15:02 Uhr | Demonstranten attackieren Polizisten

Verschiedene Videos, die auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht worden sind, zeigen, wie Demonstranten auf Polizisten losgehen. Unter anderem sind Polizisten zu sehen, wie sie von Demonstranten in den Würgegriff genommen werden. Außerdem werden ganze Polizeiketten durchbrochen und Polizisten niedergerissen.

14:58 Uhr | Dezentrale Strategie der Querdenker

Offenbar wählen die Querdenker an diesem Sonnabend in Dresden eine dezentrale Strategie. Wie ein MDR-Reporter mitteilt, sind sie nun auf der Reitbahnstraße im Bereich der Centrum Galerie unterwegs. Unterdessen ist am Kongresszentrum niemand mehr.

14:55 Uhr | Polizei nimmt Personalien auf

In der Magdeburger Straße stellt die Polizei einzelne Identitäten fest. Zuvor fordert sie die Demonstranten auf, ihre Masken aufzusetzen. Einige folgen der Aufforderung, andere verweigern.

14:50 Uhr | Kasek wirft Sicherheitsbehörden Versagen vor

Der Leipziger Grünen-Politiker und Stadtrat kritisiert via Twitter den Polizeieinsatz in Dresden.

14:46 Uhr | Protestmenge teilt sich am Altmarkt erneut

Am Altmarkt teilt sich die Menge jetzt laut MDR-Reporterangaben in drei Richtungen. Unterdessen gab es im Bereich Dr.-Külz-Ring Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Dabei ertönte von Seiten der Demonstranten der Ruf "Keine Gewalt".

14:38 Uhr | Polizei fordert Demonstranten am Altmarkt zum Gehen auf

Dicht gedrängt und überwiegend ohne Maske stehen die Anhänger der Querdenken-Bewegung auf dem Dresdner Altmarkt. Immer wieder ist von Seiten der Polizei die Lautsprecher-Durchsage "Verlassen Sie diesen Bereich. Sie verstoßen gegen die Coronaschutzverordnung" zu vernehmen.

14:35 Uhr | Fußballatmosphäre an der Kreuzkirche

An der Kreuzkirche sind nun Klänge wie in einem Fußballstadion zu hören. Vereinzelt kommt es auch zu Gerangel mit der Polizei.

14:32 Uhr | Protestgruppen auch Richtung Altmarkt unterwegs

Die Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen scheinen sich für ihren Protest in der Stadt zu verteilen. Während einige Richtung Messe laufen, bewegen sich andere zum Altmarkt.

14:30 Uhr | Weitere Wasserwerfer und großräumige Absperrung am Impfzentrum

Mittlerweile sind auch der fünfte und sechste Wasserwerfer Richtung Messe unterwegs. Die Polizei sperrt das Gelände des Impfzentrums weiträumig ab.

14:18 Uhr | Räumpanzer und Wasserwerfer auf dem Weg zum Impfzentrum

Vier Wasserwerfer und zwei Räumpanzer haben sich auf den Weg zur Dresdner Messe gemacht. Dort befindet sich das Impfzentrum der Landeshauptstadt.

Trotz gerichtlichen Verbots hat die Querdenker-Bewegung am Sonnabend in Dresden gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestiert.
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

14:16 Uhr | Polizei kündigt Einsatz von Wasserwerfern an

14:11 Uhr | Corona-Demonstranten offenbar auf dem Weg zum Impfzentrum

Augenzeugen berichten via Twitter, dass die Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen offenbar auf dem Weg zum Dresdner Impfzentrum auf der Messe sind.

14:07 Uhr | Polizei fordert anscheinend Verstärkung an

Die Polizei fordert anscheinend Verstärkung an, um das Demonstrationsgeschehen in den Griff zu bekommen. Gerade sind wieder mehrere Polizeifahrzeuge mit Blaulicht Richtung Innenstadt gedüst.

14:00 Uhr | Jede Menge Polizei an der Ballsportarena

Viel Blaulicht an der Ballsportarena. Dort sind etwa 50 Querdenker stehengeblieben. Nach MDR-Reporterangaben ist die Lage derzeit unübersichtlich. Es sieht danach aus, als ob die Polizei die Querdenker-Gruppen aufsplitten möchte.

Trotz gerichtlichen Verbots protestieren die Querdenker in Dresden gegen die Corona-Schutzmaßnahmen.
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

13:51 Uhr | Demonstranten am Landtag wollen nicht weichen

Am Landtag wollen die Menschen nicht weichen. Die Bundespolizei fordert sie zwar immer wieder mit Lautsprecherdurchsagen dazu auf. Diese werden jedoch nur mit hämischem Gelächter und Buhrufen quittiert.

13:46 Uhr | Polizei räumt Straße am Maritim-Hotel

Rund um das Maritim-Hotel beginnt die Polizei jetzt mit der Räumung der Straße und des Bürgersteiges. Manche Demonstranten weichen Richtung Ostra-Allee aus. Am dort gelegenen Penck-Hotel werden mehrere Leute gerade von der Polizei durchsucht. Einzelne Gruppen laufen nun auch in den Bereich Yenidze beziehungsweise Ballsportarena, teilte ein MDR-Reporter mit.

13:40 Uhr | Demonstranten sollen Richtung Brühlsche Terrasse weiterziehen

Die Leute rund um das Kongresszentrum werden per Lautsprecher gebeten, Richtung Brühlsche Terrassen weiterzugehen. Wie ein MDR-Reporter berichtet, gibt es viele Buhrufe.

Tortz gerichtlichen Verbots demonstriert die Querdenken-Bewegung in Dresden gegen die Corona-Schutzmaßnahmen.
Bildrechte: MDR/Konstatin Henß

13:32 Uhr | Angespannte Lage - Versammlung verboten

Die Lage am Kongresszentrum ist aktuell sehr angespannt. MDR-Reporter berichten, dass sich die Polizei möglicherweise darauf vorbereitet, die Demonstrations-Teilnehmenden in Gruppen zu teilen. Die Versammlung wurde soeben von der Polizei verboten.

Demonstranten stehen während einer Kundgebung am Congresszentrum.
Bildrechte: dpa

13:00 Uhr | Teilnehmer sollen zum Kongresszentrum

Die Polizei teilt per Twitter mit: "Aktuell befindet sich eine Vielzahl an Personen auf der Devrientstraße in Dresden. Diese werden jetzt durch Polizeikräfte angesprochen und aufgefordert, sich zum angezeigten Versammlungsort am Kongresszentrum zu begeben."

Querdenken Dresden
Straßensperre Bildrechte: Regina Hamborg

12:54 Uhr | Polizei sperrt Zufahrtsstraßen

Protest gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Dresden.
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

Die Polizei hat mehrere Zufahrtsstraßen gesperrt. Betroffen sind unter anderem die Devrientstraße und das Terrassenufer Richtung Landtag.

12:43 Uhr | Zahlreiche Verstöße gegen Maskenpflicht

Das Geschehen am Landtag ist nach Angaben eines MDR-Reporters sehr undurchsichtig. "Hier laufen bestimmt gut 200 Leute rum. Vereinzelt spricht die Polizei sie an und fragt nach Ausweisen." Unter ihnen sind auch Anhänger des rechtsextremen "Drittes Weges". Viele seien in kleineren Gruppen unterwegs und kaum jemand trage einen Mund-Nasen-Schutz, so der Reporter. Die Polizei weist sie über Lautsprecher auf die MNS-Pflicht hin.

Über die Königsbrücker Straße sind mehrere Mannschaftswagen der Polizei mit Blaulicht Richtung Innenstadt unterwegs.

12:30 Uhr | Großes Polizeiaufgebot

In der Innenstadt ist das Aufgebot der Polizei überall präsent. Zahlreiche Einsatzwagen sind an verschiedenen Orten in der Stadt positioniert, dazu kommen Wasserwerfer und Pferdestaffeln. Über dem Landtag kreist ein Hubschrauber. Die Polizei kontrolliert mehrere kleine Grüppchen, die der "Querdenken"-Bewegung zuzuordnen sind. Einige von ihnen tragen Buttons an der Jacke mit der Aufschrift "Umarmbar".

11:55 Uhr | Autokorso Richtung Innenstadt

Querdenken Dresden - Autokolonne wird von Polizei begleitet
Begleitet von der Polizei bewegt sich ein Autokorso mit etwa 30 Fahrzeugen aus Klotzsche kommend Richtung Innenstadt. Bildrechte: Daniela Kahls

11:15 Uhr | Gegenprotest am Königsufer geplant

Die Initiative "Querdenken 351" hatte für heute zunächst eine Versammlung am Königsufer angemeldet. Die Veranstalter von "Querdenken" rechneten mit 3.000 Teilnehmer. Später erhöhten sie die Prognose der Teilnehmerzahl auf 5.000. Die Demonstration sollte Teil einer bundesweiten Aktion der Initiative gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sein unter dem Motto "Ein Jahr Lockdown-Politik - es reicht!".

Gegenproteste zu den "Querdenkern" sind weiterhin geplant: So rufen etwa das Bündnis "Dresden Nazifrei" und die Grüne Jugend für Mittag zu einer Kundgebung am Königsufer auf.

An verschiedenen Stellen haben sich in Dresden am Sonnabend Kritiker der Corona-Maßnahmen versammelt. Die Polizei zeigt deutliche Präsenz.
Bildrechte: MDR/Kontantin Henß

10:50 Uhr | "Querdenken"-Organisator will eventuell in Karlsruhe klagen

"Querdenken"-Organisator Marcus Fuchs kündigte auf Nachfrage an, beim Oberverwaltungsgericht eine Gehörsrüge einreichen zu wollen. Dieser Rechtsbehelf - auch Anhörungsrüge genannt - hat das Ziel, eine Fortsetzung des Verfahrens zu erreichen. Nach Auffassung von Fuchs haben die Richter am Oberverwaltungsgericht den Standpunkt der Demo-Anmelder nicht gewürdigt. Auch einen Gang vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe schloss Fuchs nicht aus. Am 12. Dezember 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Fall einer untersagten "Querdenken"-Kundgebung in Dresden einen entsprechenden Eilantrag der Anmelder abgelehnt.

10:30 Uhr | Erste Versammlungsteilnehmer in der Stadt

Laut Polizei gibt es im Bereich der Innenstadt mehrere angezeigte Demonstrationen, zudem wurden mehrere Autokorsos angemeldet. Der erste hatte sich am Morgen mit rund 30 Fahrzeugen aus Löbau in Bewegung gesetzt - begleitet von der Polizei. "Für uns bleibt es ein großer Einsatz." Die Beamten in Dresden werden von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei und von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen unterstützt.

09:48 Uhr | Polizei rüstet sich trotz Demo-Absage für Großeinsatz

Trotz des Verbots der "Querdenken"-Demonstration von Kritikern der Corona-Maßnahmen in Dresden rüstet sich die Polizei für einen Großeinsatz. "Unsere Aufgabe ist es, das Versammlungsverbot mit aller Konsequenz durchzusetzen", sagte ein Polizeisprecher am Morgen auf Anfrage. Die Beamten gehen davon aus, dass die Gegner der Corona-Maßnahmen trotz gerichtlichem Verbot für eine "Ersatzveranstaltung" in der sächsischen Landeshauptstadt mobilisieren. Zudem gehe es darum, die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren, so der Sprecher. "Für uns bleibt es ein großer Einsatz." Die Beamten werden auch von Einsatzkräften aus anderen Bundesländern unterstützt.

Polizeieinsatz in Dresden
Bildrechte: xcitePRESS

06:23 Uhr | OVG bestätigt Verbot

Die für heute in Dresden geplante "Querdenken"-Demonstration von Kritikern der Corona-Maßnahmen bleibt untersagt. Das hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen per Beschluss in der Nacht zum Sonnabend bestätigt. Das Verwaltungsgericht Dresden hatte bereits am Freitag das tags zuvor von der Stadt verhängte Verbot bestätigt. Die Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts blieb ohne Erfolg. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

Quelle: MDR/dk/sth/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.03.2021 | ab 08:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 13.03.2021 | 19:00 Uhr

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