Protest 1.300 Teilnehmer bei Demo von Querdenkern und "Freien Sachsen" in Dresden

Rund 1.300 Menschen haben nach Polizeiangaben in Dresden unter anderem gegen die Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen protestiert. Darunter waren auch Vertreter der rechtsextremen Szene und aus dem Verschwörungsmilieu.

Demonstrierende ziehen durch die Dresdner Innenstadt.
Demonstrierende ziehen durch die Dresdner Innenstadt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Am Sonnabendnachmittag wurde in Dresden unter dem Motto "Tag für Frieden und Freiheit" unter anderem gegen die Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen protestiert. Nach Angaben der Polizei sind am späten Nachmittag rund 1.300 Menschen durch die Innenstadt gelaufen. Unter den Demonstrierenden waren auch sogenannte Querdenker, Vertreter der rechtsextremen Szene, dem Verschwörungsmillieu und Russlandsympathisanten. Im Vorfeld fand eine Kundgebung auf dem Postplatz statt, wo Freie-Sachsen-Gründer Martin Kohlmann sprach. Nach Reporterangaben gab es vereinzelten, aber lautstarken Gegenprotest von circa 70 Personen.

"Freie Sachsen" und Querdenken hatten für diesen Sonnabend zu der Demonstration aufgerufen. Die "Freien Sachsen" sind eine Kleinpartei mit führenden Köpfen aus der rechtsextremen Szene, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

MDR (ma)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 18. Juni 2022 | 19:00 Uhr

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