Standortschließung 100 Mitarbeiter in Kesselsdorfer Felgenwerk verlieren ihre Arbeit

Die Ingenieure Michael Dreßler (l-r), Andre Bartsch, Sandro Mäke und Christian Köhler von ThyssenKrupp Carbon Components diskutieren am 14.06.2013 über verschiedene Carbon-Autofelgen vor einem der größten Radialflechter Europas im Forschungszentrum des Essener Industriekonzerns in Wilsdruff-Kesselsdorf nahe Dresden (Sachsen).
Felgen wie diese werden in dem Kesselsdorfer Werk hergestellt. Bildrechte: dpa

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp schließt sein Werk in Kesselsdorf. Wie das Unternehmen mitteilte, verlieren damit 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. In Kesselsdorf werden seit 2012 Hochleistungsfelgen aus Carbon für Sportwagen, Motorräder und Mountainbikes hergestellt.

Rettungsversuche gescheitert

"Wir haben in den letzten Jahren versucht, das Werk zu verkaufen und auch geprüft, ob wir es innerhalb der Thyssen-Krupp-Gruppe eigenständig weiterentwickeln können. Das hat sich leider beides nicht als erfolgversprechend herausgestellt", sagte Thyssen-Krupp-Sprecherin Evelin Veit. Man suche nun mit dem Betriebsrat gemeinsam nach sozialverträglichen Lösungen für die Mitarbeitenden, so die Sprecherin.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 04. Mai 2021 | 13:30 Uhr

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