Sachsen

Bildergalerie Das Kriegsgedenken in Dresden - die Bilder des Tages

77 Jahre nach den Bombenangriffen auf Dresden erinnern Einwohner und Gäste an die Opfer. Vielerorts kommen sie zu stillen Gedenken zusammen. Zugleich wollen sie ein Zeichen für Frieden setzen und sich von Rechtsextremen abgrenzen, die auch am 13. Februar in Dresden demonstrieren wollen.

Frauenkirche zu Dresden bei Nacht
Nachdem alle Kirchenglocken der stadt von 21:45 Uhr bis 22 Uhr an den Beginn der Luftangriffe vor 77 Jahren erinnert haben, lädt die Frauenkirche zum stillen Gebet ein. Bildrechte: MDR/Stephan Flad
Frauenkirche zu Dresden bei Nacht
Nachdem alle Kirchenglocken der stadt von 21:45 Uhr bis 22 Uhr an den Beginn der Luftangriffe vor 77 Jahren erinnert haben, lädt die Frauenkirche zum stillen Gebet ein. Bildrechte: MDR/Stephan Flad
Menschen mit Maske stehen gedrängt hinter metallgittern. ihnen stehen Polizeibeamte gegenüber, die einen Platz absperren.
Gegen 21 Uhr sind mehrere Menschen zum Gegenproterst auf dem Altmarkt versammelt. einige von ihnen blockieren den zugang zur offiziellen Gedenkstätte zur kranzniederlegung. die Polizei öffnet einen anderen Zugang für AfD-Mitglieder und Sympatisanten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Menschen stehen mit Sicherheitsabstand zueinander auf einem Platz. Sie blicken auf einen Lautsprecherwagen, vor dem eine Band spielt. die musiker und Teilnehmenden auf dem Platz wenden sich gegen Geschichtsrevisionismus und Rechtsextremismus und vor allem gegen eine Versammlung der AfD, die am Abend des 13.2.2022 auf dem Altmarkt Dresden stattfinden soll.
Nach der offiziellen Menschenkette versammelten sich Menschen zum Gegenprotest auf dem Altmarkt. Die Bündnisse "Mahngang Täterspuren" und "Dresden stellt sich quer" protestieren gegen einen geplanten AfD-Aufzug. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mit einer Menschenkette wird auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht
Auch auf dem Neumarkt vor der Kulisse der Frauenkirche formierte sich die Menschenkette. Bildrechte: dpa
Gedenken Dresden Menschenkette
Rund 3.000 Menschen bildeten den symbolischen Schutzring um die Stadt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
vier menschen stehen nebeneinander und halten gelbe gummibänder in den Händen. Es sind Dresdens Oberbürgermeister Hilber neben der Rektorin der TU, Ursula Staudinger, ihrem ehemann und Sachsens Ministerpräsdient Michael Kretschmer. Alle schauen gmit ernstem Gesicht geradeaus.
Punkt 18 Uhr schloss sich unter dem Geläut der Kirchen die Menschenkette, an der auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer teilnahm. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dresden Gedenken in der Kreuzkirche
TU-Rektorin Ursula Staudinger sagte, dass die Menschenkette symbolisch gegen Spaltung und Verhärtung stehe. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dresden Gedenken in der Kreuzkirche
In der Kreuzkirche fand die Auftaktveranstaltung zur Menschenkette statt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dresden Gedenken - Omas gegen Rechts mit Plakaten
Auch die "Omas gegen Rechts" waren heute in Dresden unterwegs. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Auf einer Art langem Regal mit Sand stehen Kerzen, liegen rosen und gebastelte Papierkraniche. Diese Symbole der Anteilnahme haben menshcen an der Frauenkirche abgelegt zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Zerstörung bis 1945.
Stilles Gedenken vor der Frauenkirche. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein gelbes Gummiband wird von zwei Händen gehalten. Dahinter sieht man die Altstadt von Dresden.
Für die Menschenkette werden gelbe Bänder vergeben, mit denen der Abstand zwischen den Teilnehmern eingehalten werden soll. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Gedenken Dresden - Gegenprotest Bahnhof Mitte
Gegen die Kundgebung der Rechtsextremen am Bahnhof Mitte gab es lautstarken Gegenprotest. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mehrere menschen stehen verdsammelt hinter einem großen weißen Banner. Auf dem Stoffbanner steht-. gegen den deutschen Opfermythos. Damit stellten sich am Sonntag, 13.2.2022, Gegenddemonstranten einem rechten Nazi-Aufmarsch in der Altstadt Dresden entgegen.
Der Gegenprotest wehrt sich vor allem gegen den von Rechtsextremen verbreiteten Opfermythos. Bildrechte: MDR/xcitepress
Gedenken Dresden - Kundgebung Bahnhof Mitte
Reporter schätzen die Anzahl der Rechtsextremen auf etwa 1.000, die sich hier am Bahnhof Mitte zur Kundgebung versammelt haben. Die Polizei spricht von etwa 700 Teilnehmern. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Das Transparent mit der Aufschrift "Bombenholocaust" darf trotz vielfachen Protestes in den sozialen Netzwerken aufgestellt werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Gedenken Dresden - Mahngang Täterspuren
Der "Mahngang Täterspuren" widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Geschlechtererziehung im Nationalsozialismus". Er machte unter anderem an der früheren NS-Schwesternschule Station. Vornweg laufen die drei OB-Kandidaten Albrecht Pallas (SPD), André Schollbach (Linke) und Eva Jähnigen (Grüne). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 13. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/zwickau/video-635330.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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