Laboruntersuchung Vogelgrippe in Dresden bestätigt

Ein Schwan
Von der Vogelgrippe sind in Sachsen aktuell nur Wildvögel betroffen. Vor allem Wildenten, Wildgänse und Schwäne wurden in den vergangenen Wochen tot aufgefunden. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / Meike Engels

In Dresden ist in drei Fällen die Vogelgrippe festgestellt worden. Wie die Stadt mitteilte, hätten sich die Verdachtsfälle vom Freitag bestätigt. Vergangene Wochen waren drei tote Wildgänse aufgefunden worden. Mit dem Nachweis der Vogelgrippe ist der Ausbruch der sogenannten Wildvogelgeflügelpest in Dresden amtlich festgestellt. Um Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu vermeiden, gelte weiterhin die seit Anfang Februar bestehende Stallpflicht für Geflügel.

Am vergangenen Freitag hatte das sächsische Gesundheitsministerium zwölf amtlich bestätigte Fälle von Geflügelpest gemeldet. 30 weitere Funde galten als Verdachtsfälle. Die toten Vögel - Schwäne, Wildenten, Wildgänse und ein Bussard - waren unter anderem in den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gefunden worden. Aktuell gibt es nach Ministeriumsangaben keinen Fall bei Nutztieren.

Quelle: MDR/kp/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 08.03.2021 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

1 Kommentar

Graf von Henneberg vor 5 Wochen

Am Ende tut sich das Vogelgrippe_Virus mit dem Carola_Virus zusammen und machte eine Mutation. Und dann? Hierzu muß unbedingt der Herr Dr. Lauterbach befragt werden. Was sagt die Frau Köpping dazu?.

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