Trinkwasserversorgung Grundwasserreservoir unter der Elbe soll über Dürren helfen

In besonders trockenen Sommern kann das Trinkwasser knapp werden. Um die Versorgung dennoch jederzeit gewährleisten zu können, sollen unterirdische Wasservorkommen angezapft werden.

Dresdner Fachleute sind in 100 Metern Tiefe einem mächtigen Wasserreservoir auf der Spur. Das Versorgungsunternehmen Sachsenenergie hat eine Untersuchung gestartet, die die verschiedenen Grundwasservorkommen im Freistaat ausloten soll. das sagte Projektleiter Thomas Käseberg MDR SACHSEN. Man sei hauptsächlich auf das alte Urstromtal der Elbe gestoßen.

Reservoir in Fernwasserverbund einbinden

"Die Grundwasserleiter dort weisen eine Mächtigkeit von mehr als 60 Metern auf und sind vom Klimawandel deshalb nahezu unbeeinflusst", berichtet Käseberg. Es sei geplant, dieses Grundwasserangebot in ein Fernwasserverbund einzubinden. Ziel ist, die Trinkwasserversorgung für Menschen und Industrie zu gewährleisten. Das unterirdische Wasservorkommen könnte helfen, künftige trockene Sommer gut zu überstehen, erklärt der Projektleiter von Sachsenenergie.

Quelle: MDR/as/ma

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 06. September 2021 | 13:30 Uhr

1 Kommentar

Eulenspiegel vor 48 Wochen

Also ich denke dieses Grundwasserreservoir anzuzapfen ist eine sehr problematische Angelegenheit. Denn mit diesem Grundwasser kann man den Mangel an Oberflächenwasser zu bestimmten Jahreszeiten nicht beheben. Wenn im Sinter nicht das wieder nachgefüllt werden kann was im Sommer entnommen wurde dann führt das zwangsläufig in die Katastrophe.

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