Schutzmaßnahme Neue Hochwasser-Risikokarten für Dresdner Elbe

Die Elbe in Dresden
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Die Landestalsperrenverwaltung hat die Hochwasser-Risikokarten für die Elbe in Dresden aktualisiert. Laut Sachsens Umweltminister Wolfram Günther sollen Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Behörden sich mit der neuen Karte informieren können, inwieweit ihre Standorte bei Hochwasser betroffen wären. Außerdem geben sie Auskunft über Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Sie sollen demnächst im Umweltportal des Freistaates veröffentlicht werden. Die Karte berücksichtige auch die seit dem Augusthochwasser 2002 umgesetzten umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen an der Elbe.

 Mehr sächsischer Hochwasserschutz seit 2002

Seit dem Augusthochwasser 2002 haben der Freistaat Sachsen und die Europäische Union an der Elbe in Dresden rund 70 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Das hat sich laut Wolfram Günther beim Junihochwasser 2013 bereits ausgezahlt, bei dem die Schäden um vieles geringer ausfielen als noch 2002. Auch die seitdem beschlossenen Hochwasserschutz-Vorkehrungen seien auf den Karten ersichtlich.

Hochwasser-Risikokarten Die Hochwasser-Risikokarten sind alle sechs Jahre zu überprüfen und - wenn nötig - zu aktualisieren. Dafür sind meist umfangreiche Gewässervermessungen sowie die Erstellung bzw. Fortschreibung von hydraulischen Modellen erforderlich. Für die Gewässer I. Ordnung und die Bundeswasserstraße Elbe investiert der Freistaat Sachsen derzeit dafür jährlich rund 4,5 Millionen Euro. Quelle: Landestalsperrenverwaltung

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.02.2021 | ab 17:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

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