Historisches Grünes Gewölbe Dresdner Juwelendiebstahl: Knapp 30 Hinweise zu möglichen Helfern

Männer
Vier Männer könnten die Vitrine und den Ausstellungsraum vor dem Juwelendiebstahl ausspioniert haben. Bildrechte: Polizei/Staatsanwaltschaft Dresden

Im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Historischen Grünen Gewölbe im November 2019 sind bisher 29 Hinweise zu vier möglichen Helfern eingegangen. Zu den Männern, die im Verdacht der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl stehen, gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Spur. Sie könnten Ende November 2019 den Tatort ausgespäht haben und damit an der Vorbereitung des Juwelendiebstahls beteiligt gewesen sein. Das Bild einer Videokamera, das die Behörden am 11. März veröffentlichten, zeigt, wie sie die später geplünderte Vitrine näher begutachten.

Geraubte Kunst von unbezifferbarem Wert

Zwei Unbekannte waren am Morgen des 25. November 2019 durch ein Fenster in das barocke Schatzkammermuseum eingedrungen und hatten aus einer Vitrine mehrere Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten von - wegen ihrer Einmaligkeit - nicht bezifferbarem Wert gestohlen. Von der Beute fehlt noch immer jede Spur.

Rund ein Jahr nach der Tat waren bei zwei Razzien vier dringend Tatverdächtige gefasst worden, denen schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen werden. Sie gehören zu einer der Polizei bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie - ebenso ein weiterer noch mit internationalem Haftbefehl gesuchter junger Mann. Im Zusammenhang mit der Fahndung nach ihm und seinem bereits verhafteten Zwillingsbruder sind laut Staatsanwaltschaft inzwischen 241 Hinweise eingegangen. Die Zahl allgemeiner Tipps summierte sich bis Mitte März auf knapp 1.400.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 19. April 2021 | 19:00 Uhr

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