Corona-Schutzverordnung Maskenverweigerer droht Hausverbot im Dresdner Hauptbahnhof

Ein Maskenverweigerer hat sich in einem Dresdner Einkaufsmarkt daneben benommen. Gegen ihn wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt. Er soll ein Gesundheitsattest gefälscht und einen leitenden Mitarbeiter des Marktes beleidigt haben. Auch ein Hausverbot im Dresdner Hauptbahnhof droht ihm.

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Einem Maskenverweigerer in Dresden droht im Hauptbahnhof ein Hausverbot. Bildrechte: imago/Frank Sorge

Ein 34-Jähriger hat in einem Einkaufsmarkt im Hauptbahnhof in Dresden mit einem gefälschten Attest den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz verweigert. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, hatte er sich damit der Aufforderung des stellvertretenden Marktleiters widersetzt, den Schutz aufzusetzen. Der Polizei zufolge ist der Mann seit November 2020 wegen solcher Vorfälle schon öfter aufgefallen.

Prüfung eines Hausverbots im Hauptbahnhof

Weil er den Filialleiter des Marktes laut Polizei zudem übel beschimpft habe soll, muss er sich neben Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und Straftaten wie das Ausstellen und den Gebrauch von falschen Gesundheitszeugnissen diesmal auch wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch verantworten. Wegen der Häufung der Vorfälle werde zudem ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Dresden erwogen.

In Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz hat am Wochenende ein Maskenverweigerer einen Tankstellenangestellten erschossen, der den Mann zuvor zum Tragen einer Maske im Shop aufgefordert und auf die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen hingewiesen hatte. Die Tat hat bundesweit für Entsetzen gesorgt.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus Dresden | 23. September 2021 | 18:30 Uhr

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