Ernstfalltraining Große Notfallübung am Flughafen Dresden

Wenn ein Flugzeug eine Havarie hat, muss jeder Handgriff sitzen. Am Dresdner Flughafen ist am Sonnabend das richtige Handeln und die Zusammenarbeit im Notfall bei einer simulierten Notlandung trainiert worden.

Notfallübung Flughafen Dresden
Bei der simulierten Notlandung havariert ein Airbus. Die Werkfeuerwehr führt daraufin einen Löscheinsatz durch. Bildrechte: Roland Halkasch

Ein Vogelschlag trifft den Airbus beim Startvorgang. Bei der Notlandung havariert das Flugzeug, es fängt an zu brennen. Passagiere sind verletzt, müssen aus dem Wrack geborgen werden.

Auf dieses - zum Glück gestellte - Szenario trafen am Sonnabend die 180 Einsatzkräfte von Flughafenfeuerwehr, Rettungsdienst, Bundes- und Landespolizei sowie der Berufsfeuerwehr und verschiedener Stadtteilfeuerwehren aus Dresden.

Derartige Übungen müssen laut internationaler Vorschriften alle zwei Jahre durchgeführt werden. Notfallübungen trainieren die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationseinheiten und das richtige Handeln der Einsatzkräfte, Alarm- und Einsatzpläne werden getestet. So kann das Risiko für Betroffene und Helfer im Falle eines Falles minimiert werden.

Auswirkungen auf den Flugverkehr hatte die Übung nicht.

Notfallübung Flughafen Dresden
Neben Fahrzeugen der Flughafenfeuerwehr kamen auch die Stadtteilfeuerwehren aus Dresden zum Einsatz. Bildrechte: Roland Halkasch

MDR (lt)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 18. Juni 2022 | 08:00 Uhr

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