Überfall in Pieschen Mann nach Raubüberfall in Dresden von Dach gestürzt

In Dresden ist es nach einem versuchten Raubüberfall zu einem Todesfall gekommen. Nach seiner Flucht stürzte ein 29 Jahre alte Mann von einem Hausdach im Stadtteil Pieschen.

Polizeiabsperrung
Nach dem Raubüberfall ermittelt nun die Polizei zu den genauen Todesumständen. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Hubert Jelinek

Nach einem versuchten Raubüberfall ist in der Nacht zum Sonntag in Dresden ein Mann vom Dach eines Hauses gestürzt und später in einem Dresdner Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, steht der 29 Jahre alte Mann im Verdacht, gemeinsam mit einem weiteren Mann und zwei Frauen einen 40-Jährigen und dessen Begleiterin bedroht zu haben. Die vier hätten Geld gefordert und den Mann mit einem Messer, Pfefferspray sowie einem Elektroschocker angegriffen. Dabei sei dieser verletzt worden, hieß es.

Verdächtige kurze Zeit später gestellt

Das Paar konnte flüchten und die Polizei alarmieren. Die Beamten fanden kurze Zeit später die vier Verdächtigen in einem Wohnhaus im Stadtteil Pieschen. Zwei von ihnen befanden sich laut Polizei auf dem Dach des Hauses. Trotz mehrmaliger Warnungen und Aufforderungen, das Dach zu verlassen, sei der Tatverdächtige etwa zwölf Meter in die Tiefe gestürzt und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Die Frau habe das Dach unverletzt verlassen, so die Polizei.

Weitere Ermittlungen zum Tod

Die Polizeidirektion Dresden ermittelt zu den genauen Todesumständen und wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 19. September 2021 | 16:00 Uhr

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