Schwerpunktkontrollen Polizei will Rotlichtverstöße am Dresdner Albertplatz ahnden

"Respekt durch Rücksicht" heißt eine in dieser Woche gestartete Verkehrskontrollaktion der Dresdner Polizei. Im Visier stehen dabei Radler und der motorisierte Verkehr gleichermaßen. Hunderte Verstöße wurden bereits festgestellt. Am Montag nimmt die Polizei Verkehrsteilnehmer an einem Knotenpunkt der Stadt ins Visier.

Polizeibeamte kontrollieren eine Radfahrerin.
Polizeibeamte kontrollieren im Rahmen der Aktion "Respekt durch Rücksicht" eine Radfahrerin. Bildrechte: xcitepress

Die Dresdner Polizei hat in der ersten Woche der Kontrollaktion "Respekt durch Rücksicht" mehr als 500 Fahrzeuge kontrolliert, darunter rund 300 Fahrräder. Die Schwerpunktkontrolle am Donnerstag auf der Marienbrücke befasste sich mit dem Rechtsfahrgebot und Radwegbenutzung durch Radfahrende. Am Montag will die Polizei insbesondere Rotlichtverstöße am Albertplatz ahnden.

Rotlicht und Handyverbot ignoriert

In dieser Woche wurden den Angaben zufolge 130 Radfahrer erwischt, die entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs waren, 65 nutzten unzulässig den Gehweg. In 49 Fällen wurden unerlaubt die Fahrbahn und nicht der Radweg genutzt.

Die Polizei registrierte in der ersten Kontrollwoche zudem 99 sogenannte Rotlichtverstöße (65 Autofahrer, 34 Fahrradfahrer). Ferner haben 59 Autofahrerinnen beziehungsweise Autofahrer das Handy unerlaubt am Steuer benutzt, neun Radelnde telefonierten während der Fahrt.

Kontrollen im gesamten Stadtgebiet

Bei den Kontrollen von "Respekt durch Rücksicht" kontrolliert die Dresdner Polizei nach eigenen Angaben an unterschiedliche Orten jeweils verschiedene Verstöße. So wurde zum Start der Aktion auf der Chemnitzer Straße der Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern geprüft, der mindestens 1,50 Meter betragen muss.

Polizeikontrolle
Die Polizei setzt ihre Schwerpunktkontrollen in Dresden fort. (Symbolbild) Bildrechte: Polizeidirektion Görlitz

Bürger geben der Polizei Hinweise

Rund 1.300 Dresdnerinnen und Dresdner haben nach Polizeiangaben Hinweise zu problematischen Stellen gegeben, an denen es häufig zu Konflikten zwischen Radlern und motorisierten Verkehrsteilnehmern kommt. Ziel der Aktion ist es, mehr Verkehrssicherheit durch Aufklärung zu erreichen.

Quelle: MDR/lam

2 Kommentare

Pattel vor 6 Wochen

Was heißt will.
Einfach tun , es gibt einen Busgeldkatalog .
Wozu sich immer auf ewige Diskussionen einlassen.
Das zählt aber auch für alle Verkehrsteilnehmer.
Sonst wird nie Ordnung geschaffen.

Matthi vor 6 Wochen

Endlich mal werden Schwerpunkt Kontrollen durchgeführt. Mittlerweile kann man schon den Eindruck gewinnen das viele Radfahrer denken sie können fahren wie sie wollen. Das Resultat sieht man in der Statistik seit Jahren steigen die Unfallzahlen bei Radfahrern.

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