30.06.2020 | 17:15 Uhr Sachsen will Unternehmen mit Konjunkturpaket aus der Krise helfen

Sachsen will den Unternehmen im Freistaat mit einem Konjunkturpaket aus der Corona-Krise helfen. Bei der Kabinettssitzung am Dienstag in Chemnitz hat die Regierung dafür das Impulsprogramm "Sachsen startet durch" beschlossen. Teil dieses Programms soll ein sogenannter Stabilisierungsfonds in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro werden, der bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingerichtet werden soll. Damit kann sich das Land für eine begrenzte Zeit an in Not geratenen Unternehmen beteiligen - und so deren Liquidität sichern.

Förderprogramm für Mittelständler

Sachsen Wirtschaftsminister Martin Dulig sagte, Bund und Land würden für ein "Bündel an Maßnahmen mehr als eine Milliarde Euro bereitstellen." Es gehe jetzt darum, für eine Revitalisierung der Wirtschaft zu sorgen.

Neben der Einrichtung des Fonds sollen sächsische Start-ups unterstützt werden, zudem sind rund 30 Millionen Euro für eine Sonderauflage des Programms "Regionales Wachstum" geplant, um kleine und mittelständische Unternehmen bei Investitionen zu unterstützen.

Positive Reaktion der Arbeitgeber

"Es freut mich für die kleinen Unternehmen, dass sie mit der Neudotierung des Förderprogramms 'Regionales Wachstum' ein deutliches Signal bekommen", sagte der sächsische Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner am Nachmittag. Damit fände diese für unser Land so wichtige Gruppe von Unternehmen die notwendige Beachtung.

Sachsen hatte zuvor bereits mehrere Soforthilfen verabschiedet. Unter anderem die Kulturbranche soll mit einer Millionensumme unterstützt werden.

Quelle: MDR/dpa/bj

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